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Themen - Tarcs

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Blog-O-Quest / RPG-Blog-O-Quest #37: No-Gos
« am: 02. Oktober 2018, 11:31:03 »
Kurzfristig habe ich ein paar Fragen für euch aktiviert, damit auch in diesem Monat die RPG-Blog-O-Quest nicht ausfallen muss. Alles läuft unter dem Stichwort No-Gos und soll Themen behandeln, die am Spieltisch oder auch im Spiel nicht gehen. Wo sind die Grenzen und wie geht ihr damit um. Ich bin gespannt auf die Antworten - und nehmt es mir nicht übel, dass es ein paar Fragezeichen mehr geworden sind ...

Der Fragenkatalog zu No-Gos

Bisherige Antworten:

(Diese Liste wird sporadisch aktualisiert.)

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Blog-O-Quest / RPG-Blog-O-Quest #30: Abenteuer
« am: 01. März 2018, 08:49:13 »
In diesem März, der dann nun hoffentlich bald das Ende der Eiszeit einläutet, ist es wieder einmal an mir, die Fragen zum allmonatlichen RPG-Blog-O-Quest zu stellten. Neben den üblichen 5+1B Fragen, habe ich noch einen kleinen Steckbrief beigefügt, der allerdings nur optional zu sehen ist, vielleicht aber dennoch den ein oder anderen dazu verleitet eine aktuelle Wasserstandsmeldung zu geben. In diesem Sinne freue ich mich auf eine rege Beteiligung und interessante Antworten, die natürlich in den Kommentaren auf meinem Blog, oder hier im Forum auch gerne verlinkt werden dürfen.

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Blog-O-Quest / RPG-Blog-O-Quest #23: Meister, Spielleiter und Co.
« am: 01. August 2017, 12:47:01 »
Der ein oder andere hat es schon bemerkt, die neuen Fragen sind draußen und hier sind sie zu finden:

https://jaegers.net/rpg-blog-o-quest-august-2017-meister-spielleiter-und-co-die-fragen/

Ich bin dann mal gespannt auf die Antworten!

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RSP-Karneval / Quellcode, Binärcode und Fuzzylogic (Oktober 2016)
« am: 01. Oktober 2016, 00:06:53 »
Es ist wieder einmal an mir einen Themenumzug durch die Rollenspielblogs anzuführen. Das Motto unter dem die Beiträge in den diversen Blogs (und Podcasts) in diesem Monat stehen sollen lautet dabei „Quellcode, Binärcode und Fuzzylogic“. Auf den ersten Blick mögen dies recht technische Begriffe sein, deren Bezug zum Rollenspiel sich wohl auch nicht gleich erschließt. Daher gebe ich in diesem Eröffnungsbeitrag ein paar Worte zur Erläuterung mit auf den Weg.

Die drei Begriffe sind aus dem Umfeld der IT entnommen. Es handelt sich dabei (insbesondere bei den ersten beiden) um die Bezeichnung, bzw. Kategorisierung der Sprache, in der ein Computerprogramm vorliegt. Seit vor über 35 Jahren Homecomputer ihren Einzug in die privaten Gemächer gefunden haben, ist es ein allgemeines Wissen, dass der Computer (wie auch jedes andere Smartdevice heutzutage) tief im inneren nur Nullen und Einsen (den Binärcode) kennt. Für uns Menschen ein denkbar unglücklicher Zustand, denn mit einer Folge an Nullen und Einsen, die ausgedruckt ganze Bibliotheken füllen würde, können wir schlichtweg nichts anfangen.

Dieses Dilemma wurde über Zwischen- und Hochsprachen in der Programmierung gelöst, bei denen die Anweisungen für den Computer in für den Menschen verständliche Worte abgefasst werden, bevor diese durch ein Übersetzungsprogramm (Compiler) für den Computer dann selber wieder verständlich wird. Da der Ausgangspunkt eines jeden Computerprogramms oder einer jeden beliebigen App eine nicht-binäre Programmiersprache ist, werden die Anweisungsfolgen in der Programmiersprache mit dem unglückseligen Begriff „Quellcode“ (englisch: Sourcecode) bezeichnet. Nachdem der Compiler sein Werk vollbracht hat und das für den Computer verständliche Programm vorliegt, spricht man vom „Binärcode".

