Sonstiges > Spielleiter fragen Spielleiter

Was macht eine gute Beschreibung aus?

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spielleiten:

--- Zitat von: BoyScout am 18. Juli 2011, 00:50:07 ---Super Arbeit. Bin gespannt Die Tips können sich einige SLs hinter die Ohren schreiben.


--- Ende Zitat ---

Danke schön.
Ich denke man versteht und sieht Dinge besser, wenn man in der Lage ist, sie in eine schriftliche Form zu bringen. Durch das Schriftliche bekommt man ein tieferes Verständnis. Ich denke daher, dass auch wenn man vorher schon gute Beschreibungen abgegeben hat und sich im Wesentlichen an alle Hinweise gehalten hat, sind die Hinweise immer noch nützlich.


--- Zitat ---Beim Beispiel mit dem Billardtisch habe ich allerdings sofort daran gedacht, wie witzig es manchmal auch sein kann etwas ganz Offensichtliches mit Beschreibungen zu "tarnen", weil die SCs es nicht kennen (Die Spieler aber schon). Irgendwann sagen die Spieler vielleicht "achsoo, ein Billardtisch", aber bis dahin können sie die Situation der SCs selber sehr gut nachfühlen ("hö, was ist denn das?"). Das kann auch ein Vorteil für die Immersion sein.

--- Ende Zitat ---

Darauf bin ich auch schon gekommen und hatte ihn eine Zeit lang als schlechtere Alternative in meinem Text drinstehen. An dem Punkt, an dem die Spieler rufen "Billardtisch" ist die Immersion natürlich vorbei. Wenn ich so drüber nachdenke und sehe wie du die Sache ausdrückst, würde ich dies jetzt nicht mehr als "schlechtere" Alternative ansehen, sondern als gleichwertige Alternative; als stilistischer Trick, um einen anderen Effekt, von Neugier und Humor, auszulösen. In der Endfassung wird dies also wieder reinkommen.

Captain:
Ich glaube ein Satz wie "Das Beispiel mit dem Billiardtisch mag für SLs, die ihre Spieler die Unwissenheit ihrer Charaktere nachfühlen lassen wollen, ein gutes Stilmittel bieten. Aber in allen anderen Fällen sollte ein SL das einfache Klischeewort Billardtisch nutzen." dürfte da so ziemlich alles nötige in der Angelegenheit behandeln. So ist die Anmerkung nicht wertend (gut/schlecht), berücksichtigt möglichen Nutzen und weis dennoch auf den Sinn der Simplifizierung mittels Klischees hin.

Joerg.D:
Wer nimmt an der Szene Teil?
Wie sieht der Ort aus?
Was wird in der Szene wichtig werden?

Wenn diese Fragen geklärt sind kommt es auf die Regeln des Spieles und die Geschmäcker der Gruppe an. Zusätzlich darf man niocht vergessen, das einige SL ein Händchen für Beschreibungen haben und andere es lieber sein lassen sollten.

spielleiten:

--- Zitat von: Joerg.D am 18. Juli 2011, 13:23:28 ---Zusätzlich darf man niocht vergessen, das einige SL ein Händchen für Beschreibungen haben und andere es lieber sein lassen sollten.

--- Ende Zitat ---

Das ist für einen Spielleiter, der sich weiterentwickeln möchte, aber nicht gerade hilfreich.
Es mag sein, dass es Spielleiter gibt, die bei Beschreibungen intuitiv (fast) alles richtig machen, aber das heißt nicht, dass man nicht lernen könnte seine Beschreibungen zu verbessern. Auch wenn jemand der beim Beschreiben total versagt durch ein paar Hinweise und Tipps nicht zum Super-Beschreiber wird, kann er bestimmt genug lernen, um seine Beschreibungen auf ein angenehmes, vielleicht sogar überdurchschnittliches, Niveau zu bringen.

BoyScout:
Ich finde, Captains Satz drückt das schon gut aus. Vielmehr muss es ja nicht sein.

Aber es gibt halt Settings, in denen so etwas angebracht sein kann. In einem Antiken Setting, in dem ein Ufo abstürzt kann es schon ein Mehrwert sein, den spielern zu beschreiben, wie ihre SCs es sehen.
Wir hatten das mal in Bainstorm (GURPS), da ist durch einen Zeitstrudel (dem Bainstorm) ein Handy ins Mittelalter gefallen und das wurde als Relikt angebetet. Der SL hats aber nicht als Handy beschrieben. War ganz witzig.

In DSA werden die Götter ja auch immer ingame als Götter beschrieben, obwohl mir bis heute nicht klar ist, obs nicht eventuell einfach Ausserirdische sind, wenn ich mir die Mythologie so ansehe ;)

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