Autor Thema: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete  (Gelesen 2508 mal)

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Offline BoyScout

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hier zu lesen: http://thorg.eu/WordPress/?p=145

Bei mir erzeugen solche Aussagen, die Rollenspiel über, Zitat: "Die Spieler wollen Hochglanz, Hardcover, etc." definieren, ja immer Mitleid. Und aus "jede Menge Material zum Download [...], in das andere jede Menge Arbeit gesteckt haben" macht man einfach "Umsonstmentalität". Das Verlagssysteme, die am Markt nicht bestehen können, vielleicht aufgrund ihrer Qualität absaufen, ist ja vielleicht auch eine mögliche Erklärung. Viele davon will ich nicht mal geschenkt haben!

Dem Hobby geht es sehr, sehr gut und ich habe keine "Umsonstmentalität", aber sehr großen Respekt vor den leidenschaftlichen Hobbyisten, die sich für die Sache und nicht für Geld den ARSCH aufreißen. Ich habe selbst mit einer handvoll Mitspieler einige Jahre in ein eigenes System gesteckt und das Zweite ist auf dem Weg.
Wenn ich durch Engagement auf ein paar Hochglanz, Hardcover Blender verzichten darf, dann komme ich damit gut zurecht.
« Letzte Änderung: 02. Juni 2015, 12:32:39 von BoyScout »

Offline blut_und_glas

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #1 am: 02. Juni 2015, 19:53:21 »
Bei mir drückt das zwar auch reihenweise Knöpfe, aber zumindest die Umsonstmentalität habe ich als Piraterie gelesen und nicht als einen völlig verfehlten Seitenhieb auf Selbermacher-und-dann-Teiler.

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Offline BoyScout

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #2 am: 02. Juni 2015, 20:51:17 »
also Piraterie kam mir jetzt gar nicht in den Sinn. Er schrieb einfach nur, dass man eine Menge zum Download findet. Und es ging ja um Bücher, die kann man ja nicht downloaden.

Offline blut_und_glas

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #3 am: 02. Juni 2015, 21:12:07 »
Und es ging ja um Bücher, die kann man ja nicht downloaden.

Du meinst so wie CDs und Kinokarten? :P

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Offline Teylen

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #4 am: 03. Juni 2015, 15:16:25 »
Ich sehe die angesprochenen Probleme nicht unbedingt.
Vampire 20zig Deutsch hat 113.228€ eingenommen
Numenera Box Deutsch hat 58.150€ eingenommen
Umläut hat 6.299€ eingenommen
Fate 2 Go hat 5.462€ eingenommen
Traveller Hephaistos hat 1.191€ eingenommen
Nip'ajin hat 978€ eingenommen

Alle wurden erfolgreich finanziert. Gerade wenn man bedenkt das die dt. V20 mehr als einen Knüppel vor das Knie bekam.
Solange die Preisvorstellung nicht jenseits von gut und böse ist (Traveller Box, Ameryll) funktioniert Crowdfunding in Deutschland für Rollenspiele ordentlich.

Offline Greifenklaue

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #5 am: 03. Juni 2015, 23:17:19 »
Thorg!?! *klingeling* Ist das der Herr mit dem alternativen, deutschsprachigen GURPS-Alternative?
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Offline oliof

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #6 am: 04. Juni 2015, 18:34:08 »
Nein.

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #7 am: 04. Juni 2015, 18:59:43 »
Ich kenne den Blog leider nicht.

@b_u_g:
Nein, nicht so wie CDs und Kinokarten. Die, Leute, die "Hochglanz, Hardcover" wollen, geben sich mit downloads nicht zufrieden. Und ich denke, die sehen ihre Felle weg schwimmen, weil viele Leute eben spielen wollen und sich die schicken Dinger nicht ins Regal stellen wollen, und demnach werden solche Bücher weniger produziert. Es ist wohl einfach keine Nachfrage da.
Für mich ist das nur Panikmache der Jäger und Sammler.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 19:01:27 von BoyScout »

Offline Greifenklaue

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Re: [Thorg Rollenspiel] Wie das Internet das Rollenspiel tötete
« Antwort #8 am: 05. Juni 2015, 13:30:13 »
Nein.

Ja, war wohl eine Fehlassoiation. Ist mir nach dem Lesen des Artikels auch als unwahrscheinlich aufgestoßen.
Gewürfelt - nicht gedreht !!!

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