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Rollenspiel Blogs => Diskussion und Kommentare => Thema gestartet von: Lord Verminaard am 30. März 2018, 23:39:16

Titel: [Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: Lord Verminaard am 30. März 2018, 23:39:16
Es ist spannend, es geht um was, und es braucht keinen SL-Tyrann:

https://dangerzone.rsp-blogs.de/fehlwahrnehmungen-ueber-erzaehlerisches-rollenspiel/
Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: BoyScout am 31. März 2018, 10:35:37
das letzte Kapitel passt irgendwie nicht zum Artikel aber ich stimme grundsätzlich zu. Zumal dieser "Tyrann" in der Realität sowieso nicht existieren kann.

Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: blut_und_glas am 31. März 2018, 10:55:04
Er ist eben darauf angewiesen, ihn gewähren zu lassen.

Da greifen dann andere Mechanismen als die des Spiels.

mfG
jdw
Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: Lord Verminaard am 31. März 2018, 11:06:47
Wir haben ja alle keine belastbaren Daten, ich glaube aber schon, dass es leider immer noch genügend Runden gibt, die sich der SL-Tyrannei beugen, weil sie es nicht besser wissen.
Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: BoyScout am 31. März 2018, 11:08:12
mmh, wir haben wohl unterschiedliche Definitionen eines Tyranns, aber das sind auch Spitzfindigkeiten.
z.b. könnte man einfach aufstehen und gehen. Oder wenn man bei sich spielt, den Typen rausschmeißen. Das Spiel findet also gar nicht statt. Das gehört dann auch zu den "anderen" Mechanismen, die dann wirken.
Das Leute zum Spielen gezwungen werden, halte ich für unwahrscheinlich. Vrmtl. ist Erpressung aber recht verbreitet ("entweder wir machen das so, oder ihr sucht euch einen anderen SL").

Wobei ich schon dafür bin, dass der SL bestimmte Dinge entscheiden sollte, einfach weil das Spiel dann besser funktioniert und sowieso nur er gewisse Dinge entscheiden kann, aber das gilt natürlich nicht absolut. Leider verchecken viele RPGs, das auch so zu kommunizieren.
Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: Lord Verminaard am 31. März 2018, 12:09:40
Genau, die Leute stehen nicht auf und gehen, obwohl sie es vernünftigerweise sollten. Das kommt glaube ich oft genug vor.
Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: BoyScout am 31. März 2018, 12:18:50
ja, aber das ist doch kein Argument, denn das geht umgekehrt ja auch, also als Spieler kann man die Runde ja genauso erpressen und wenn man hoch genug pokert, spielen sie trotzdem weiter. Es ist immer noch eine freiwillige und nicht erzwungende Entscheidung.

Es gibt ja sogar Leute, die das dann gönnerhaft umdrehen, so nach dem Motto "ok, SL ich erlaube dir deine Entscheidung beizubehalten" und drehen sich das halt selbst zurecht.
Titel: Antw:[Danger Zone] Fehlwahrnehmungen über erzählerisches Rollenspiel
Beitrag von: ghoul am 31. März 2018, 15:27:14
Wir haben ja alle keine belastbaren Daten, ich glaube aber schon, dass es leider immer noch genügend Runden gibt, die sich der SL-Tyrannei beugen, weil sie es nicht besser wissen.
Erzählerisch in Deinem Sinne ist es wohl nicht, aber den tyrannischen Kontroll-Freak-SL gibt es ja zu hauf:
http://spielosophie.com/?p=460 (http://spielosophie.com/?p=460)

Ich habe dementsprechend dem PESA-FAQ (https://ghoultunnel.wordpress.com/) doch wieder einen SchErz-Eintrag hinzufügen müssen.  ::)