Hier treffen sich die Rollenspiel-Blogger und ihre Leser!

Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es dir alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachte, dass du nur solche Beiträge sehen kannst, zu denen du auch Zugriffsrechte hast.


Nachrichten - rillenmanni

Seiten: « 1 2 3 4 5 »
46
Rohrschachhamster!

47
Wer aber noch talentierte Schreiber kennt, nur her! Einige müßten ja einfach nur mal was veröffentlichen auf Papier oder pdf...gerade von den Ur-Berlinern und immer noch dort ansässigen fielen mir ein  oder zwei ein, die uns allen große Freude bereiten könnten... 8)

Na! Der Pyro haut sein Zeug ja sogar auf drivethrurpg raus. Geben wir ihm ein bisschen Rückenmassage und selbstgerührte Proteinshakes, während von vorn jemand auf ihn einredet wie in der Rundenpause im Boxkampf, dann wird er noch produktiver.

48

Ich erkenne hier keine Verweigerung und sogar ein Eingeständnis um das eigene Nicht-Wissen. Sogar recht explizit.

Grüße

Hasran

Ich bin da bei Dir, Hasran. Ich denke mal, es ist eher so, dass Settembrini ne X-Card bräuchte, um nicht ständig versehentlich getriggert zu werden. :)

[member=793]korknadel[/member] - Dein wievielter Versuch ist das jetzt? Lass' es sein, es bringt wirklich nichts, sich am Ende doch wieder nur eine reinwatschen zu lassen. Da gibt es sinnvollere Tätigkeiten.

Apropos, welche DM Guide ist denn das jetzt? Dieser hier: https://www.drivethrurpg.com/product/17004/Dungeon-Masters-Guide-1e?term=Dungeon+Master
Ich hatte bislang nur irgendwie den 2er hier. Wenn das Verlinkte also die Heilige Schrift ist, dann zieh ich OSR-Scharlatan mir die Chose liebend gern rein. Ehrlich gesagt auch ohne den Kontext.

[member=439]kirilow[/member] - Keine Sorge, ich habe einfach echt viel um die Ohren. Mit Hexennacht Reloaded geht es weiter. (Ich plane derzeit übrigens die Überarbeitung von Seuche and Bord. Strenggenommen müsste das bei mir dann Seuche and Bord Unleashed heißen. :) )

49
Deutsch / Antw:Rollenspiel-Graduierung
« am: 24. Juli 2019, 00:51:22 »
Ah, mehrere Schulen sind explizit erwünscht! OK!

Und Danke für die Infos zur Gerichtsverhandlung! Stimmt eigtl: Hätte ich nicht meine für dieses Frühjahr geplante Kampagne abgesagt (das Abenteuer war zu schrecklich), dann hätten meine Spieler sich bereits in einer Gerichtsverhandlung eingebracht, ob ein Psychiatriepatient wieder raus dürfe oder nicht. Oha, da bin ich mal glatt an der Anforderung vorbeigeschlittert! :) Ansonsten: Offensichtlich spiele ich in Umfeldern, in denen Gerichtstermine entweder durch Bravheit oder durch Umschiffen seitens des SL vermieden werden. Auch eine interessante Erkenntnis!


50
Deutsch / Antw:Rollenspiel-Graduierung
« am: 22. Juli 2019, 22:51:25 »
So, und woher habt ihr jetzt alle eure Abenteuer mit (relevanten) Gerichstverhandlungen?! :) Das würde mich schon interessieren. Ich finde das Thema schon recht exotisch.

51
Beim Stöbern in älteren Threads in diesem Forum stelle ich fest, dass so ziemlich alles, was ich hier zum Thema "Kultur im Tanelorn" geschrieben habe bereits von Vermi durchgekaut wurde.
Und zwar präziser auf den Punkt gebracht als ich das konnte.

