Autor Thema: Selbst-Zensur  (Gelesen 381 mal)

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Offline Settembrini

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Selbst-Zensur
« am: 16. Juli 2017, 07:56:03 »
Ich habe gerade eine Rezension für ein Rollenspielprodukt gelesen, die ich für unsagbar schlecht geschrieben halte, eigtl. für das Jahr 2017 untragbar. Sogar auf deutsch. Zuerst wollte ich nen Blogeintrag verfassen, dann dachte ich: besser direkt nen Kommentar setzen, so aus Angesicht zu Angesicht Gründen. Mit aufklärerischem Furor scrollte ich nach unten...und:

Dann sah ich, daß der Autor eine Frau ist.

Und dachte mir: "In der heutigen Zeit im Internet werde ich nen Teufel tun und als Mann das Schreibhandwerk einer Frau verreißen."

Nennt mich feige, aber mir ist es das nicht wert. Ich freue mich lieber, daß überhaupt Leute noch was schreiben.

Ob mein verriß für den Diskurs so wichtig gewesen wäre, mag bezweifelt werden. Aber die Schere im Kopf, die ist jetzt da. Irgendwie ein komisches Gefühl. Aber scheinbar bin ich zu bequem oder nicht mehr Prinzipenreiter genug um dagegen anzukämpfen.

"Know when to fold' em,
Know when to walk away.
Know when to run."
« Letzte Änderung: 16. Juli 2017, 07:57:36 von Settembrini »

Offline JollyOrc

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #1 am: 16. Juli 2017, 19:34:08 »
https://xkcd.com/386/ ist ja mein Standardgedanke, wenn jemand (egal in welcher Hülle) dumme Dinge schreibt, und es mir in den Fingern juckt.

Andererseits: Wenn man mich um meine Meinung fragt, dann antworte ich auch.

Offline Blechpirat

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #2 am: 16. Juli 2017, 23:02:19 »
Verrückt, oder?
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Offline oliof

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #3 am: 17. Juli 2017, 16:41:53 »
Selbstzensur ist ja auch, wenn man nicht mehr in Rollenspielforen unterwegs ist.

Offline blut_und_glas

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #4 am: 17. Juli 2017, 18:43:33 »
Crossposting mit [Thorsten spielt Rollenspiel] Warum blendet ihr Werbung in eure Hobbyblogs ein?:

Selbstzensur ist ja auch, wenn man nicht mehr in Rollenspielforen unterwegs ist.

Und mit was? ^-^

Natürlich ist das eine Form der Selbstzensur, sich nicht mehr auf bestimmten Plattformen zu beteiligen/diese nicht mehr zu besuchen.

Wenn diese Plattformen ihre Inhalte aber monetarisieren, dann ist es auch noch etwas anderes, eine Kaufentscheidung. Durch die Monetarisierung hört das Verhältnis auf, ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Spielenden/Fans/Hobbyisten/... zu sein und wandelt sich zur Beziehung zwischen Anbieter und Kunde. Und damit greift auch die einfache Grundregel: Abgestimmt wird mit dem Geldbeutel.

Sobald Werbung im Spiel ist, überlege ich mir sehr genau vorher, ob ich Beiträge in bestimmten Foren/Blogs/Webmagazinen/... kommentiere oder auch nur lese. Nicht alles, was ich mir im freien Austausch vielleicht noch anhören würde oder wozu ich in einen offenen Dialog zu treten bereit wäre, will ich auch finanzieren.

Der Markt wird's schon richten. :P

mfG
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Offline Sorben

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #5 am: 18. Juli 2017, 14:17:06 »

Dann sah ich, daß der Autor eine Frau ist.

Und dachte mir: "In der heutigen Zeit im Internet werde ich nen Teufel tun und als Mann das Schreibhandwerk einer Frau verreißen."


Und das ist Sexismus... Du kritisierst sie nicht wegen ihres Geschlechts oder ihr Geschlecht als solches, sondern ihren Beitrag. Ich gehe davon aus, dass du sachlich und anhand von Argumenten deine Kritik äußern kannst. Jeder, ob Mann oder Frau sollte wissen, dass ein Post im Internet der Beurteilung anderer User unterliegt. Die meisten finden eine ehrliche Meinung auch gut um künftig bessere Artikel zu schreiben. Du nimmst ihr die Möglichkeit sich selbst zu verbessern, weil sie eine Frau ist. Und wenn du tatsächlich Angst vor den Vorwurf des Mansplaining oder gar einen Shitstorm hast, nur weil du als Mann einen Beitrag einer Frau kritisierst, müsste man sich echt Gedanken machen. Zumal wir dann auf jeden Blog vorweg einen Disclaimer schalten müssten, welcher Religion, Ethnie, Partei, gefühlten Geschlecht und Musikrichtung wir angehören, damit man andere nicht aus versehen angreift.

