Autor Thema: Taschenlampenfallenlasser  (Gelesen 4875 mal)


Offline JollyOrc

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #1 am: 05. März 2012, 18:41:08 »
Also, als passionierter TLFL kann ich nur sagen: Was Du da beschreibst ist trollen, nicht "Spielspass durch Eigeninitiative".

Offline BoyScout

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #2 am: 05. März 2012, 20:39:11 »
D&D3.5 auf Horrorcon, wer entdeckt hier den Fehler?
Was soll anderes passieren, wenn Atmosphärespieler auf Taktikspieler treffen? Ich finde beides übertrieben und verdirbt mir den Spaß. Scheinbar hatten die Camper nicht den Hauch von Angst vor den Werwölfen. Ist doch genauso blöd.

Mal ein Gegenbeispiel wie ein Taktikspieler mir die Atmosphäre versaut hat. Ist ganz amüsant. Aber traurig.

Arcane Codex, wir untersuchen Gouhlvorfälle mit ~4 Dörflern in einem Wald. Dort treffen wir nun auf eine Art großes Räuberzelt, haben es erkundet und festgestellt, jo, darin sind die Ghoule und lagern ihre "Nahrung".
Wir planen draußen, wie wir die Ghoule am besten umhauen
=> Alle Fernkämpfer sollen die Ghoule von den Bäumen mit Pfeilen spicken.
=> Mitspieler, der einen Kriegspaladin spielt, temperamentvoll, stolz, blabla, das ganze Programm:
Paladin: "Ja, ich klettere dann abseits auf den Baum und warte, bis die Gouhle tot sind"
ich "Bitte, was? Du musst die doch mit den Dorfleuten am Boden pinnen, damit wir sie von oben spicken können"
Paladin: "Nee, mache ich nicht, die verbreiten Gouhlfäule [nur schwer heilbar]"
ich "ja und ein Bär kann dich fressen. Ich denke, du bist PA-LA-DIN?"
Paladin: "aber nicht lebensmüde, taktisch ist es die beste Option für mich nicht mitzukämpfen"
ich: "Deine Palpussy klettert also jetzt in Vollrüstung auf den Baum und wartet, bis wir die Ghoule abschiessen, die die ängstlichen DÖRFLER für uns in Schach halten?"
Paladin: "exakt, ich möchte den Char nicht verlieren"
Und so ist es dann auch gekommen. So spielt er übrigens auch "wilde" Barbaren.

Da vergeht mir einfach jede Lust auf RPG. Es war also völlig klar, dass die Überlegungen gar nichts mit Rollenspiel zu tun hatten sondern er nur seine Spielfigur nicht verlieren wollte.

Man sieht, also, man muss einen guten Mittelweg zwischen Atmosphärischen, nachvollziehbaren Charakterhandlungen und taktisch/strategischem Spiel finden. Wern icht bereit ist für seinen SC auch ein bisschen irrational oder emotionell zu handeln kann sich das RPG imho auch gleich ganz klemmen.
« Letzte Änderung: 05. März 2012, 20:43:35 von BoyScout »

Offline Blechpirat

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #3 am: 05. März 2012, 20:55:31 »
D&D3.5 auf Horrorcon, wer entdeckt hier den Fehler?
Monte Cook's World of Darkness. Das ist d20, also mechanisch eng an D&D 3.5.

Die PCs wussten nicht, dass es gegen Werwölfe gehen würde. Die gingen von "normalen" Wölfen aus, nur sehr groß. Nur für die SPIELER war sonnenklar, was passieren würde...
« Letzte Änderung: 05. März 2012, 20:57:34 von Blechpirat »

Offline Blechpirat

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #4 am: 05. März 2012, 20:56:14 »
Also, als passionierter TLFL kann ich nur sagen: Was Du da beschreibst ist trollen, nicht "Spielspass durch Eigeninitiative".
Du bist kein TLFL. Du bist ein masochistischer Teflonbilly mit Dramatendenzen. :D

Offline Zornhau

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #5 am: 05. März 2012, 21:27:18 »
Was im Blog-Artikel dargestellt wird, ist ein sehr TYPISCHER Taschenlampenfallenlasser: Ein EGOISTISCHES SCHWEIN, das sich selbst über alle Mitspieler stellt und durch seine SPIELSTÖRUNGEN eine Art "Machtgefühl" auskostet. Einfach widerlich solche Leute.

An Taschenlampenfallenlassern ist NICHTS Positives oder auch nur Tolerierbares zu finden.
« Letzte Änderung: 06. März 2012, 11:27:09 von Zornhau »

Offline BoyScout

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #6 am: 05. März 2012, 21:58:05 »
@Blechpirat: Aber d20 hat für mich so gut wie gar nichts mit "Horror" zu tun, sondern MinMaxiung und Monsterplätten.

