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Nachrichten - Blechpirat

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Allgemeines / Re: Aspekte sind unrealistisch?
« am: 23. August 2012, 12:04:44 »
Nochmal den dunklen Raum aufgreifend und die subjektive Realität nach Aktivieren des Aspektes (vielleicht wurde es ja schon so besprochen und ich habe es bei 7 Seiten überlesen?)

Der Raum hat also diesen Aspekt "Dunkelheit". Ich verstehe Aspekte so, dass durch das Aktivieren diese Dunkelheit besser ausgenutzt wird, sie aber schon für alle da ist. Plump gesagt - der eine quetscht sich in die finsterste Ecke des Raumes, der andere steht einfach nur im dunklen Raum.

Wenn ich hier schon durchgekautes nochmal aufwärme, dann bitte einfach ignorieren...

Wenn es dir bei der Rationalisierung hilft... für mich ist es so, dass man einfach würfelt. Und um das Recht zu erhalten, neu zu würfeln/einen Bonus zu erhalten, muss man die Geschichte so (neu) erzählen, dass der Aspekt (helfend) zum Gelingen beiträgt. Mir ist es dabei völlig egal, ob ein anderer PC, der den Wurf nicht geschafft hat, auch die Dunkelheit zu nutzen versuchte - er ist eben gescheitert. Aber ich kann da eben auch abstrahieren, ohne das es meinen Spielspaß beeinträchtigt.

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Allgemeines / Re: Aspekte sind unrealistisch?
« am: 23. August 2012, 10:08:25 »
Also ICH frage mich ja, ob überhaupt jemand weiß, worum sich die Kritik eigentlich dreht.

Wer keiner deine Kritik versteht, liegt das Problem bestimmt nicht an dir ;)

(Hast du das gleiche Problem mit Spellslots in OD&D?)

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Allgemeines / Re: Aspekte sind unrealistisch?
« am: 22. August 2012, 19:23:50 »
Ich frage mich umgekehrt bei dir ständig
Bzw. das wäre m.E. der Fall, wenn man immer einen Bonus erhält (es ist nunmal das hohe Gericht), man die Probe aber nicht schafft, DANN kann man sagen "dem Ankläger gelingt es nicht". Ohne Bonus hat er ja nie eine Chance gehabt.
Einen SP nicht auszugeben oder nicht zu HABEN hat ja nichts mit "versuchen und schaffen" zu tun, deswegen könnte man z.B. auch nicht die Alternativinterpretation nehmen: "er schafft es nicht, einen Bonus zu bekommen", denn er hat ja keinen Einfluss darauf.
warum du das Gefühl hast, das Regeln und Spielwelt geschehen möglichst deckungsgleich sein sollen. Jede Regel, egal wie detailreich, ist eine so absurd vereinfachende Darstellung (frag mal Zornhau, wie viele Faktoren einen gelungenen Schwertstreich ausmachen, die kein Regelsystem abbildet) der Realität. Und dann machst du, nachdem du dieses absurde Maß an Abstraktion geschluckt hast, bei einem Trippelschrittchen mehr Abstraktion (nämlich von klassisch auf FATE) auf einmal so einen Aufstand. Erschließt sich mir nicht, und kann ich nur mit "war schon immer so" erklären.

Und dann reicht es dir nicht, dass FATE nichts für dich ist. Nein, du musst auch noch missionieren gehen, und denen die es spielen erklären, dass es nicht spielbar ist.

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Allgemeines / Re: Aspekte sind unrealistisch?
« am: 21. August 2012, 12:37:33 »
Aber was mir beim Nachdenken aufgefallen ist, ist, das wir sehr stark auf der Metaebene spielen und alles rein mechanisch behandeln und den Einsatz von Aspekten nicht wirklich als Teil der Geschichte behandeln.

Das Verfahren vor dem Gericht war in der Tat besonders Meta, weil ich den Sozialen Konflikt aus Diaspora ausprobiert habe. Um so mehr habe ich aber am Sonntag darauf geachtet, dass ihr beim erzählen eurer Handlungen verwendete Aspekte auch unterbringt und - nach Wurf und Aspekteinsatz - "runtererzählt", was passiert ist. Und ich fand das auch ausgesprochen gelungen, insofern war es eine besonders schöne Sitzung.

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Allgemeines / Re: Aspekte sind unrealistisch?
« am: 18. August 2012, 21:06:25 »
@Blechpirat: War dieser Thread jetzt für Dich klärend? Hast Du das erfahren, was Du erfahren wolltest?
Da bin ich mir noch nicht sicher. Ich hab den im OP angekündigten Beitrag im Entwurf fertig, aber es ist ziemlich knifflig. Gerade deine Position finde ich extrem schwer nachzuvollziehen. Aber ich denke, dass dieses Thema ausgereizt ist. Evtl. kann ein persönliches Gespräch noch helfen, aber angesichts der Terminkollision Nordcon/RPC werden wir uns wohl so bald nicht sehen ;)

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@Roger: Jetzt sollte es funktionieren, da zeigten ein paar Pfade noch ins Leere. Würdest du es bitte noch mal testen?

