Ich habe Jörg um den Beitrag gebeten, weil er auf andere Weise Spannung erzeugt, als die meisten Spielleiter, die ich kenne. Spannung im Rollenspiel entsteht meist dadurch, dass
- ein Konflikt offen ist und die Entscheidung zum Tod des Charakters führen kann (Kampf)
- Die Umgebung extrem gefährlich ist (Fallen)
- Die Umgebung völlig unbekannt ist und man es kaum erwarten kann zu gucken, was hinter dem nächsten Hügel wartet.
Bei Jörg kommen noch unerwartete und spannende persönliche Entwicklungen hinzu. Dazu gehören mindestens (vermutlich gibt es noch mehr)
- Entscheidungen der Vergangenheit, die einen wieder einholen (das Beispiel aus dem Post mit Pellus)
- Lückenfüllen im Hintergrund (Wer einen "Erzfeind" im Hintergrund wählt kriegt auch was geboten dafür; nämlich einen Erzfeind, der diesen Namen auch verdient)
- emotionale NPCs; Jörgs Schmerzschwelle ist da niedrig, wenn es um Beziehungen zu NPCs geht. Er geht auch gerne dahin, wo es wehtut.
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Und noch ein Aspekt ist Tempo, da bestimmt eine große Rolle spielt.
Es fällt mir beim schreiben auf, dass der erste Teil (allgemeine Spannungserzeuger im Rollenspiel) praktisch austauschbare Spieler erlaubt, der zweite Teil (Jörgs zusätzliche Spannungserzeuger) hingegen funktionieren nur, wenn auf der anderen Seite ein Spieler auch gegenhält.