Zitat von: Blechpirat
Die PCs wussten nicht, dass es gegen Werwölfe gehen würde. Die gingen von "normalen" Wölfen aus, nur sehr groß. Nur für die SPIELER war sonnenklar, was passieren würde...
Achso, dann ists ja nachvollziehbar. Obwohl so ein Spielerwissen es den Spielern natürlich nicht gerade leicht macht, Atmosphäre aufzubauen.
Offenbar hat die Runde es auch nicht geschafft auf eine Ingamehandlung (TLFL) Ingame zu reagieren, sondern direkt Outgame.
Wenn euch das mit der Charakterdarstellung so stört, dann lasst nächstes Mal doch einfach den ganzen Beschreibungs- und Ausspielkäse weg und würfelt direkt den Endkampf aus. Dann schafft man auch mehr Runden pro Abend. Ich denke, da werden wir alle sowieso bald landen.
m.E. lag der Fehler nicht am Fallen der Taschenlampe, sondern am inkompatiblen Charakter, denn rollenspielerisch hat der Spieler ja offensichtlich gehandelt.

Wir hatten/haben übrigens auch einen "oh, ich würfele mal auf INT, ob ich mich erinnere" Spieler in DSA. Finde es komisch, wenn man selber keine eigenen Entscheidungen fällen kann, aber immerhin hat er sich ja an die Würfelergebnisse gehalten ;)
« Letzte Änderung: 05. März 2012, 22:04:31 von BoyScout »

Offline JollyOrc

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #7 am: 05. März 2012, 22:32:05 »
Also, als passionierter TLFL kann ich nur sagen: Was Du da beschreibst ist trollen, nicht "Spielspass durch Eigeninitiative".
Du bist kein TLFL. Du bist ein masochistischer Teflonbilly mit Dramatendenzen. :D

die Freundin meint, ich hätte keine Dramatendenzen, sondern sei eine Attention Whore. Pfft...

Offline Blechpirat

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #8 am: 06. März 2012, 08:00:56 »
Also, als passionierter TLFL kann ich nur sagen: Was Du da beschreibst ist trollen, nicht "Spielspass durch Eigeninitiative".
Du bist kein TLFL. Du bist ein masochistischer Teflonbilly mit Dramatendenzen. :D

die Freundin meint, ich hätte keine Dramatendenzen, sondern sei eine Attention Whore. Pfft...
Wer wäre ich, dass ich deiner Freundin zu widersprechen wagen würde? LOL.

Offline Blechpirat

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #9 am: 06. März 2012, 08:07:50 »
Offenbar hat die Runde es auch nicht geschafft auf eine Ingamehandlung (TLFL) Ingame zu reagieren, sondern direkt Outgame.
Und das hätte es deiner Meinung nach besser gemacht? Damit gibst du dem Saboteur doch nur noch mehr Bühne. Zudem - ingame war DER ja weggerannt. Ausspielen wollte er die von ihm erzeugte Situation ja ganz offensichtlich nicht. Er hielt es ja nicht mal für nötig, als Spieler am Tisch zu bleiben.
Wenn euch das mit der Charakterdarstellung so stört, dann lasst nächstes Mal doch einfach den ganzen Beschreibungs- und Ausspielkäse weg und würfelt direkt den Endkampf aus. Dann schafft man auch mehr Runden pro Abend. Ich denke, da werden wir alle sowieso bald landen.
m.E. lag der Fehler nicht am Fallen der Taschenlampe, sondern am inkompatiblen Charakter, denn rollenspielerisch hat der Spieler ja offensichtlich gehandelt.
Es war ein Con. Es war ein Con. Es war ein Con. Es war ein Con. Gruppenkonsens kann da nur aus dem bisschen kommen, was der SL vor der Runde erzählt. Hier also "Horror" und "d20-System".
Wir hatten/haben übrigens auch einen "oh, ich würfele mal auf INT, ob ich mich erinnere" Spieler in DSA. Finde es komisch, wenn man selber keine eigenen Entscheidungen fällen kann, aber immerhin hat er sich ja an die Würfelergebnisse gehalten ;)
Hat er auch auf INT gewürfelt, ob er das schlechte Geschäft mit dem Dämon macht, auf Geschicklichkeit, ob er die längst bemerkte Falle dennoch auslöst, bei jeder Gelegenheit auf Moral ob er die Gruppe verrät? Was willst du damit sagen? Das es alles besser macht, wenn man das Geräusch eines kullernden Würfels hört?

