Autor Thema: Öffentlichkeitsarbeit  (Gelesen 18857 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Roger

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 729
    • Profil anzeigen
Öffentlichkeitsarbeit
« am: 20. Juni 2013, 08:24:07 »
Ich habe mir mal herausgenommen, auf unseren Social Media Präsenzen nach der Bekanntheit des Karnevals zu fragen. Die Anzahl der Antworten sind leider sehr gering (2,2% Teilnahme bei Facebook, 5,8% bei Google Plus, bezogen immer auf die generellen Plusser/Likes)

Ich denke, wir sollten dringend mehr Öffentlichkeitsarbeit machen, denn die relative Höhe der Antworten bei "Wat, wer bist du denn?" spricht repräsentative Bände.

Letztendlich machen wir das, weil wir Themen wollen und weil wir Leser wollen. Wenn aber nur sehr wenige Leser das Projekt wahrnehmen, ist es irgendwie nicht zielgerecht. Ich weiß nicht, wie hoch Eure Leserzahlen sind, aber bei uns bekommen RSP-Karneval-Artikel auch nicht mehr Aufrufe als andere. Damit liegen sie zwischen 300 und 1000 Aufrufen je Tag, mit einer Frontwelle am Veröffentlichungstermin.

Die Umfragen:
Facebook https://www.facebook.com/questions/658410067520204/
Google Plus https://plus.google.com/u/0/b/101943752276085850308/101943752276085850308/posts/LaPMDMoy3tL

Auf Twitter haben wir auch gefragt, aber da gab es kein Feedback

Offline BoyScout

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 2.654
    • Profil anzeigen
    • hoch ist gut
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #1 am: 20. Juni 2013, 17:38:47 »
Ich bin bei Google+ und ich habe nicht mal gesehen, dass da eine Umfrage stattgefunden hat. Das sagt m.E. mehr über die sozialen Plattformen aus, als die Bekanntheit.

Und jetzt, wo ich die Umfrage sehe, weiss auch nicht, wie ich eine "Was...?" Frage mit einem Plus/Minus beantworten soll (außer vielleicht "Was ist Minus mal Minus?"). Und die google+ fire&forget-Kommentarfelder nutze ich ungern.

Offline Merimac

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 377
    • Profil anzeigen
    • Spiele im Kopf
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #2 am: 20. Juni 2013, 23:44:36 »
Öffentlichkeitsarbeit ist natürlich eine feine Sache, aber über welches Medium? Die netzaffinen Rollenspieler (und vor allem die aktiven Blogger) erreicht der Karneval eh; und wenn man sich parallel mal einen aktuellen Erfahrungsbericht aus dem Metstübchen anschaut, so is doch eher die Frage, wie man eben die Leute anspricht, die grundsätzlich wenig über den Tellerrand gucken.

Ein erster Schritt, der mir einfiele, wäre evtl. die zentrale Zusammenfassung nur der Karnevalsthemen unter einer eigenen url (oder auch untergeordneten wie z. B. karneval.rsp-blogs.de), um wirklich nur diesen Ausschnitt des gesamten Blogfeeds zu sammeln. Dennoch bliebe dann weiterhin die Frage, wie man das dann im großen Rahmen publik macht.
Spiele im Kopf - Ein Blog über Spieldesign

Offline blut_und_glas

  • Moderator
  • *****
  • Beiträge: 2.064
    • Profil anzeigen
    • d6ideas
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #3 am: 23. Juni 2013, 11:05:17 »
Dennoch bliebe dann weiterhin die Frage, wie man das dann im großen Rahmen publik macht.

Wie ist da gar nicht mal so die Frage. Viel eher: Wer? ;)

So ein paar Automatismen (separater Feed, eigene Social Media-Präsenz mit automatischen(!) Updates, ...), aber damit ist das ja nicht getan, wenn es eine "ernsthafte" Öffentlichkeitsarbeit sein soll. Jemand müsste sich aktiv kümmern.

Daher: Wer?

Vor allem auch: Wer will von seiner "Karnevalszeit" etwas für Öffentichkeitsarbeit abzwacken und dadurch dann weniger Ressourcen für die Beiträge zur Verfügung haben?

Und: Tun wir uns/dem Karneval wirklich einen Gefallen damit, wenn wir weniger Beiträge besser bewerben?

Anders gefragt: Warum machen wir den Karneval? Ohne eine Antwort darauf ist die letzte Frage nämlich kaum zu beantworten... ...und ich prophezeihe schon einmal, dass wir darauf gar keine einstimmige Antwort finden werden (vielleicht wenigstens eine klare Mehrheitsmeinung?).

Kurz: Ich denke wir könnten schon ein paar Sachen an der Öffentlichkeitsarbeit verbessern, sehe da aber ganz praktische Probleme (Ressourcen) und "diminishing returns" was solche Maßnahmen angeht.

mfG
jdw
Current thinking of this agency: SLA Equipment Log

Offline Clawdeen

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 285
    • Profil anzeigen
    • Clawdeen spielt
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #4 am: 23. Juni 2013, 20:22:25 »
Zitat
Auf diese Weise entsteht ein buntes Gemisch aus verschiedenen Beiträgen zu einem gemeinsamen Thema.
Um einfach durch diesen Karneval spazieren zu können, verlinken alle Mitmacher auf einen Beitrag in diesem Forum, welcher eine Liste aller Beiträge enthält. Hier kann sich der Leser dann umschauen, was anderen Autoren zum Thema eingefallen ist und lernt dabei vielleicht neue interessante Blogs kennen.

Um (neue/mher) Leser abseits der teilnehmenden Blogs geht es demnach nicht gerade primär.