Hätte ich mal vorher tun sollen, dann hätte ich mir den ganzen Kram auch sparen können und hätte nur verlinken müssen ::)

Quatsch! Du hast geschrieben, was Deines Erachtens auf den Tisch musste. Und ältere Threads sind - ohne gezielte Suche - wie unaufgeräumte Abstellkammern. :)

52
Deutsch / Antw:Rollenspiel-Graduierung
« am: 22. Juli 2019, 00:26:54 »
Mir fehlen schon noch fünf bis sechs Erfahrungen:
(1) hat es zugelassen, dass ein geschätzter NSC, der im weiteren Handlungsverlauf noch eine tragende Rolle gehabt hätte, zu Tode kommt oder anderweitig final aus dem Spiel entfernt wird.
(2) hat jedes der folgenden Elemente als bedeutenden Bestandteil eine Rollenspiel-Sitzung geleitet: Gerichtsverhandlung, Verfolgungsjagd, Ermittlung, elaboriertes Verbrechen ("Heist"), Schlacht
(3) hat ein Szenario für zwei verschiedene Gruppen geleitet, und zwar dergestalt, dass die Aktionen der ersten Gruppe signifikante Auswirkungen auf die Ausgangslage der zweiten Gruppe hatte.
(4) hat ein Szenario mit maximal 5% Abweichung von der angesagten Spieldauer beendet (z.B. bei einem Szenario, dass mit 4 Stunden Spieldauer angesagt wurde, darf die tatsächliche Dauer zwischen 3 Stunden 48 Minuten und 4 Stunden 12 Minuten betragen)
(5) hat eine Kampagne über 50 Sitzungen und 200 Stunden Spielzeit geleitet
(6) hat einen unprovozierten[2] TPK als Spielleiter durchgezogen.

(1) Hier bin ich streng. Ich weiß es gar nicht so genau. Früher habe ich so etwas nicht zugelassen. Aber davon bin ich ab. Die Situation ist in den letzten Jahren aber ... wohl tatsächlich ... nicht eingetreten.

(2) Die Gerichtsverhandlung fehlt mir noch. Puh, sehr exotisch!

(6) Bei "TPK" gehe ich mal von der exakten Bedeutung "Kill" aus. Dh wenn ich damals meine Sklavenhändler die im Kampf unterlegenen SC einfach hätten töten lassen statt sie zu versklaven - was wir angesichts unseres realweltlichen Kontexts ("die Runde kommt so nie wieder zusammen") als "am Arsch" definierten, dann könnte ich den Punkt heute abhaken? Oder gilt meine Erfahrung dann auch? (Ach was, nicht jammern!)

Die Liste macht auf jeden Fall Lust, sich gezielt auf Achievements zu stürzen.

53
Deutsch / Antw:Rollenspiel-Graduierung
« am: 21. Juli 2019, 23:19:23 »
Ohne Con-Erfahrung ist man aber nicht komplett. So wird es nichts mit Schwarz, und man muss sich erst noch ein paar Mal von Schwarzgürtlern vermoppen lassen.

Die Reihenfolge ... nun ja, vielleicht lässt sich die nicht besser festlegen. Es ist wohl eine individuelle Angelegenheit, ob man den einen oder anderen Punkt sackschwer oder lullieinfach erlebt.

Lustige Liste. Erinnert mich ein wenig an Steam.

54
Deutsch / Antw:Rollenspiele und Hip Hop/Rap
« am: 18. Juli 2019, 22:00:01 »
Generell könnte ich mir aber auch einen Forgotten Realms Dungeon untermalt von MF Doom vorstellen.

Logisch. Im Grunde muss man nur von der Schiene runter, dass ein Spiel genrerein sein solle. Deshalb habe ich zB an Numenera gedacht, das schon nicht mehr Cross Over ist, sondern overcrossed. :) Aber eine Injektion Weirdness für ein beliebiges System hilft das auch, um die Akzeptanz für "was Verrücktes", etwas Unerwartetes, einen Bruch zu erhöhen. Oder auch Dungeon Crawl Classics. Da kann ich mir sogar rappende Beastmen vorstellen.

