Richtig Rollenspielen!
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Autor Thema: [Weltensprinter] Sowas wie ein Konzept für eine Kampagne  (Gelesen 1163 mal)
Xemides
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« am: 25. März 2011, 09:45:26 »

http://cluehr.wordpress.com/2011/03/23/sowas-wie-ein-konzept-fur-eine-kampagne/
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BoyScout
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« Antworten #1 am: 25. März 2011, 13:00:18 »

Yay! Willkommen im Forum.

Named Levels: Das scheint mir weniger eine Verbindung zu sein, als eher nach dem Motto "mal so, mal so", erst spielt man klassische Abenteuer, danach Politik.

Ich hab aber auch wenig Erfahrung mit politischem Spiel. Ich kenne es auch nur so, wie du beschreibst: Die NSCs machen die Politik und die Helden laufen herum, um deren Probleme zu lösen.
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Xemides
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« Antworten #2 am: 25. März 2011, 13:17:18 »

Heyo,

ja, und ich würde das gerne aufbrechen, inform einer Vermischung von politischem Spiel und klassischem Abenteuerspiel.
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BoyScout
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« Antworten #3 am: 25. März 2011, 14:11:59 »

Also wenn man Politik machen will und nicht nur Werkzeug sein will, geht das imho nur, wenn die SCs eine höhere Stellung haben.

Und unter Berücksichtigung, daß ich Fantasysettings bevorzuge, würde ich zudem das Techlevel runterschrauben. Irgendwas im Frühmittelalter oder noch früher oder in abgelegeneren Gegenden. Also König will man die irischen Stämme vereinen, um auf dem Tara Hill zum Hochkönig gekürt zu werde. Oder gleich eine Barbarische Fantasywelt, wo sich der Streiter mal eben selber zum König krönt. Man kann das zudem mit Magie immer leicht begründen ("das kann nur der König tun, weil...). Irgendwas eben, wo der König/Häuptling noch selber Hand anlegen muss, an der Spitze mitreiten muss oder einfach persönlich anwesend sein muss, weil er sonst seine Untertanen verliert (Reisekönig).

Die unzähligen Renaissance oder Hochmittelaltersettings taugen dafür natürlich nicht.
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Zornhau
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« Antworten #4 am: 25. März 2011, 14:38:25 »

Ich habe mit einer solchen Mischung die besten Erfahrungen gemacht, wenn die Spieler MEHRERE SCs unterschiedlicher Stellung und Aufgabengebiete führen.

Die "Hohe Politik" ist für die sich die Hände nicht direkt schmutzig machenden einflußreichen Charaktere. Die "Drecksarbeit" liegt dann bei deren vertrauten Handlanger-/Rechte-Hand-/Vertrauten-Charakteren. Das klappt sehr gut - auch in "gemischter" Besetzung, also wenn z.B. ein "Hoher" einen wichtigen Staatsbesuch machen muß und er dazu im Gefolge die "Niederen" der anderen Spieler mitnimmt - oder auch umgekehrt.

Solange jeder Spieler an einem Spielabend etwas TUN kann - ob mit dem einen, dem anderen, oder ALLEN seinen Charakteren - solange funktioniert das prächtig.

Einziger Haken: Wenn man Spieler hat, die sich überfordert fühlen zwischen zwei (oder mehr) SCs umzuschalten und alle gleichberechtigt als Hauptfiguren zu führen. Dann läßt man solch einen Ansatz besser bleiben, oder dieser EINE Spieler führt eben nur EINEN Charakter, der - seltsamerweise - in allen wichtigen Begebenheiten irgendwie beteiligt ist.
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« Antworten #5 am: 25. März 2011, 14:51:31 »

Bekommt man nicht Probleme, wenn die Charaktere räumlich sehr weit auseinandergezogen werden?

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Zornhau
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« Antworten #6 am: 25. März 2011, 15:00:42 »

Nein, wieso? - Die müssen ja nicht ständig miteinander reden. Es ist sogar oftmals spannender, wenn die eine Gruppe eine lokale, "handgreifliche" Aktion durchzieht, sich deren politische Grundlage aber massiv geändert hat und eigentlich diese lokale Aktion anders oder sogar besser nicht erfolgreich ablaufen sollte, man die "Feldagenten" aber nicht mehr stoppen kann.

Vor allem, wenn die Aktion der "Feldagenten" sich weit entfernt und über mehrere Spielsitzungen verteilt abspielt, während derer immer wieder per Blende "Währenddessen im Palast des Kaisers ..." gesprungen wird.