Fuzzylogic fällt in eine gänzlich andere Kategorie und stellt die binäre Denkungsweise (Ja/Nein, Wahr/Falsch, schwarz/weiß, 1/0) in gewissem Sinne in Frage, bzw. versucht diese zu erweitern. Wer offenen Auges durch die Welt geht, stellt „gelegentlich“ fest, dass nicht alles schwarz/weiß ist, sondern sich manchmal auch Grauschattierungen dazwischen finden. In der Fuzzylogik (englisch: fuzzy = unscharf) kennt man also auch Zustände, die „fast“ wahr oder „eher nein“ lauten.


Dies soll aber als kleiner Ausflug, bzw. zur Begriffserläuterung ausreichen, denn der eigentliche Themenkomplex für diese Blogaktion sollte etwas mit Rollenspielen zu tun haben und nicht in einer Informatik Vorlesung enden. Es geht also im Großen und Ganzen um Computerprogramme und Apps im und für das Rollenspiel.

Dabei ist sicherlich auch ein Blick in das nicht-analoge Rollenspiel – denn schließlich schimpft sich ein ganzes Genre an Computerspielen Rollenspiel oder sogar MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) – gestattet. Charaktergeneratoren, Online-Spielbretter und Würfelapps sind nur einige nützliche Helferlein für den modernen Pen&Paper Rollenspieler – aber wie viel ist erlaubt und ab wann geht das Flair am Spieltisch verloren? Wie sieht sie aus, die digitale Welt, die Matrix in Shadowrun? Sind PDF’s gut, oder das Ende des Abendlandes? Welche Tools verwendet ihr als Spielleiter zur Vorbereitung auf eine Runde oder Kampagne? Wo ist noch Bedarf für Programmierer gegeben?

Die mögliche Palette an Beiträgen ist also durchaus groß, Diskussionsmöglichkeiten und Statementansätze sind reichlich gegeben. Vielleicht finden sich ja auch ein paar extra für diesen Karneval erstellte Programme ein. Vielleicht aber auch ein Abenteuer für ein modernes oder fernes Setting. Könnte man in Numenera eine dieser silbernen, glänzenden Scheiben finden? Sind Lochkarten bei Steampunk zulässig? Ich freue mich also über eine rege Beteiligung im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Spielregeln sind wie üblich im Karneval der Rollenspielblogs denkbar einfach. Erstellt Beiträge in euren Blogs, Foren oder gar in der audiovisuellen Welt. Verlinkt gerne über einen Kommentar auf meiner Seite auf euer Werk, bzw. auch hier im Forum auf RSP-Blogs.de. Alle Beiträge müssen im binären Monat Oktober veröffentlicht werden und dürfen das Logo des Rollenspielkarnevals, bzw. auch das von mir angepasste Motiv gerne verwenden.

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Eine Übersicht der bisher eingegangenen Beiträge zum Thema:

Computer Rollenspiele

Spielmaterial

Apps & Co.

Mathematisches

Ein Kessel Buntes

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RSP-Karneval / Epic Fails und Darwin Awards [September 2015]
« am: 01. September 2015, 06:06:06 »
September im Karneval der Rollenspielblogs und in diesem Monat darf ich den Umzug ehrenvollerweise einmal anführen. Das Thema in diesem Monat lautet dabei „Epic Fails und Darwin Awards im Rollenspiel„. Zugegeben, das Thema ist einmal etwas anders als in den vergangenen Monaten und wird vermutlich (hoffentlich) auch einen unterhaltsamen Charakter haben und möglicherweise (wahrscheinlich) weniger einen spieltheoretischen und nützlichen. Doch warum sollte man nicht auch einmal auf die Effektseite des Rollenspiels schauen und nach außen zeigen, wie viel Spaß man mit diesem Hobby haben kann. Und wenn doch hilfreiche Tabellen, Listen und anderweitige Beiträge dabei entstehen, dann immer her damit!

Für mich sind sie das Salz in der Suppe des Rollenspiels, die Momente, in denen etwas Außergewöhnliches passiert über das dann auch noch Monate, vielleicht gar Jahre später gesprochen wird. Selten sind es die Abenteuer selber, viel mehr sind es einzelne Ereignisse, die sich derweil ereignet haben. Da ist die Abenteurerin, der sich in der ausweglosen Situation heldenhaft aufopfert um ihren Kameraden oder gar die ganze Welt zu retten und posthum für alle Zeit mit einem Denkmal verehrt wird. Wie die Spieler in die Situation geraten sind und worum es eigentlich bei dem Abenteuer ging, das weiß nachher niemand mehr.

Aber da sind auch die beiden anders gearteten Charaktere, derer auch nach ihrem imposanten Abgang gedacht wird, jedoch nur selten voller Respekt und schon gar nicht mit einem Denkmal. Und über genau diese erzählt man sich auf Conventions abends am Grill ausführlich – oder halt im Rahmen dieses Karnevalumzugs.