55
Allgemeines / EPOS und Myrmidon
« am: 18. Juli 2019, 21:30:32 »
Kürzlich habe ich mir mal endlich die EPOS-Regelwerke gezogen, weil meine damaligen Downloads irgendwie weg waren. Übers Webarchiv gibt es die wesentlichen Dinge noch, aber leider nicht mehr alles.

Ich weiß noch, dass EPOS im alten Disputorium die Runde machte und dass der Designer - Myrmidon - ganz eifrig am Schaffen war und dass ich ganz schön beeindruckt von seiner Verve war. (Ich habe übrigens auch noch seine bissige Erläuterung über Dungeonbau bei mir auf der Festplatte.) Und dann war EPOS auf einmal weg und Myrmidon auch weg vom Fenster.

Kennt von euch jemand noch EPOS? Und was ist denn damals passiert (was irgendwie über ein Forum breitgetreten werden sollte)?

56
Deutsch / Antw:Rollenspiele und Hip Hop/Rap
« am: 18. Juli 2019, 20:58:05 »
Bei Numenera könnte es passen.
Bei Jetztzeit-Systemen doch sowieso: nWod, CoC Now, etc

57
Deutsch / Antw:Internet-Debatten
« am: 15. Juni 2018, 03:51:57 »
Vermi, solange Du noch nicht Wayne's World (Teil 1!) gesehen hast, bist Du nicht der TRVE NERD. :)

Ich hasse Prog Rock, aber ich verstehe das. Metal ist irgendwie wie Prog Rock vom Prätentiösen, Verkopften her, aber in Aggressiv und Wild, was sich total beißt. Ich raff es halt nicht. ???

Ich liebe Prog, weil ich Komplexität und Virtuosität in der Musik mag. HipHop scheint ja nun einen Ich-sag-dir-was-Anspruch zu haben, was mich persönlich nie gejuckt hat. Ich weiß ja beim Hören "meiner" Musik oftmals gar nicht, was die Leute da singen. Das Vokale trägt hoffentlich positiv zum allgemeinen Klangerlebnis bei, alles andere ist unwichtig. Für HipHop undenkbar, oder? - Insofern ist mein Zugang zur Musik, um die Definition aufzugreifen, ein Pop-Zugang.

Und zum Metal: Da Metallica hier ja mehrfach thematisiert wurde, sind die, dh sind deren ganz frühe Jahre vielleicht ein Schlüssel zum Verständnis. Das sind Halbstarke gewesen, für die Metal auch eine Art Eskapismus war: der geile Scheiß, für den man täglich stundenlang geübt und geprobt hat, bei dem man nonstop besoffen sein konnte, und Mädchen hat man auch abgekriegt, sobald man es auf die Bühne geschafft hat. Aussagen im Text waren mE allerhöchstens Ausdrücke einer ganz normalen Jungspund-Wut auf die Welt, die in Heißer-Scheiß-Thematiken gekleidet wurden. Oft behandelten die Texte aber einfach nur "heißen Scheiß". Aber die Musiker wollten eigtl nicht sehr viel aussagen, was über einen Aufruf an allgemeine Volldröhnung abseits der Texte hinausging. Unterm Strich also eine Gemengelage aus Hedonismus, jugendlicher Wildheit und großer Fingerfertigkeit, wobei man schon anerkennen muss, dass sie sich ihrem Sache voll verschrieben hatten und ihr Ding konsequent durchzogen. Davon abgesehen ist die "Aggression" eben Teil des Metal-Habitus. In aller Regel völlig sinnentleert. Aber genauso selbstverständlich wie lange Haare und Nieten sonstwo etc. Texte behandeln aggressive Themen, und falls doch eines Tages mal fliegende Einhörner im Text vorkommen sollten, dann nur im Torture/Kill/FuckYou-Kontext. :)