Edit:
Wenn es aber soweit bereits gekommen ist, dann erstelle ich mir das Synonym Sorbrina und hate mal richtig einen ab... ;)
« Letzte Änderung: 18. Juli 2017, 14:23:42 von Sorben »

Offline Zornhau

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #6 am: 18. Juli 2017, 15:10:45 »
... Und wenn du tatsächlich Angst vor den Vorwurf des Mansplaining oder gar einen Shitstorm hast, nur weil du als Mann einen Beitrag einer Frau kritisierst, müsste man sich echt Gedanken machen. Zumal wir dann auf jeden Blog vorweg einen Disclaimer schalten müssten, welcher Religion, Ethnie, Partei, gefühlten Geschlecht und Musikrichtung wir angehören, damit man andere nicht aus versehen angreift.
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Als Mann egal welche Art von Beitrag einer Frau zu kritisieren stellt einen heutzutage auf jeden Fall in eine Reihe mit "Misogynisten" und Vergewaltigern. Daher hält ein Mann besser die Klappe. - Das ist nicht Selbstzensur, das ist SelbstSCHUTZ.

Offline Blechpirat

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #7 am: 18. Juli 2017, 15:33:07 »
... Und wenn du tatsächlich Angst vor den Vorwurf des Mansplaining oder gar einen Shitstorm hast, nur weil du als Mann einen Beitrag einer Frau kritisierst, müsste man sich echt Gedanken machen. Zumal wir dann auf jeden Blog vorweg einen Disclaimer schalten müssten, welcher Religion, Ethnie, Partei, gefühlten Geschlecht und Musikrichtung wir angehören, damit man andere nicht aus versehen angreift.
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Als Mann egal welche Art von Beitrag einer Frau zu kritisieren stellt einen heutzutage auf jeden Fall in eine Reihe mit "Misogynisten" und Vergewaltigern. Daher hält ein Mann besser die Klappe. - Das ist nicht Selbstzensur, das ist SelbstSCHUTZ.
Im Rollenspielbereich ist mir das jetzt noch nicht aufgefallen. Eher das ein rauer Tonfall der Kritiker nicht gemocht wird, aber das ganz geschlechterunabhängig. Vielleicht gilt auch hier: Der Ton macht die Musik. Wobei Set zuzugeben ist, dass es praktisch unmöglich ist, grundsätzliche Kritik in einer Form darzustellen, die nicht kränkend ist.
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Offline JollyOrc

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #8 am: 18. Juli 2017, 16:12:57 »
Als Mann egal welche Art von Beitrag einer Frau zu kritisieren stellt einen heutzutage auf jeden Fall in eine Reihe mit "Misogynisten" und Vergewaltigern. Daher hält ein Mann besser die Klappe. - Das ist nicht Selbstzensur, das ist SelbstSCHUTZ.

Das sehe ich anders. Grundsätzlich darf und soll man im öffentlichen Raum kommentieren und diskutieren. Problematisch wird es, wenn man eines oder mehrere der folgenden Dinge tut:
  • nachzukippen, wenn die Kritik als nicht weiter erwünscht abgetan wurde
  • die sachliche Kritik mit persönlichen Angriffen zu vermischen
  • die Kommunikation selbständig oder sogar ungefragt auf weitere Kanäle ausuzuweiten
  • sich "Verstärkung" zu holen

Dann gibt es noch einen Graubereich: Dinge, die man in guter Absicht tut, die in sich nicht verkehrt oder schädlich sind, aber im Zweifel genau so wie misogynistisch-mobbendes Verhalten ausschauen. Ein Beispiel ist hier Fragen zu stellen anstatt sich selbst die Antworten zu suchen. Das klingt jetzt albern, aber eine häufige Taktik gegen Frauen ist es, sie permanent in Erklärungszwang zu setzen. Statt sich über $Thema zu unterhalten, sehen sie sich plötzlich einem Haufen Forderungen ausgesetzt $Fachbegriff zu erklären. Immer und immer wieder.