Offline JollyOrc

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #10 am: 06. März 2012, 08:45:47 »
Er hielt es ja nicht mal für nötig, als Spieler am Tisch zu bleiben.

genau das ist der Kernsatz. Ein "guter" TLFL führt ja eine Situation herbei, um sie dann auszuspielen, damit (manchmal für sich, gerne aber auch für andere) Spotlight zu erzeugen und generell dafür zu sorgen, dass Dinge passieren wo sie sonst nicht passiert wären.

Ich bleibe dabei: Das was Du da schilderst ist pures destruktives Herumtrollen. Solche Leute gehören aus jeglicher Spielrunde aussortiert, da sie sich einen Dreck um den Spielspaß der anderen kümmern, bzw. diesen aktiv sabotieren, frei nach dem Motto "wenn ich keinen Spass habe, dürft Ihr auch keinen haben!"

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #11 am: 06. März 2012, 10:25:09 »
Sorry, dass ich das so sage aber:

DER SL IST SCHULD!!

Ganz im Ernst wenn die Situation keinen Wurf gegen Angst vorsieht oder es mir nicht in den Plan passt, dann wird kein Wurf gemacht.

BASTA!!

Ich habe in der alten Villa auf dem NordCon mal als SL einen ähnlichen Spieler gehabt und der hat von mir so einen Einlauf bekommen, dass er noch 3 Jahre später am Nerfgunstand nach einem Blick das Weite gesucht hat.

Bei mir gibt es so einen SCHEISS nicht und wenn der Spieler meint er soll die Regeln für mich als SL auslegen und dem Rest der Gruppe damit reinreißen, dann gibt nicht nur ein Veto von mir als SL, sondern noch eine echte Föhnfrisur.

Im Extremfall werfe ich den Spieler aus der Runde und geben den Charakter an einen meiner Bekannten die zugucken oder einen anderen Spieler der dann für 2 würfeln muss.

Es ist meine AUFGABE als SL so etwas zu verhindern und ich nehme sie wahr. Ich bestimme, wann gewürfelt wird und wenn es das System nicht vorsieht, was beim jeweiligen Wurf passiert, dann bestimme ich auch die Reaktion bei einem verpatzten Angstwurf.

Wenn der Spieler aus mangelnden Verständnis der Situation oder Übermotiovation etwas macht was das Spiel und nicht die Charaktere in Sprobleme bringt, dann hat der SL sofort einzugreifen und das Problem zu lösen.
Wenn du hier im Forum diskutieren willst, gehe einfach davon aus, das die anderen User genau so SCHLAU sind wie Du und ihre Position mit genau so viel Begeisterung vertreten wie du es machst.

Wenn das nicht hilft, kann man eskalierende Probleme auch im Skype, Hangout oder am Telefon klären.

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #12 am: 06. März 2012, 16:16:40 »
@SL Aufgaben: dazu werfe ich nur ein: Player Empowerment.

Zitat von: Blechpirat
Und das hätte es deiner Meinung nach besser gemacht? Damit gibst du dem Saboteur doch nur noch mehr Bühne. Zudem - ingame war DER ja weggerannt. Ausspielen wollte er die von ihm erzeugte Situation ja ganz offensichtlich nicht. Er hielt es ja nicht mal für nötig, als Spieler am Tisch zu bleiben.
Du weißt ja nicht, ob er sabotieren wollte. Ist ja nur eine Vermutung von dir. Ich hab ja ein Beispiel genannt für einen TLFL, der RPG so völlig ernst meinte. Und besagter INT-Spieler war ein Beispiel dafür, dass man RPG auch spielen kann ohne zu versuchen sich jeden Regelvorteil vom SL zu erschleichen. Wer freiwillig auf Werte würfelt riskiert auch zu scheitern. Das würde kein Tabletopper freiwillig tun. Was ich nämlich mindestens genauso wenig leiden kann sind Teflonbillies ohne Schwächen.
Das er wegging ist natürlich ein ganz STARKES Indiz dafür, dass er keinen Bock mehr hatte, aber das passierte ja NACH der Outgamereaktion.
Wäre er gegangen, hätte ich z.B. dann outgame gefragt, ob er keinen Bock mehr hätte und würde an dieser Stelle im Thread nicht herumraten müssen ;)

Zitat von: Blechpirat
Es war ein Con. Es war ein Con. Es war ein Con. Es war ein Con.
Ja und? Soll das eine Rechtfertigung sein? Wie das zustande kam ist doch egal. Welche Schlussfolgerung, außer "auf Cons sollte man kein RPG spielen" kann man denn daraus ziehen? Wohl kaum, dass der TLFL ein Saboteur war. Fakt ist lediglich, dass der Char offensichtlich zu ängstlich für D&D-Werewolf-buttkicking war (was auch nicht das ist, was ich unter "Horror" verstehe).
« Letzte Änderung: 06. März 2012, 16:19:47 von BoyScout »

Offline Blechpirat

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #13 am: 06. März 2012, 20:27:56 »
@SL Aufgaben: dazu werfe ich nur ein: Player Empowerment.

