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Nachrichten - Blechpirat

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Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 19. Februar 2018, 22:03:51 »
Ein Gedanke, der mir dazu noch kam, ins Unreine gesprochen. Ich glaube, viele Probleme fangen immer dort an, wo nicht mehr nur szenisch geleitet wird, sondern auch die Erzähltechniken von Buch und Film in größerem Maßstab übertragen werden. Denn vielen solchen Erzähltechniken ist zu eigen, dass die Protagonisten mehr oder aber auch weniger wissen, als der Zuschauer. Will man einen ähnlichen Effekt im Rollenspiel erzielen, obwohl die Spieler nun mal zeitgleich Protagonist und Zuschauer sind, dann geht das nur mit massiven Verrenkungen und, nun ja, Verarsche.

Wie unterscheidest du das von dem alten Spielerwissen <> Charakterwissen?

437
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 17. Februar 2018, 16:42:40 »
Warte mal... ich komm zwar nicht aus dem Reihenhaus (pah, Pöbel), aber Monster wollte ich auch erstmal verkloppen. Am Anfang will JEDER Monster verkloppen.. (ob das auch für jedE gilt, vermag ich nicht zu sagen). Ist halt die Frage, ob man dabei bleibt.

Das war aber nicht, was ich sagen wollte. Bis du, Set, das hier thematisiert hast, war mir dein Migrationshintergrund gar nicht bekannt, war mir also nicht aufgefallen. Ist mir per se auch nicht besonders wichtig, weshalb ich vermutlich mindestens einen exotischen Vornamen brauche, um das überhaupt zu bemerken, entsprechende Sprachbeherrschung vorausgesetzt. Das muss man wissen, wenn man meine Ausführungen liest.

438
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 17. Februar 2018, 13:42:23 »
Ein kurzer Parabelflug in diesem tangentereichen Thread:

Fluchtpunkt Eskapistan.

Ich fasse deinen Beitrag kurz zusammen: Die einen fliehen aus der Scheiße (eine Welt, in der sie Objekt des Handelns anderer sind, folglich keine Kontrolle über ihr Leben haben) in eine Welt überschaubarer Konflikte, die sie einordnen, verstehen und gewinnen können. Dazu zählst du dich.

Die anderen fliehen aus der Welt die durch Ordnung und Überschaubarkeit langweilig geworden ist in eine Welt der moralisch grauen Konflikte, um die nicht gewinnbare Scheiße aus der Nähe anzusehen. Das sind dann Storygamer.

Büschen einfach gedacht, aber sicherlich zwei Pole. Die Zahl der formal hochgebildeten unter den Rollenspielern und die praktische Abwesenheit von Migrationshintergründen (oder auch den anderen Ausgrenzungsfaktoren, vielleicht mit Ausnahme der sexuellen) spricht allerdings dagegen, dass die erstgenannte Gruppe einen signifikaten Anteil stellt.

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Diskussion und Kommentare / Antw:Blogs, die mitmachen
« am: 13. Februar 2018, 09:40:21 »
Neu bei rsp-blogs.de: Aus der Höhle des Schwarzwaldschrates

"Aus der Höhle des Schwarzwaldschrates" markiert die Rückkehr Skyrocks in die Blogosphäre, einem streitbaren Veteran der Abenteuerrollenspiel-Debatte und unseren älteren Mitlesern vielleicht nocht bekannt. Er schreibt querbeet über klassisches Rollenspiel über alle Systemgrenzen hinweg.

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RSP-Karneval / Antw:Vorschläge für zukünftige Umzüge
« am: 12. Februar 2018, 09:49:52 »
Ich könnte im April etwas organisieren. Im Moment interessieren mich Feen besonders, vielleicht wäre das ein Thema.

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Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 11. Februar 2018, 18:09:22 »
Nach meinen Erfahrungen mit dir als SL (und den Angeboten, die du so machst, und an denen ich NICHT teilgenommen habe) habe ich den Eindruck, dass du ohnehin einer der SLs mit der größten Bandbreite an Spielstilen und -interessen bist, die ich kenne.

442
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 09. Februar 2018, 23:18:12 »
  • Zauberschüler
  • Octopi in Space Marine Power Armours
  • Muskelmagier
  • jugendliche Biohacker
  • Pilzbauern
  • eine gesichtslose Masse Helfershelfer
  • Ziegenmenschen
  • ...

Oh, das würde ich gerne mal jemand zeigen, der versucht, dass im Hero-System nachzubauen :) Zur Not mit Gurps...

443
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 09. Februar 2018, 12:03:43 »
Ich kann nichts dazu sagen, ob es erwartet wird - vielleicht möchte ich in "Play to find out" reinlesen, dass es keinen vorgegebenen Plot geben kann.

In meiner Wahrnehmung ist pbtA durch die Leitplanken fantastisch darin, einen Konsens über die Grenzen des gemeinsamen Spiels zu erzeugen. Wir wissen, was Western ist. Wir müssen uns nicht darüber unterhalten, ob Ninjas vorkommen. Aber ob ich nun "Erbarmungslos" oder "Fackeln im Wind" spiele, darüber treffen wenige Spiele eine konkrete Aussage. Bei pbtA ist das in den Moves angelegt - es wären zwei Spiele. Das fokussiert das Spiel enorm, erleichtert die Bildung eines gemeinsamen Vorstellungsraums und macht damit story-after Spiel zu einem einfachen Vergnügen.