Plötzlich sind auch die Avatare von einigen Nutzern wieder zurück ;)

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Danke für den Hinweis. Dateianhänge sollen nicht gehen (so viel Platz hab ich nicht), aber Avatare schon.

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Spielleiten / Re:Spieler hinterfragen nichts
« am: 16. August 2012, 13:42:42 »
ich kenne leider keines, das funktioniert. Zumindest nicht in Kombination mit Ingame-Sprech (Ja, wir sind voll die Stimmungsspieler, unsere Chars reden noch Ingame :o)
Ich bin auch kein Freund davon, alle Spielinhalte über einen Regelkamm zu scheren. Dialoge sind nunmal was anderes als Kämpfe und haben andere Anforderungen an Regeln.
Dann musst du dich aber auch nicht wundern. Das von dir gesagte würde mich auch sofort dazu verleiten, alles soziale als "blabla" zu ignorieren und alle Punkte auf Kampffertigkeiten zu tun. Und wenn ich gut kämpfen kann, dann ist kämpfen auch der Weg der Wahl (Wer einen Hammer hat, für den sehen alle Konflikte aus wie Nägel).

Kann mich hingegen ein Gegner mit dem sozialen Kampfsystem fertig machen, weil ich nur Punkte in Kämpfen habe, dann... will ich das nicht. Dann muss ich (jedenfalls einer aus der Gruppe) im sozialen Konflikt siegen können. Übrigens eine ganz typische Lernkurve bei FATE-Neulingen. Erster Charakter ist meist ein Arschtreter, der zweite hat dann soziale Fertigkeiten, um nicht an der anderen Front völlig nackt dazustehen.

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Spielleiten / Re:Spieler hinterfragen nichts
« am: 15. August 2012, 20:41:14 »
Oder du machst ein soziales Konfliktsystem draus, mit dem man PCs auch ausschalten kann.

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Bloggerselbsthilfe / Re:Links zu anderen RSP Blogs
« am: 14. August 2012, 16:18:24 »
Danke schön!

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Bloggerselbsthilfe / Re:Links zu anderen RSP Blogs
« am: 14. August 2012, 14:01:41 »
wo ich mir das gerade angucke... kannst du das www. aus http://rsp.blogs.de nehmen? Danke!

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Allgemeines / Re:Aspekte sind unrealistisch?
« am: 08. August 2012, 21:06:34 »
@Blechpirat: Kannst du mir die Stelle im Leverage-Regelwerk nennen, die sagt, dass Assets weitergeben vom Empfänger einen Plotpoint benötigt?
Nein - ich habs in Smallville gesehen. Und lediglich den (vermutlich nicht zulässigen) Schluss gezogen, das gelte in Leverage auch. Ich kann dort weder eine Bestätigung noch einen Widerspruch auf Anhieb auftun. Es scheint mir nicht thematisiert. Der echte Kenner ist aber Zornhau. Wenn der sagt, dass gehe in Leverage, dann glaube ich das.

EDIT: Es spricht aber nicht viel dafür, Zornhau. Wo hast du es her? Es würde ja ein freies verschenken von Plotpoints ermöglichen, das Leverage sonst so nicht vorsieht.

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Allgemeines / Re:Aspekte sind unrealistisch?
« am: 08. August 2012, 19:50:51 »
Wenn ihr das angeblich alle 14 Tage schafft (das kann jeder behaupten), eine kontinuierliche(!), dramatische Story zu erschaffen, dann fange doch auch mal an darzulegen, wir ihr das macht. Einfach mal ein paar Beispiele. Das wäre doch schon mal ein Anfang in einer "Diskussion".

Bitte: Die Diaries von JollyOrc.

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Allgemeines / Re:Aspekte sind unrealistisch?
« am: 08. August 2012, 19:48:36 »
BTW bin ich auf deine Antwort zur den Erklärungsversuchen gespannt.

Im Moment bin ich der Ansicht, dass Zornhaus Ansicht für mich nicht nachvollziehbar ist. Dein Beispiel mit dem Taser ist für mich schlagend gewesen. Wenn man dann noch bedenkt, dass der Taser, wenn von PC1 zu PC2 weitergereicht, nicht mehr "wirkt" (also seinen Würfel verliert), wenn PC2 nicht einen Plotpoint dafür zahlt, dann sind Dinge wie Taser in Cortex+ viel virtueller und flüchtiger, als es Zornhau dem Aspekt "schlecht beleuchtet" vorwirft.

