Richtig Rollenspielen!
31. Mai 2012, 09:17:22 *
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Autor Thema: [Richtig Spielleiten] Wenn böse Charaktere lieb zueinander sind  (Gelesen 569 mal)
Blechpirat
The Merlin
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Blechpirat


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« am: 02. Januar 2012, 10:34:44 »

Ein Gastbeitrag auf Richtig Spielleiten: Wenn böse Charaktere lieb zueinander sind
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Zornhau
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« Antworten #1 am: 02. Januar 2012, 14:35:23 »

Zitat
Des Pudels Kern ist die Erkenntnis, dass “Moral” nichts weiter ist, als ein Interessensfaktor eines Charakters
Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen.

Die "Interessensfaktoren" eines Charakters können bei unterschiedlicher moralischer Sichtweise IDENTISCH sein, aber was er dann nachher TUT und WIE er es tut, darin unterscheiden sich die moralischen Ausrichtungen ganz massiv.

Moral wirkt - zumeist - sowieso UNBEWUSST und ist der "Handlungsfilter", der zwischen Interesse und dessen Verfolgung / Umsetzung liegt.

Die geschilderte Drow-Gruppe erscheint mir durch "wir wollen miteinander spielen" in Richtung "un-böse" gebremste Gruppe gewesen zu sein. Natürlich kann jeder kooperieren - aus welchen PRAGMATISCHEN Gründen, aus welchen NUTZERWÄGUNGEN auch immer. Den persönlichen Nutzen in den Vordergrund der Betrachtung zu stellen, das ist es, was Chaotisch auszeichnet. Nur für Chaotisch-BÖSE reicht das nicht.
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Coldwyn
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« Antworten #2 am: 02. Januar 2012, 15:53:51 »

Hm. Ich kann da kein "Böse" herauslesen. Für ,ich klingt das eher nach dem klassischen Gruppenvertrag samt Nischenschutz der gleich die Erklärung mitliefert warum eine an und für sich dysfunktionale Gruppe trotzdem als solche unterwegs ist.
Mein Fazit: Thema verfehlt.
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Inhalltsstoffe dieses Beitrags: 50% reine Polemik, 40% subjektive Meinung, 10% ungenau recherchierte Fakten.
Zornhau
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Freßt NAPALM!


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« Antworten #3 am: 02. Januar 2012, 17:54:32 »

Genau! - Die exakt gleich Pragmatik findet man ja auch bei anders gemischten Gruppen. Neutral-Guter Kleriker, Chaotisch-Neutraler Barbar, Neutraler Dieb, Rechtschaffen-Guter Magier - die können auch STÄNDIG miteinander "im Clinch" liegen, arbeiten aber zusammen aus individuell unterschiedlichen Erwägungen, Nutzwertbetrachtungen oder (auch bisweilen nur einseitig empfundenen) Loyalitätsgefühlen.

Wenn man also Chaotisch-Böse nur als LEERES ETIKETT führt und effektiv eine "gesinnungslose Pragmatikergruppe" spielt, dann kann man auch solche Gesinnungen gleich wegschmeißen, da man sie eh NICHT ins Spiel zu bringen beabsichtigt!

Ist der Charakter BÖSE oder ist er nur ein "Boshaftigkeitsdarsteller"?
Ist er ein Dunkelelf oder ist er nur ein normaler Chaotisch-Neutraler Pragmatiker im Dunkelelfen-"Taucheranzug"?
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