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Nachrichten - Blechpirat

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Deutsch / Antw:Zettel-RPG
« am: 02. März 2018, 14:00:25 »
Und weil das was ich gerade schrieb mir selber doch etwas verbiestert vorkommt, entschied ich mich, das ganze in einen launig-humorigen Diss zu verpacken, der eben auch schneller beiseite gewischt ist.

Jetzt verstehe ich umgekehrt auch dich - ein echter Fortschritt. Das launig-humorige hat sich mir aber - auch nach erneutem Lesen - nicht erschlossen. Aber das liegt ja vielleicht an meinem Humor.

437
Deutsch / Antw:Zettel-RPG
« am: 02. März 2018, 09:42:18 »
Ich störe mich an dem Angriff auf die Person. Wie du das Zettel-RPG findest, ist selbstverständlich deine Sache, und eine Rezi zum Zettel-RPG oder ein Text über die gegenderte (sagt man das so?) Sprache hätte ich - selbst bei scharfer Formulierung - hilfreich gefunden. Aber Menschen direkt - und dann mit dem sprichwörtlichen "name and shame" samt Link auf die Bilder - anzugreifen, dass ist so "Antifa gg Nazis"-Niveau, dass mir die Galle hochkommt. Das kann nur einen Erfolg haben: Subgruppenabgrenzung, Verhärtung der Front, Ausgrenzung derer, die mit den Schambehafteten noch Reden. Extremisierung, wie sie extreme Randgruppen für den Binnenzusammenhalt brauchen. Konstruktiv ist so etwas nie.

Ich dachte halt: schreibst Du Deinen Ärger hier rein, anstatt das Ding in ner echten Rezi zu verreißen im Blog. Und ich dachte, das sei schon die bessere,m friedlichere Lösung. Deswegen würde ich ja gerne wissen, was Blechpirat meint, wie ich handeln soll.

Ich sehe nicht, wie "ich schreibe das WOANDERS ins Internet" friedlicher ist. Auch dieses Forum hier ist ein öffentlicher Ort.

Wenn du nach meiner persönlichen Meinung fragst: Wenn du kannst, setze dich mit den Ideen auseinander, die hinter einer bestimmten Art stehen, Rollenspiel zu machen. Bis ins Deskriptive bist du ja mit ARS schon gekommen. Wenn das nicht geht, kritisiere Produkte inhaltlich. Wenn auch das nicht geht, kritisiere die Qualität der Produkte. Wenn das nicht geht, schweig.

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Deutsch / Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« am: 01. März 2018, 21:40:12 »
Wer oder was ist denn der "Meister der Sockpuppets"?

Ich würde es vorziehen, wenn wir hier auf das Aufwärmen von Alt-Streitigkeiten verzichten würden.

439
Deutsch / Antw:Zettel-RPG
« am: 01. März 2018, 20:46:43 »
Ich muss da echt noch mal nachfassen, weil ich mich immer noch ärgere:

SCHANDE! SCHANDE! SCHANDE!

Ist das echt deine Haltung? Du findest da jemanden, der sehr DIY (was du sonst immer ach so toll findest) ein Rollenspiel entwirft, vorzeigt, Leute damit so beeindruckt, dass sie den Druck finanzieren, der es dann kostenlos verteilt, unter Creative Commons lizensiert. Und das beste, was dir dazu einfällt, ist

SCHANDE! SCHANDE! SCHANDE!

Bäh. Mich schüttelt es. Ich finde dein Verhalten an der Stelle widerlich.

440
Deutsch / Antw:Zettel-RPG
« am: 28. Februar 2018, 20:09:23 »
So sehen die Schuldigen aus:

SCHANDE! SCHANDE! SCHANDE!

Arne und Jens.

SCHANDE!

Das gehört wirklich zu den Dingen, die ich an dir nicht mag. Schreib ihnen eine Mail, die Adressen sind öffentlich, statt hier, wo sie nicht mitlesen, über sie abzulästern.

441
RSP-Karneval / Antw:Vorschläge für zukünftige Umzüge
« am: 28. Februar 2018, 14:59:02 »
Feen finde ich fantastisch. :)

Ist das dann jetzt gebucht?

442
Deutsch / Rollenspielverkauf
« am: 22. Februar 2018, 11:25:25 »
http://www.deadlyfredly.com/2018/02/the-importance-of-streaming-and-actual-play-online-in-modern-tabletop-publishing/

Fred Hicks zeigt mit Diagrammen die Verkaufzahlen für Produkte - einschließlich der Ausschläge, wenn diese in populären Actual Plays vorkommen. Das ist beeindruckend... und er kommt zum Schluss, dass er (physische) Cons ignorieren könnte, aber Onlineaktivitäten nicht.


443
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 20. Februar 2018, 15:55:44 »
Zitat
Der Vorteil: In Aufklärung, Planung und Materialbeschaffung spiele ich nur relevante Teile (ich habe also in diesen Phasen einen Informationsvorteil)

An dem Satz ist soviel falsch...seufz... :'(

Lange nicht mehr Shadowrun gespielt, was?

444
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 20. Februar 2018, 14:22:53 »
Nehmen wir mal als Beispiel Fiasco, wo das ja so ist, dass Szenen eröffnet werden, ohne das dir mehr als ein paar Beziehungen zu den anderen PCs bekannt sind. Ich sehe das Problem hier aber trotzdem nicht, denn dort wird ja durch die erstmalige Erzählung Fiktion etabliert, der man nicht mehr widersprechen kann. Etwas, was allen mir bekannten Erzählspielen gemein ist. Für deine Konstruktion brauchst du ja einen SL, der im Nachgang geschaffene Fiktion wieder invalidiert. Da fehlt es mir ja schon am Grund, warum er das tun sollte. Aber vielleicht ist das das, was sie mit "Mindfuck" meinen?