Zitat von: Blechpirat
Und das hätte es deiner Meinung nach besser gemacht? Damit gibst du dem Saboteur doch nur noch mehr Bühne. Zudem - ingame war DER ja weggerannt. Ausspielen wollte er die von ihm erzeugte Situation ja ganz offensichtlich nicht. Er hielt es ja nicht mal für nötig, als Spieler am Tisch zu bleiben.
Du weißt ja nicht, ob er sabotieren wollte. Ist ja nur eine Vermutung von dir. Ich hab ja ein Beispiel genannt für einen TLFL, der RPG so völlig ernst meinte. Und besagter INT-Spieler war ein Beispiel dafür, dass man RPG auch spielen kann ohne zu versuchen sich jeden Regelvorteil vom SL zu erschleichen. Wer freiwillig auf Werte würfelt riskiert auch zu scheitern. Das würde kein Tabletopper freiwillig tun. Was ich nämlich mindestens genauso wenig leiden kann sind Teflonbillies ohne Schwächen.
Das er wegging ist natürlich ein ganz STARKES Indiz dafür, dass er keinen Bock mehr hatte, aber das passierte ja NACH der Outgamereaktion.
Wäre er gegangen, hätte ich z.B. dann outgame gefragt, ob er keinen Bock mehr hätte und würde an dieser Stelle im Thread nicht herumraten müssen ;)

Zum Thema würfeln: Das war ein Vorwand. Bei d20 brauchst du eine vom SL festgelegte Schwierigkeit, die zu übertreffen ist. Die hatte der Spieler nicht.

Auch der Teflonbilly-Vorwurf geht ins Leere. Das war ein Con mit vorgefertigten Chars. Wenn der SL hätte Schwächen anspielen wollen (die Teflonbillys ja nicht haben) - er hätte sie ja einbauen können.

Selbst wenn man deine (extrem nette) Betrachtung weiterdenkt, war der Typ offensichtlich nicht in der Lage, die Wünsche aller anderen Spieler am Tisch zu erkennen (auch nicht, nachdem sie geäußert wurden) und auf sie einzugehen. Ein wahrhaft asozialer Spieler also, wenn auch (deine Sicht unterstellt) mit den besten Motiven. Der zudem auch nicht erkennen kann, dass verschiedene Systeme eine Anpassung vom Spieler verlangen. VIELLEICHT ist sein Verhalten bei CoC erlaubt. Bei MCWoD bestimmt nicht.

Zitat von: Blechpirat
Es war ein Con. Es war ein Con. Es war ein Con. Es war ein Con.
Ja und? Soll das eine Rechtfertigung sein? Wie das zustande kam ist doch egal. Welche Schlussfolgerung, außer "auf Cons sollte man kein RPG spielen" kann man denn daraus ziehen? Wohl kaum, dass der TLFL ein Saboteur war. Fakt ist lediglich, dass der Char offensichtlich zu ängstlich für D&D-Werewolf-buttkicking war (was auch nicht das ist, was ich unter "Horror" verstehe).

Nicht der Char. Das geben die Regeln nicht her. Der Spieler, der sich hinter einer (falsch angewendeten und falsch durchgeführten) Regel versteckt.

Offline blut_und_glas

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Re:Taschenlampenfallenlasser
« Antwort #14 am: 06. März 2012, 21:55:27 »
Zum Thema würfeln: Das war ein Vorwand.

Also wenn ich den Rest einmal kurz ausklammere, muss ich sagen, dass gerade das Würfeln mir nun als gänzlich unproblematisch erscheint.

Wie ich als Spieler meine Entscheidungen fälle, und welche Hilfsmittel ich dazu heranziehe, das ist ja letztlich nebensächlich und vor allem meine Sache.

Kopf mein Charakter geht links den Gang runter, Zahl mein Charakter geht rechts den Gang runter... warum nicht?

Dass hier vermutlich ein erfolgreicher Troll (dem ich bei der Schilderung ja fast Beifall zollen möchte, wenn er das denn so von vorne bis hinten geplant haben sollte :D) am Werk war, das würde ich an ganz anderen Dingen fest machen, und nicht daran, dass er gewürfelt hat.

mfG
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