Außerdem werden in der Diskussion Aspekte und Fakten immerzu vermengt. Deshalb wählen die Parteien auch so unterschiedliche Namen für ihre Aspekte. Ich sage "schlecht beleuchtet" (weil das zulässt, dass man jemanden sieht - oder auch nicht), Zornhau wählt "Dunkelheit" (weil man da nie etwas sieht). "Dunkelheit" ist aber kein sinnvoller Aspekt, weil er die notwendige Ambiguität vermissen lässt: Ebenso wie "gegen jeden denkbaren Angriff ohne jeden Zweifel absolut immune Rüstung" d20 auch quatsch ist: Nur wenn etwas schwerer oder leichter wird, kann Cortex+ es mit Würfeln (und FATE mit Aspekten) ausdrücken. Wenn es ein FAKT ist (also eine Handlung unmöglich macht), dann ist es kein Aspekt, kein Würfel bei Cortex+: Dann geht es eben nicht.

Deutlich wird das auch noch mal in Leverage, p66, "The Logic of Assets" gemacht. Der Hitter kann mit einem Baseballschläger zuschlagen, ohne den Baseballschläger zum Asset zu machen. Oder, indem er ihn zum Asset macht und einen d6 gewinnt. "... spending that Plot Point makes a statement. Taht statement is: "this ... matters." (Hervorhebung so im Original). Der Unterschied zu "ich schleiche durch die schlechtbeleuchtete Halle" (mal mit aktivierten Aspekt "schlecht beleuchtet", mal ohne) ist für mich einfach nicht zu erkennen.

Unstreitig Recht hat Zornhau aber damit, dass sich nicht alles für die Darstellung als Aspekt eignet. Das hab ich bisher instinktiv richtig gemacht, aber es mal herauszuarbeiten ist sicherlich ein Gewinn.

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Allgemeines / Re:Aspekte sind unrealistisch?
« am: 08. August 2012, 19:29:21 »
@Zornhau: Eben bei Lesen im Smallville Regelwerk: Erschaffene Assets (das Kantholz des Hitters) kann nicht Weitergegeben werden, ohne das der Empfänger auch einen Plotpoint zahlt.

Wie passt das zu:
In Leverage ist "alles dunkel d6" eine Eigenschaft, die Asset, Complication oder Umgebungs-Trait sein kann. Allen ist gemein, daß die Seite, die Nutzen aus ihr ziehen kann (plausibel!) den Würfel mit in ihren Pool nehmen kann. Der Schleicher bekommt also einen W6 mehr. Beim Schützen ist es so, daß seine Gegner diesen W6 zum Nicht-Getroffen-Werden verwenden können.

Der Unterschied zu den obigen Umsetzungen tritt erst dann auf, wenn man einen ASPEKT aus der Dunkelheit macht!

Denn dann kann NICHT JEDER Charakter im Dunklen davon betroffen werden und die Dunkelheit ist NICHT IMMER da, sondern nur, wenn man sie "anschaltet" durch Ausgabe eines Fatepunktes.

Und das ist einfach unglaubwürdig und hat mit "Kino-Denke" REIN GAR NICHTS ZU TUN!

Zitat von: Blechpirat
Aspekte sind also Schwerpunktbeschreibungen, die gerade NICHT der Abbildung von Spielweltwirklichkeit dienen, sondern zur Identifizierung von interessanten Themen einer Szene/Figur/etc..
So steht es ja auch im FATE GRW meines Wissens. Der Kritikpunkt war aber doch niemals "Aspekte müssen Fakten sein", sondern "Aspekte erfüllen keine logische, rollenspielerische oder storytechnische Funktion". Also, was hat "Themen ansprechen" mit Rollenspiel oder Geschichten erschaffen zu tun?
Ich kann ein Thema, dass mich interessiert in einer Rollenspielrunde doch auch so ansprechen. Sogar, so oft wie ich will  :o

Du argumentierst (meiner Meinung nach) auf einer ganz anderen Ebene als Zornhau. Und deiner Ebene kann ich einfach nicht folgen, nicht mal akzeptieren. Du spielst kein FATE (hast du es überhaupt mal ausprobiert?) und erkennst, dass Aspekte "keine logische, rollenspielerische oder storytechnische Funktion" erfüllen. Und das, obwohl sie das an meinem Tisch jeden Rollenspielabend beweisen. Die bloße, unbegründete und auf nichts basierende Negierung von etwas, was ich alle 14 Tage beobachten kann: Das ist für mich keine Grundlage der Diskussion. Ich streit mit dir auch nicht darüber, welche Farbe die Häuserwand vor meinem Fenster hat: Das kann ich sehen.

Zornhaus Kritik ist hingegen valide (und wird von so allerhand Leuten geteilt). Deshalb interessiert sie mich.