Oder: Das Angebot, doch mal direkt zu sprechen, um das sicher vorhandene Missverständnis auszuräumen. Kann durchaus hilfreich und freundlich gemeint sein, kommt aber unter Umständen als "da will mich so ein Internetkerl privat erwischen und dann wer-weiß-was machen!" an. Generell sind Frauen (aus leider gutem Grund) häufig deutlich paranoider im Internet unterwegs.

Also: Kritisiert ruhig. Aber nur dann, wenn das Blogformat und die Kultur auf dieser Seite auch Diskussionen & Kritik willkommen heißen. Dann bitte auch gerne ohne Ansehen des Geschlechts der Zielperson. Wenn Ihr bei unbekannten Personen diese so ansprecht, als wären sie der neue, noch ziemlich unbekannte direkte Vorgesetzte wird da wenig bis gar nichts schiefgehen. Und wenn Ihr das so nicht verpacken könnt, gleichzeitig aber nicht wisst, ob das Gegenüber sicher damit umgehen kann, dann tut das vielleicht schlicht nicht not, diese Kritik an der Stelle loszuwerden.

Offline Sorben

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #9 am: 18. Juli 2017, 18:45:52 »
Willkommen in der Realität des Internets von 2017.
Ehrlich? Noch nie erlebt, aber vermeide auch mit oder über Leute wie Suzie Grime oder Elliott Tender zu sprechen.

Also: Kritisiert ruhig. Aber nur dann, wenn das Blogformat und die Kultur auf dieser Seite auch Diskussionen & Kritik willkommen heißen. Dann bitte auch gerne ohne Ansehen des Geschlechts der Zielperson. Wenn Ihr bei unbekannten Personen diese so ansprecht, als wären sie der neue, noch ziemlich unbekannte direkte Vorgesetzte wird da wenig bis gar nichts schiefgehen. Und wenn Ihr das so nicht verpacken könnt, gleichzeitig aber nicht wisst, ob das Gegenüber sicher damit umgehen kann, dann tut das vielleicht schlicht nicht not, diese Kritik an der Stelle loszuwerden.
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Offline Settembrini

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #10 am: 21. Juli 2017, 08:31:46 »

Dann sah ich, daß der Autor eine Frau ist.

Und dachte mir: "In der heutigen Zeit im Internet werde ich nen Teufel tun und als Mann das Schreibhandwerk einer Frau verreißen."

Und das ist Sexismus...[] Du nimmst ihr die Möglichkeit sich selbst zu verbessern, weil sie eine Frau ist. Und wenn du tatsächlich Angst vor den Vorwurf des Mansplaining oder gar einen Shitstorm hast, nur weil du als Mann einen Beitrag einer Frau kritisierst, müsste man sich echt Gedanken machen.

Ganz ehrlich: so habe ich das empfunden. Ich bin immer mit gutem inneren Kompaß und unbefangen unterwegs gewesen, weil es mir immer um die Sache ging, Kampf der Ideen unter Vernachlässigung der Person usw. Ich stehe hinter allen meinen Äußerungen, auch denen von früher, soweit ich mich nicht jeweils schon entschuldigt habe. Auch wenn andere meine Härte anklagen, war ich mit mir immer im Reinen.

Aber was ich so beobachtet habe die letzten jahre hat mir die Unbefangenheit gegenüber Interaktion mit Frauen im Web genommen. Und das bedauere ich. Ich stimme Dir zu, daß das auch sexistisch ist. Aber für mich die sicherste Wahl. Ich hoffe auf bessere Zeiten.

Mir fällt aber keine Antwortt ein auf das aus meiner Sicht realistische Szenario:

Settembrini:  "REZI IST VOLL SCHEISSE!!!!11! Handwerklich schlecht und OHNE JEDEN KRITISCHEN GEIST!!11!!!"
X: "Nur weil jmd bei Rezensionen sanfter unterwegs ist und nicht so ein Aggro-Macho wie Du, hast Du kein Recht das so stark anzugereifen!"
Settembrini: "WAS HAT DAS MIT MACHOTUM ZU TUN ES GEHT UM DIE SACHE!!!111!!"
Y: "Eine Ausrede für Deinen Mysogynismus, alter Trick, SEXIST"

Ab dem Zeitpunkt geht es dann nur noch um Rechtfertigung warum gerade ich kein Frauenhasser oder Mansplainer sein soll. Und diese Diskussion kann man nur verlieren, weil man die Abwesenheit von irgendwas nicht beweisen kann. Am Ende ist dann ein Verriß ein Ausdruck der Rape culture, weil der "etablierte" Blogger, gut vernetzte Juror und Aggro-Mann erste Schreibversuche einer Schwester zernichtet.