Fundamentalismus gibt es mE in erster Linie unter den "Fans". Hie und da wird "das ist TRVENESS" von einer Band selbst befeuert, aber letztlich ist das nur Habitus, den man auch für die Fans bedient, die dann wiederum ihre auf den zweiten Blick mehr oder minder beliebigen / behämmerten Grenzen ziehen. Das sind schon zwei Welten. Man nehme mal ein Multi-Metal-Band-Konzert, auf dem sechs bis acht Bands hintereinander auftreten, die jeweils unterschiedliche Spielarten bedienen. Die Bands hinter der Bühne verstehen sich grundsätzlich gut, solange keine individuelle Animosität vorliegt oder der Arschloch-Faktor klein ist. Aber die Fans vor der Bühne, die hassen einander zwar nicht - was sich leicht über provozierte Verbrüderungsszenen beweisen lässt (soziale Experimente sind schon geil :)), was eben auch im Party/Alkohol-Element des Szene-Habitus begründet liegt - aber sie "wissen" jeweils "genau", warum Band Soundso voll spackofatz und überhaupt kein Metal sei.

58
Jupp.
https://www.sphaerenmeisters-spiele.de/epages/15455106.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15455106/Products/3W20IBB

Elemente das klassischen Improvisationstheaters für Rollos.
Im Grunde lässt sich daher alles ableiten, wenn man ein Nicht-Rollo-Improbuch daheim hat bzw wie so viele Jugendliche / junge Erwachsene mit Improtheater zu tun hatte. Graham hat das Ganze aber dennoch sehr anschaulich ins Rollothema übersetzt.

59
Du hast ja sogar schon seit letzter Nacht einen Kommentar, gibst ihn nur nicht frei!

60
Ist der Ironiker eine Anspielung auf die Kaiser-Retro-Let's-Plays? (Mein Eindruck bei denen war eher ein augenzwinkernd-ironisches "Haha, kuck mal wie bescheuert und verschroben wie die DSA1-Regeln und -Abenteuer damals waren" als eine tatsächliche Wertschätzung.)
Ansonsten ist mir das in freier Wildbahn noch nie untergekommen.

Ironiker in "light" sind dann wohl DSA'ler, die als Convention-One-Shots gerne Dungeonslayers spielen.
(Ich schreibe "light", weil die ihre ironische Schiene im Eifer des Gefechts durchaus verlassen und "ungefilterten" Dungeon-Spaß haben, auch wenn sie sich in der Rückschau immer noch darauf zurückziehen können, dass sie ja niemals "sowas wie Deh und Deh" spielen würden.)
Die gibt es in freier Wildbahn.

Da beschreibst Du aber nun einzelne Spieler, nicht SL-Typen. Im Übrigen kann ich Deine Beobachtung im Ansatz bestätigen, wobei sich "DSAler 2018" von "DSAler 2000" doch oftmals unterscheidet, wie ich finde. Man ist durch die Bank durch schon offener geworden, würde ich meinen, weil sich die gesamte Rolloszene gewandelt hat.

DSA1-Let's-Plays bei Ulisses: Den Ulisses-Markus möchte ich in genau diesem Kontext (er leitet dort) durchaus als Ironiker bezeichnen, wobei die Konstellation schon ein bisschen komplizierter ist. Am Tisch sitzen schließlich immer zwei Miesepeter, die mit ihrer Negativmeinung nicht hinterm Berg halten und nur selten einmal Ironie-Level erreichen. Die sind höchstens sarkastisch. Markus spielt als SL eher den Good Guy, der für das System eintritt, der in seiner überhöhten Darstellung aber freilich klarmacht, dass das Ganze nicht ... ganz ernst gemeint ist.
Ich bin erstaunt, dass das doch recht vielen Leuten so gut gefällt. Mir persönlich bereitet das Zuschauen eher Schmerzen, eben weil man dem alten Kram mit einem bisschen mehr Ernst - vielleicht sollte ich besser Gewissenhaftigkeit schreiben - gerechter würde. Daher habe ich auch noch keines der Let's Plays fertig geguckt, obschon ich in einige reingeschaltet habe. Aber die Stimmung ist mir zu negativ.

Seiten: « 1 2 3 4 5 »