Da ist einmal der Trottel, der aufgeschreckt durch das Rascheln einer kleinen Maus in der Kanalisation ungeschickt eine scharfe Granate wirft und so kurz nach der stundenlangen Charaktererschaffung die gesamte Abenteuergruppe auslöscht. (Im Idealfall sogar mit einer Thermitgranate, so dass alle Charaktere verdampfen und ein entsprechnde Würdigung fällig wird, bevor die neuen Klone herngeschafft werden.)

Ein solcher Fall wird mit Epic Fail (episches Scheitern) bezeichnet. Ein solches Ereignis muss nicht durch einen kritischen Fehlschlag bei einem Würfelwurf ausgelöst werden. Eine Unachtsamkeit des Spielers reicht aus in der er vergessen hat, dass er links von sich eine Wand hat und diese die Flammen seines dorthin gerichteten Flammenwerfers nahezu ungebremst auf ihn und wahrscheinlich sogar seine Kameraden zurückprallen lässt. Vielleicht ist es auch nur eine unbedachte Aussage dem an und für sich freundlich gesinnten NPC, dem Anführer der Hundertschaft Barbaren, gegenüber, die dem Spielverlauf eine rasante Wendung geben wird.

Aber es gibt auch – und derer habe ich schon deutlich mehr gesehen – den vermeintlichen Superhelden, der am Ende des erfolgreich gelösten Abenteuers unbedingt noch sicherstellen möchte, dass das Artefakt nie wieder Schaden anrichten wird und damit eine Kernexplosion ungeahnten Ausmaßes auslöst. Genau genommen handelt es sich hierbei auch um Epic Fails. Doch sie sind ob der Tatsache, dass sie die Arbeit der vorausgegangenen Spielstunden gänzlich und völlig unnötig zunichte machen, eine besondere Klasse für sich und verdienen eigentlich eine separate Auszeichnung.

Aber das soll noch längst nicht alles gewesen sein. Viele weitere Ansätze für einen Beitrag ergeben sich aus dem Thema: Wie sieht es allgemein mit den klassischen, kritischen Patzern aus? Vielfach ist hier durch den Spielleiter situationsbedingt eine passende Szene zu ersinnen. Wie geht man damit um, wenn die Spieler reihum beim Öffnen des abenteuerrelevanten Schlosses oder der Entschärfung der Bombe versagen und der letzte in der Reihe dann auch gleich patzt? Fail Forward oder muss eine solches Würfelschicksal zwangsläufig mit der Katastrophe bestraft werden? Gibt es universell einsetzbare Patzertabellen? Wie gehen unterschiedliche Spielsysteme damit um? Braucht man kritische Patzer (und kritische Erfolge auf der anderen Seite) überhaupt?

Wie sieht es aus mit Pannen bei der Herstellung von Rollenspielmaterial? Fehlende Seiten und gar ganze Kapitel sind nichts ungewöhnliches mehr, aber gibt es auch gravierendere Fehler? Wo ist das Rollenspielsystem, bei dem Mahatma Ghandi mit der Atombombe droht?

Den vollständigen Startbeitrag mit einigen weiteren Begriffserläuterungen und der Möglichkeit für Kommentare findet ihr auf meinem Blog. Das Themengebiet ist vielfältig und lässt Spielraum für eine ganze Reihe an Diskussionen, Ansätzen oder einfach auch nur unterhaltsame Anekdoten. Ich freue mich also über eine hoffentlich rege Beteiligung in den Blogs, den Kommentaren oder auch hier im Forum.

Anekdoten
von Tagschatten
im Tanelorn
in Greifenklaues Forum
Greifenklaue Podcast 52 mit Anekdoten, Herstellerpannen, etc.

Regelerweiterungen
Kritische Fehlschläge bei Beutelschneider

Patzertabellen
Klettern
Schlösserknacken und Türöffnen
Schleichen
Zauberei
Schusswaffen mit Anekdote
Überreden und Überzeugen mit Herstellerpannen
Protokollfehler bei The Red Star

spezielles zu SLA Industries
Blue Rain
Thermal Madness
Pineal Stain
Mutaflux
Soul Stage
Heartseeker Suit
Soothorn

Produkte
DSA Pannen
unglückliches DSA Abenteuer
Der Soyburger aus Shadowrun (Nachreichung)

Spieltheorie
Charaktere sollten nicht scheitern

Und mein Abschlussartikel über die Karnevalbeiträge findet sich unter Treffer Versenkt - Das waren die Epic Fails und Darwin Awards im Rollenspiel.

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