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Nachrichten - Blechpirat

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Bloggerselbsthilfe / Antw:DSGVO ab 25. Mai 2018
« am: 21. März 2018, 16:24:58 »
Noch mal ein zweiter Gedanke...

man muss zwei unterschiedliche Risiken bewerten.

a) Abmahnung. Eine Abmahnung kann - entgegen populärem Glauben - nicht jeder einfach machen. Eine Ermahnung erlaubt einem Mitbewerber, den Abgemahnten zu rechtskonformen Verhalten zu zwingen: Weil es unfair ist, wenn ich die Kosten für die korrekte Variante habe, du aber nichts. Schon im Wettbewerber zeigt sich: Ohne Umsatz kein Wettbewerb.

b) Bußgeld. Ein Bußgeld kann der Landesdatenschützer aussprechen. Ob der aber seinen Fokus auf ein Winzblog legt, dass sich mit obskuren Themen befasst und keine Einnahmen generiert? Ich halte das Risiko für niedrig.

Deshalb ist hier bei mir noch kein Herzrasen eingetreten. Allerdings kann ich natürlich nicht einschätzen, wie sich die Situation bei dir in Österreich darstellt.

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Bloggerselbsthilfe / Antw:DSGVO ab 25. Mai 2018
« am: 21. März 2018, 10:14:52 »
Habt ihr euch schon mit dem Thema befasst? Welche Schritte macht ihr?

Sehr spannend, muss ich sagen. Bestimmte Dinge, die der von dir verlinkte Artikel erwähnt, waren m.E. schon immer illegal: Askimet insbesondere, aber auch Google Analytics, jedenfalls in der Phase vor dem Abkommen mit den USA. Die gibt es deshalb auf dieser Infrastruktur nicht. Spamjagd macht Anti-Spambee, nicht ganz so erfolgreich, aber dafür lokal. Analytics gibt es nicht, dafür ein Piwik (oder wie das heute heißt), dass die IP-Adressen nur kastriert bekommt und keine Daten nach außen weitergibt. SSL ist auch am Start. Für die Blogs, die auf rsp-blogs.de gehostet sind, ist das also soweit ganz okay. Soweit ich das sehe, achten alle hier peinlichst darauf, keine Werbebanner zu zeigen oder Affiliate-Links zu verwenden. Das senkt das faktische Risiko der Verfolgung ganz erheblich.

Baustellen sind die Nutzung von Facebook, G+ und anderen Social Media... Verlinkungen. Like-Buttons habe ich glaube ich nicht. Andererseits fischt mein Browser so viel Müll weg, dass ich mir die Seiten noch mal nackt angucken muss.

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aber für langjährige Kampagnen ist es nicht gedacht und wird es auch von niemandem benutzt. Mechanisch gibt es kaum Spielraum für Charakterentwicklung - und im Gegensatz z.B. zu Traveller oder Marvel Super Heroes, die auch wenig bis keine mechanische Charakterentwicklung bieten, findet auch keine Entwicklung über die Einbettung der Charaktere in der Spielwelt statt. FATE-Charaktere erschließen keine neuen Handelsrouten, gewinnen keine Stellung in Adelshäusern oder kartieren nicht die magischen Dimensionen des Marvel-Universums - und wenn sie es tun ist es bedeutungslos, da die Spielwelt nur eine mit dünner Tünche bestrichene Mattékulisse ist, die sich beliebig mit Fatepunkten austauschen und ummodellieren lässt.
Chonefn Fraxter senior der 62-jährige arrivierte Handelsfürst, der dank seiner Entscheidungen und Erfolge eine ganze Handelsflotte kommandiert die ihm Credits in den Kontor spült, hat in FATE genau die gleichen Möglichkeiten und genau den gleichen Einfluss auf die Handlung wie Chonefn Fraxter junior der 42-jährige abgewrackte Freihändler-Jungspund, der mit einem noch nicht mal abbezahlten 200-Tonnen-Schiff zweifelhafte Kontrabande und Passagiere von Parsec zu Parsec transportiert um den gerade so den Kopf über Wasser zu halten.