Am Ende ist dann zwar meiner Eitelkeit und dem Kampfgeist von X und Y gedient, aber alle drei hätten dann den Originalautor zum Objekt gemacht.

Schien mir eine Sackgasse, deswegen habe ich einfach abgelassen.



Offline Sorben

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #11 am: 21. Juli 2017, 15:23:30 »
Hm. Ich bin da vielleicht anders davor, weil ich keine Erfahrungen diesbezüglich gemacht habe.


Settembrini:  "REZI IST VOLL SCHEISSE!!!!11! Handwerklich schlecht und OHNE JEDEN KRITISCHEN GEIST!!11!!!"
X: "Nur weil jmd bei Rezensionen sanfter unterwegs ist und nicht so ein Aggro-Macho wie Du, hast Du kein Recht das so stark anzugereifen!"
Settembrini: "WAS HAT DAS MIT MACHOTUM ZU TUN ES GEHT UM DIE SACHE!!!111!!"
Y: "Eine Ausrede für Deinen Mysogynismus, alter Trick, SEXIST"


In dem Fall spielt aber X die Geschlechterkarte. X wirft dir ja vor, ein stereotyper sprich aggressiver Macho Mann zu sein. Wäre deine Gelegenheit dich als missverstandener Mann darzustellen.
Ich will dir nicht zu nahe treten, ich kenne die Art deiner Kommentare nicht, aber schreibst du wirklich in diesem Stil? Wenn ja und du würdest bei mir so etwas schreiben. würde ich
1. das als getrolle abtun
2. es witzig finden, weil die Aussage deines Kommentars, den Stil des Kommentars persifliert
3. darunter schreiben: Endlich versteht jemand den Scheiß

Ich glaube, dass Frauen ähnlich reagieren könnten. Aber wenn es zu solchen replys kommen sollte, würde ich sie einfach ignorieren, jede Antwort darauf zieht einem weiter in einen Sumpf, aus dem man nur noch dreckig herauskommt, wenn man nicht sogar darin untergeht.

Andersrum, wenn du dich sicherer fühlst, lass es dort einen Kommentar zu schreiben. Ist ja nicht so, dass du zum Kommentieren gezwungen wirst. Kommentare sind ja auch eine Form der Anerkennung oder des Interesses. Wenn der Artikel schlecht ist, kann man ihn auch ignorieren.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2017, 15:25:38 von Sorben »

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Antw:Selbst-Zensur
« Antwort #12 am: 21. Juli 2017, 15:29:05 »
Hm. Ich bin da vielleicht anders davor, weil ich keine Erfahrungen diesbezüglich gemacht habe.


Settembrini:  "REZI IST VOLL SCHEISSE!!!!11! Handwerklich schlecht und OHNE JEDEN KRITISCHEN GEIST!!11!!!"
X: "Nur weil jmd bei Rezensionen sanfter unterwegs ist und nicht so ein Aggro-Macho wie Du, hast Du kein Recht das so stark anzugereifen!"
Settembrini: "WAS HAT DAS MIT MACHOTUM ZU TUN ES GEHT UM DIE SACHE!!!111!!"
Y: "Eine Ausrede für Deinen Mysogynismus, alter Trick, SEXIST"


In dem Fall spielt aber X die Geschlechterkarte. X wirft dir ja vor, ein stereotyper sprich aggressiver Macho Mann zu sein. Wäre deine Gelegenheit dich als missverstandener Mann darzustellen.
Ich will dir nicht zu nahe treten, ich kenne die Art deiner Kommentare nicht, aber schreibst du wirklich in diesem Stil? Wenn ja und du würdest bei mir so etwas schreiben. würde ich
1. das als getrolle abtun
2. es witzig finden, weil die Aussage deines Kommentars, den Stil des Kommentars persifliert
3. darunter schreiben: Endlich versteht jemand den Scheiß

Ich glaube, dass Frauen ähnlich reagieren könnten. Aber wenn es zu solchen replys kommen sollte, würde ich sie einfach ignorieren, jede Antwort darauf zieht einem weiter in einen Sumpf, aus dem man nur noch dreckig herauskommt, wenn man nicht sogar darin untergeht.

Andersrum, wenn du dich sicherer fühlst, lass es dort einen Kommentar zu schreiben. Ist ja nicht so, dass du zum Kommentieren gezwungen wirst. Kommentare sind ja auch eine Form der Anerkennung oder des Interesses. Wenn der Artikel schlecht ist, kann man ihn auch ignorieren.

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