444
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 08. Februar 2018, 23:12:07 »
Und Fate 4 Grade des Erfolgs kennt (also anders als D&D) nichtbinär ist.

http://srd.faterpg.de/fate-core/aktionen-und-ergebnisse/vier-verschiedene-ergebnisse/

445
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 08. Februar 2018, 13:54:39 »
Tja, dem von JollyOrc geschriebenen ist kaum etwas hinzuzufügen. Außer: pbtA ist eben doch eine Simulation. Aber nicht der Physik, sondern des Genres. Bei Gurps ist das Abfeuern einer Pistole immer gleich - bei pbtA würde eine Anpassung auf Western etwas ganz anderes liefern als eine Anpassung auf John Woo-like action.

Wobei: Für Set ist es natürlich nichts, es fehlt die taktische Komponente.

446
Technik, Fehler und Vorschläge / Antw:Re: Twitter Probleme
« am: 08. Februar 2018, 10:14:07 »
Ok, da hab ich nicht gesucht...

Ich hätte da vielleicht eine praktikable Lösung:

Der Dienst dlvr.it (https://app.dlvr.it/) bietet RSS --> Twitter an. Eigentlich ist der Dienst kostenpflichtig ab einer bestimmen Anzahl an Feeds, man braucht aber ja nur einen, nämlich den von rsp-blog.de. Man meldet sich dann mit dem Twitteraccount an und bestätigt, dass der Feed auf die Timeline kommt. Man kann damit auch andere Sachen machen, Facebook, G+ und dergleichen, ist aber in der kostenlosen Version eingeschränkt. Wie dem auch sei, wäre es so ja wie mit WP to Twitter.

Der Dienst kann leider nur 10 Posts pro Tag in der freien Fassung - kommt also nicht in Frage.

Meine aktuelle Lösung: Feedburner! War mir nicht bekannt, aber der Dienst kann das serienmäßig.

447
Technik, Fehler und Vorschläge / Antw:Twitter Probleme
« am: 08. Februar 2018, 09:39:42 »
AAAAARG!

Danke für den Hinweis.

448
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 08. Februar 2018, 09:39:06 »
Ja, die Gemeinsamkeit ist, genau wie du sagst, dass das Herangehen nicht "umfassend und ohne Selbstbeschränkung" ist. Ich hätte aber eher pbtA als Beispiel genommen, passt besser als das butterweiche FATE.

Den ersten Teil musst du mir mal erläutern - ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Dem zweiten Satz kann ich hingegen zustimmen, aber ich finde keinen Gehalt:

pbtA als Methode ist natürlich eine - je nach konkretem Spiel mehr oder minder gelungene - Genresimulation. Und in einer Sci-Fi-Genre-Simulation bin ich "unfrei", jetzt mal eben Samurai zu spielen. Aber das gilt natürlich einerseits für fast jedes System, und selbst generische Systeme wie Fate und Gurps erlauben nicht alles. Gerade GURPS passt sich dem Thema an. Insofern ist das eine Nullaussage, dass in Regeln eine Selbstbeschränkung liegt.

Völlige Freiheit kann eben nur Regellosigkeit bedeuten. Und die will - aus gutem Grund - eigentlich niemand.

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Diskussion und Kommentare / Antw:Blogs, die mitmachen
« am: 06. Februar 2018, 10:38:50 »
Neu bei rsp-blogs.de: DSAnews

DSAnews.de ist ein spannendes Konzept der Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten DSA-Fanseiten DSAforum, Nandurion, 4heldenund1schelm, Engors Dereblick und Memoria Myrana. Man möchte die einst vor allem von Nandurion betriebene Sammlung von DSA-Nachrichten gemeinsam fortführen – ohne die eigenen Angebote aufzugeben. DSAnews verweist daher auch auf andere Inhalte (was es technisch schwierig machte, die Seite hier bei rsp-blogs.de zu listen, ohne die Beiträge doppelt zu haben), eigene Inhalte sind aber reine Nachrichten zum Schwarzen Auge.


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Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 06. Februar 2018, 09:47:25 »
Mein eines Mal Vampire Live war genauso: fettes Railroading mit dem Anschein einer Ermittlung und eines Machtgefüges. Das Machtgefüge war aber nur da, um da zu sein, nicht um als Achse in einer mehrdimensionalen fiktionalen Welt zu dienen. Potemkinsches Machtgefüge, nur Fassade.

Ich habe ja noch nie gelarpt, kann deshalb nur mittelbar etwas dazu sagen: Aber muss ein Larp nicht viel mehr als Pen&Paper mit Railroading arbeiten? Immerhin wird in der Regel eine Kulisse benötigt, die zeitaufwändig aufgebaut werden muss, NSCs müssen physisch bewegt werden und ihre Stichwörter erhalten, etc - die SL braucht also viel mehr (zeitlichen) Vorlauf, als bei P&P.

Für mich entsteht Mehrdimensionalität und Spannung aus glaubwürdigen, mehrschichtigen PCs und NSCs. Tiefe aus ihren Beziehungen und Interessenslagen (strategischen Zielen), die vorzugsweise nicht nur durch Gewalteinsatz genutzt, befördert, manipuliert, gestört oder aufgelöst werden können. Das erzeugt - jedenfalls in meinem Kopf - Mehrdimensionalität. Spielerisches Interesse benötigt dann noch eine ausreichende Mischung an Vorhersagbarkeit und Zufälligkeit - deshalb bevorzuge ich z.B. Systeme mit Glockenkurve und (knappen) Bennies, denn offenbar ist zuviel Zufall nicht so meines :)