"niemand" ist gefährlich, weil alleine meine 5jährige Dresden Files Kampagne reicht, um dass zu wiederlegen. Auch der Rest ist Quatsch.

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Ja, das geht natürlich. Es gibt schon die Suche, aber für Wordpresskenner geht natürlich auch https://rsp-blogs.de/2017/10 um Oktober 2017 zu sehen.

Ich habe das gerade probeweise in die Seitenleiste integriert - aber du bist die erste, die danach fragt. Ist das für andere eine sinnvolle Funktion?

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Irgendwie habe ich das Gefühl, in einer Zeitschleife zu hängen. Der Rest des deutschen Rollenspielinternets hat diese Debatte vor 5 Jahren geführt...

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Könnte man machen. Macht man in der Praxis aber nicht. Meiner Beobachtung und Erfahrung nach.

Nach meiner Erfahrung schon: Nicht in one shots, sondern im Kampagnenspiel, wenn die Spieler mit den eigenem Charakterblatt vertraut sind und die Mechanismen verstanden haben, fangen sie auch an, die Welt in ihr Spiel einzubinden.

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Bei Fate und Co. ist es oft so wie bei den alten Computerspiel-Abenteuern: Es gibt ein paar festgelegte Dinge, auf die kann man draufklicken und mit ihnen interagieren ("Schau mal, da ist ein Szenen-Aspekt!"), und der Rest ist gemalter Hintergrund.

Außer, dass du eben alles (nicht nur im Hintergrund) anklickbar machen kannst, wenn du es möchtest. Es ist ja nicht so, als gäbe es nur eine beschränkte Zahl von Aspekten. Naja, eigentlich hinkt deine Analogie so sehr, dass man damit nichts mehr werden kann.

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Das finde ich so unglaublich vorhersehbarlangweilig und ätzend. Vor allem was dann immer bei rauskommt.

Mal ein Beispiel:
-Jeder denkt sich einen jugendliche Personnage in de Jetztzeit aus. Volle Freiheit aber nur was eben realistisch ist. Gerne auch mit VaterMutterKind-Traumata-Freud-HBO-Kram.
- Dann im ersten Abenteuer bekommen alle Superkräfte und zwar zufällige.

Ergebnis: Episches Rollenspiel, echte Erlebnisse, echte Originstorys, besser als Marvel gucken, 100% Superheldenemulation!

Bei den Kaufonkelz und Vorderladern unmöglich. Deswegen ist Superheldenrollenspiel auch mit ausgewählten Superkräften volkommen uninteressant.

Und mit Aspekten hat jeder eine selbstgewählte, ziemlich alberne Superkraft.

Wenn ich eine D&D Klasse wähle bekomme ich auch eine vorher feststehende Zahl und Art von Superpowers. D&D ist also wie Fate Vorderladerzeugs?

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Nein, die Metapher (die du Ninja-mäßig gelöscht hast ;)) ist Murks.

Deshalb habe ich sie ja gelöscht, die Metapher war lediglich provokant, aber nicht mal auf schlaue Art.

Ich stimme dir aber nicht zu. Sie machen eben nicht etwas komplett anderes (das wäre Taubenzucht), sondern etwas sehr ähnliches - so ähnlich, dass wir den gleichen Namen nutzen, nämlich Rollenspiel. Aber natürlich lassen sich auch Unterschiede herausarbeiten, keine Frage. Aber die lassen bei allem finden, was unterschiedliche Leute tun - selbst beim Hobby Rosenzucht. Ich glaube aber nicht, dass die Unterschiede reichen, um zu belegen, dass es sich dabei um eine "andere Art von Spiel" handelt. In meiner Beobachtung handelt es sich lediglich um eine Betonung auf eine andere Art des Spielspaßes. Die vermutlich ihre Spiegelung in den als interessant empfunden Medien findet.