445
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 20. Februar 2018, 12:35:35 »
Das Problem dabei, dass aber leider oft übersehen wird, ist, dass dies denklogisch dazu führt, dass der Spieler die Kontrolle über seinen Charakter verliert.

Ah, danke. Im Ergebnis teile ich deine Einschätzung nicht - oder ich verstehe sie vielleicht noch immer falsch.

Nehmen wir als Bsp einen Shadowrun. Klassisch (und linear erzählt) läuft der so

Auftragsannahme -> Aufklärung -> Planung -> Materialbeschaffung -> Planausführung

Nehme ich jetzt einer Erzählform wie in der TV-Serie Leverage, beginne ich mit der Ausführung. Stoße ich auf ein Problem, kläre ich in Flashbacks, ob ich es in der Aufklärung erkannt habe, wie es in den Plan passt und ob das Material vorhanden und hilfreich ist.

Der Vorteil: In Aufklärung, Planung und Materialbeschaffung spiele ich nur relevante Teile (ich habe also in diesen Phasen einen Informationsvorteil)

Die lineare Variante ist aufgrund der notwendigen Betrachtung von Eventualverläufen oft... nennen wir es "zeitaufwändig", und viele aufgeklärte, geplante und mit Materialbeschaffung versehene Eventualitäten kommen hinterher nicht vor.

Wo verliere ich da Kontrolle über meinen Charakter? Es gibt m.E. nur eine Entscheidung, die man im linearen Ablauf treffen könnte: Wir machen den Run nicht, weil zu gefährlich. Das halte ich ganz persönlich für ein wenig unterhaltsames Ergebnis...


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Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 19. Februar 2018, 22:03:51 »
Ein Gedanke, der mir dazu noch kam, ins Unreine gesprochen. Ich glaube, viele Probleme fangen immer dort an, wo nicht mehr nur szenisch geleitet wird, sondern auch die Erzähltechniken von Buch und Film in größerem Maßstab übertragen werden. Denn vielen solchen Erzähltechniken ist zu eigen, dass die Protagonisten mehr oder aber auch weniger wissen, als der Zuschauer. Will man einen ähnlichen Effekt im Rollenspiel erzielen, obwohl die Spieler nun mal zeitgleich Protagonist und Zuschauer sind, dann geht das nur mit massiven Verrenkungen und, nun ja, Verarsche.

Wie unterscheidest du das von dem alten Spielerwissen <> Charakterwissen?

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Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 17. Februar 2018, 16:42:40 »
Warte mal... ich komm zwar nicht aus dem Reihenhaus (pah, Pöbel), aber Monster wollte ich auch erstmal verkloppen. Am Anfang will JEDER Monster verkloppen.. (ob das auch für jedE gilt, vermag ich nicht zu sagen). Ist halt die Frage, ob man dabei bleibt.

Das war aber nicht, was ich sagen wollte. Bis du, Set, das hier thematisiert hast, war mir dein Migrationshintergrund gar nicht bekannt, war mir also nicht aufgefallen. Ist mir per se auch nicht besonders wichtig, weshalb ich vermutlich mindestens einen exotischen Vornamen brauche, um das überhaupt zu bemerken, entsprechende Sprachbeherrschung vorausgesetzt. Das muss man wissen, wenn man meine Ausführungen liest.

448
Deutsch / Antw:Szenenbasiertes Rollenspiel
« am: 17. Februar 2018, 13:42:23 »
Ein kurzer Parabelflug in diesem tangentereichen Thread:

Fluchtpunkt Eskapistan.

Ich fasse deinen Beitrag kurz zusammen: Die einen fliehen aus der Scheiße (eine Welt, in der sie Objekt des Handelns anderer sind, folglich keine Kontrolle über ihr Leben haben) in eine Welt überschaubarer Konflikte, die sie einordnen, verstehen und gewinnen können. Dazu zählst du dich.

Die anderen fliehen aus der Welt die durch Ordnung und Überschaubarkeit langweilig geworden ist in eine Welt der moralisch grauen Konflikte, um die nicht gewinnbare Scheiße aus der Nähe anzusehen. Das sind dann Storygamer.

Büschen einfach gedacht, aber sicherlich zwei Pole. Die Zahl der formal hochgebildeten unter den Rollenspielern und die praktische Abwesenheit von Migrationshintergründen (oder auch den anderen Ausgrenzungsfaktoren, vielleicht mit Ausnahme der sexuellen) spricht allerdings dagegen, dass die erstgenannte Gruppe einen signifikaten Anteil stellt.

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Diskussion und Kommentare / Antw:Blogs, die mitmachen
« am: 13. Februar 2018, 09:40:21 »
Neu bei rsp-blogs.de: Aus der Höhle des Schwarzwaldschrates

"Aus der Höhle des Schwarzwaldschrates" markiert die Rückkehr Skyrocks in die Blogosphäre, einem streitbaren Veteran der Abenteuerrollenspiel-Debatte und unseren älteren Mitlesern vielleicht nocht bekannt. Er schreibt querbeet über klassisches Rollenspiel über alle Systemgrenzen hinweg.

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RSP-Karneval / Antw:Vorschläge für zukünftige Umzüge
« am: 12. Februar 2018, 09:49:52 »
Ich könnte im April etwas organisieren. Im Moment interessieren mich Feen besonders, vielleicht wäre das ein Thema.