Ich verwende ja auch klassische "Szenenschnitte", in denen die Spieler für eine Szene, in der KEIN EINZIGER ihrer SCs anwesend sind, die dort beteiligten NSCs übernehmen - entweder eine Partei, oder gleich mehrere Parteien. Das geht natürlich nur, wenn man mit einem offenen Ausgang solcher durchgespielter Szenenschnitte leben kann. - Mir hat das oft wirklich bereichernde Komplikationen der Gesamthandlung gebracht, so daß ich dieses Mittel nicht missen möchte.

Und vom Spielen von NSCs, die oftmals nur in dieser einen Szene relevant sind, zum Spielen und Weiterentwickeln von SCs, die an verschiedenen Orten der Spielwelt in verschiedenen gesellschaftlichen Positionen agieren, ist das nur ein kleiner Schritt.

Bei meinen häuslichen Runden hat das bislang IMMER vorzüglich geklappt. (Aber da sind ja auch Leute drin, die Ars Magica oder klassisches D&D mit einem Haufen Henchmen&Hirelings gewohnt sind - die sind es gewohnt, daß sie nicht nur einen "Einzelkämpfer" spielen.)
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« Antworten #7 am: 25. März 2011, 15:23:58 »

Zitat von: Zornhau
Ich verwende ja auch klassische "Szenenschnitte", in denen die Spieler für eine Szene, in der KEIN EINZIGER ihrer SCs anwesend sind, die dort beteiligten NSCs übernehmen
Gut, das erklärt dann Alles.
Das löst natürlich alle Aufspaltungssituationen.
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Xemides
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« Antworten #8 am: 25. März 2011, 15:38:35 »

Zornhau, an die Lösung mit mehreren SCs habe ich auch schon gedacht. Das ist dann so ähnlich wie bei Ars Magica wie mit den Magiern und ihren Gehilfen dort.



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Joerg.D
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« Antworten #9 am: 25. März 2011, 19:08:37 »

Öhm Reign?

Ach ja, was soll man von mir auch anderes erwarten.

Du kannst die NSC, welche für die Steuerung der Welt zuständig sind auch an Freunde übergeben, die ihnen eine Agenda verpassen und zwischen den Spielsitzungen entscheiden, was ihre Vertreter so machen. So werde ich das in meiner neuen Reign Runde halten. Da versuche ich gerade 3 Leute zu überreden den NSC zu machen und ihre Company via Bluebooking zu steuern.
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Wenn du hier im Forum diskutieren willst, gehe einfach davon aus, das die anderen User genau so SCHLAU sind wie Du und ihre Position mit genau so viel Begeisterung vertreten wie du es machst.

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« Antworten #10 am: 26. März 2011, 09:42:11 »

Interessante Methode Jörg.

Ich denke es wird wohl Reign oder LoA werden.

Bleibt die Frage des Settings.

Wenn ich selber was baue brauche ich definitiv Hilfe, da ich da so gar keine Erfahrung haben (vom Zeichnen von Karten mal ganz abgesehen). Oder ich nehme was Existierendes.

Bisher dachte ich an Hochmittelalter (sowas wie Westeros halt, nur größer und mit unerforschten Gegenden) oder ferner Osten (Japan vor den Tokugawa, China zur Zeit der streitenden Reiche). Auch Arabische Völker hätten vielleicht was.

Ein äußerer Feind wäre auch nicht verkehrt.



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Joerg.D
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« Antworten #11 am: 26. März 2011, 09:57:45 »

Tja, da kommen wir zur Known Worl von Mark Smylie

Eine riesige Welt, die sich grob an Europäischen Kulturen orientiert. Eine gute, aber nicht zu ausführliuche Vergangenheit. Gute Grafik Novellen um den Spielern ein Gefühl für die Welt zu vermitteln. Ein richtig guter Phantheon und sehr viel Platz um eigene Ideen unter zu bringen.

Das Fuzion System kann man auch sehr gut benutzen um deine Sachen zu spielen und es hat sogar Massenkampfregeln.

Das Life Path System ist das beste was ich kenne, es orientiert sich an den 20 Fragen aus dem Creativ Writing um einen Charakter zu definieren.
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« Antworten #12 am: 26. März 2011, 10:21:14 »

Hm, okay. Wird wohl mal angeschafft werden.

Eine Vorgeschmack auf Welt wie System werde ich ja auf dem Con von MSch bekommen.
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Xemides
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« Antworten #13 am: 26. März 2011, 11:30:16 »

Verdammt, das gibts ja auch nicht mehr in gedruckter Form zu kaufen. Das PDF habe ich ja schon , habe nur so gerne mal zum mit mir herumtragen zum durchlesen in der Hand.

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Joerg.D
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« Antworten #14 am: 27. März 2011, 20:08:35 »

Die Dinger sind schlecht gebunden, da kaufen sich viele ein zweites Regelwerk.
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