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Wer die Zeit hat, so lange zu spielen, bis es interessant wird, kann das ja so machen wie früher .)

@topic: Für mich sind Erzählspiele ja solche, wo eine Geschichte erzählt wird, bei der nur bestimmte, spannende, Szenen ausgespielt werden. Microscope gehört dazu, und das fantastische Dialect. Die von dir genannten Beispiele sind für mich alles Rollenspiel im engeren Sinn.

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Diskussion und Kommentare / Antw:Blogs, die mitmachen
« am: 13. März 2018, 12:05:13 »
Neu bei rsp-blogs.de: Rollenspiel-Bewertungen

Thallions großartiges Projekt um Rezensionen zusammenzuführen ist jetzt Partner von rsp-blogs.de. Es führt die in verschiedenen Foren zusammengetragenen Rezensionen, Kurz-Rezis und Meinungsbilder zusammen, verlinkt diese und bietet eine Tabelle mit einer numerischen Bewertung. Die Übersichtstabellen werden in regelmäßigen Abständen im rsp-blogs.de-Feed ausgeliefert und sind jederzeit auf seiner Seite zu finden.

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Deutsch / Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« am: 10. März 2018, 19:02:28 »
Wie ulkig: Wenn man dieses Tool hier https://www.uptrends.com/de/tools/uptime verwendet, testet es die Verfügbarkeit der Seite von einigen 10 Servern weltweit. Und sie ist völlig ungleichmäßig erreichbar. Hamburg ja, Berlin nein, z.B.

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Deutsch / Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« am: 10. März 2018, 11:34:00 »
Ebenfalls wichtiger Text:
https://www.lorp.de/magazin/artikel.asp?id=144

Ich fürchte, ich habe lorp.de kaputtgemacht.
Ich wollte gestern einen Kommentar unter den Post schreiben, und seitdem geht die Seite nicht mehr.
"Internal Server Error"

Zitat
Internal Server Error
The server encountered an internal error or misconfiguration and was unable to complete your request.

Please contact the server administrator to inform of the time the error occurred and of anything you might have done that may have caused the error.

More information about this error may be available in the server error log.

Web Server at lorp.de

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Diskussion und Kommentare / Antw:Blogs, die mitmachen
« am: 09. März 2018, 10:52:21 »
Neu bei rsp-blogs.de: Donnerhaus

Das Donnerhaus-Blog veröffentlicht immer Mittwochs und Sonntags längere Artikel über das Rollenspiel, Rollenspieltheorie und Storydesign. Da beide Autoren zusammen über mehr als 30 Jahre Rollenspielerfahrung verfügen, wollen wir beide unsere Erfahrungen weitergehen. Außerdem sollen alle Artikel helfen, den Diskurs innerhalb der Szene anzuregen.

Wir wollen durchdachten Input bieten, der auch die strukturellen und theoretischen Aspekte von Rollenspielen stärker beleuchtet. Wir glauben, dass nur Verständnis und Respekt zu besserem Spiel führen.

Zusätzlich gibt es jeden Donnerstag einen kurzen Einblick querbeet durch verschiedene Geschichtsthemen, die Spieler und Spielleiter inspirieren sollen. Die Seite richtet sich deshalb an Spieler und Spielleiter zugleich.

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Mir kommt es so vor, als würde DSA das Westernhafte fehlen, welches D&D auszeichnet. Das Grenzlandgefühl, die bösen Indianer, die böse Umwelt, der Reichtum, der dem gerissenen oder dem mit dem schnellsten Griff zur Waffe zusteht. Dazu die Alignments, die es einem ersparen, über die Moral des Tuns nachzudenken. Anderes Alignment? Aha, muss ich umbringen.

Bei DSA gibt es diese klare Kante nicht, dafür gibt es eben das Märchenhafte. Ich sehe den Reiz! Aber klar, das Gefühl in Abenteuern einzufangen ist viel schwieriger, erlaubt dafür aber auch eine größere Bandbreite.