Offline Jan

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 371
    • Profil anzeigen
    • De Malspöler
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #5 am: 24. Juni 2013, 22:18:00 »
Ich hatte auch vor einiger Zeit im Rahmen des Karnevals eine ähnliche Umfrage gestartet, derzeit noch hier rechts oben zu sehen: http://malspoeler.de/. Die Ergebnisse unterscheiden sich schon deutlich, aber meine Umfrage wurde auch nur im Rahmen dieses Karnevals beworben. Trotzdem finde ich es nicht sonderlich begeisternd und die Ergebnisse von Roger passen zu meinen Erwartungen. Auch sind meine Hits auf Karnevalsartikel immer etwas höher als für sonstige Artikel, aber nicht viel.

Die Frage ist tatsächlich, was man erreichen will:
  • Wollen wir einfach ein gemeinsames Thema haben und etwas zum schreiben zu haben? Das klappt bisher gut.
  • Wollen wir die gegenseitige Vernetzung der Blogsphäre stärken? Ein Ziel, dass mir gefällt und bisher noch nicht so richtig funktioniert, aber grundlegend schon (Start- & Endeartikel).
  • Wollen wir damit mehr Leser auf unsere Blogs lenken? Im Sinne eines gemeinsamen Auftretens nach außen? Da haben wir wohl bisher noch gar nichts erreicht. Da würde uns aber auch keine Homepage in dem Sinne helfen. Höchstens als zentrale Anlaufstelle, die beworben wird. Macht Werbung natürlich einfacher. Aber ich fände es effektiver, wenn man einen einzelnen Karneval gezielt möglichst viel bewirbt. In Foren, etc. Das könnte man z.B. mit dem Endartikel eines Karnevals machen, weil der viel Lesestoff bietet und gleich dazu den Startartikel des nächsten Monats verlinkt. Man kann ne FB- und G+-Seite starten usw usf. An die "stille Reserve" der Offline-Rollos kommt man aber so oder so nicht ran. Weder im Karneval noch sonstwie, außer eben man wirbt gezielt offline, das heißt in möglichst vielen Läden, Beilagen zu Produkten, whatever. Wollen/können wir das in dem Rahmen leisten? Leute gibt es da jedenfalls viele. Roger hat ja mal gemeint dass auch bei den Rollos nur 16% online aktiv sind. Nachdem, was ich hinter (einigermaßen) vorgehaltener Hand gehört habe, kommt das verdammt gut hin. Aber die sind ja nicht offline, weil sie nicht wissen, wo man das Internet findet. Die finden das halt gut so.
  • Oder wollen wir was ganz anderes? Ich wüßte nicht, was.

Wie ist Eure Meinung? Was wollen wir mit dem Karneval erreichen?
De Malspöler - Das Blog mit NSC

Offline Roger

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 729
    • Profil anzeigen
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #6 am: 27. Juni 2013, 09:00:42 »
In meinen Augen dient der Karneval zwei Aufgaben:
  • Themen finden: Kann nicht jeder, hat nicht jeder. Wirkt als Inspiration
  • Vernetzung: Den Umfragen nach, rechnen wir die Ergebnisse hoch, kommen anscheinend eh nur die drauf, die das Event eh schon kennen (!) und folgen dann wenigen Links. Der viel höhere Stellenwert, der auch dafür sorgt, dass die Artikel bei Google auftauchen, ist die gegenseitige Vernetzung, also für Suchmaschinen-Bits die Möglichkeit, weiteren Links zu folgen. Ergo mehrt sich der Pagerank, der unter anderem auch misst, wie bekannt eine Seite ist (zB anhand der eingehenden Links). Mehr Pagerank = höhere Positionierung bei Google = mehr Bekanntheit = mehr Leser. Die wenigsten von uns werden für sich schreiben, sondern haben ein Sendungsbewusstsein.


Eine zentrale Plattform, die von allen Blogs/Webzines gelinkt wird, würde als erste gute Anlaufstelle dienen.
« Letzte Änderung: 27. Juni 2013, 09:03:54 von Roger »

Offline Jan

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 371
    • Profil anzeigen
    • De Malspöler
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #7 am: 27. Juni 2013, 10:31:25 »
Die zentrale Seite schient mir aber nicht genug zu bringen, als dass sich der Aufwand lohnt. Eine eigene Sichtbar auf rsp-blogs.de fände ich da schicker. Die ganzen Links "kochen ja eh in der eigenen Suppe" oder, wie man in de Mathematik sagen würde, es ist eine Transitive Wolke. So wahnsinnig viel bringt das, glaube ich, nicht.
De Malspöler - Das Blog mit NSC

Offline BoyScout

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 2.654
    • Profil anzeigen
    • hoch ist gut
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #8 am: 27. Juni 2013, 18:01:56 »
Zitat
Themen finden: Kann nicht jeder, hat nicht jeder. Wirkt als Inspiration
Das ist für mich ausschlaggebend. Im gegenseitigen Dialog kommt man viel schneller auf neue Ideen und Ansätze. Und dann sprudeln die Beiträge nur heraus. Das gilt eigentlich für fast alle kreativen Bereiche. 

Und das genügt es für mich oft schon, wenn ich die Ideen einfach nur ausschreibe. Auch in RL spreche ich eine dumme Frage oft erst laut aus, um sie dann 1sek. später selbst beantworten zu können. So schreibe ich auch manchmal in unserem privaten Forum Beiträge, obwohl ich weiss, das dort niemand auf die Diskussion einsteigt.

Und darum gehts mir im Grunde schlussendlich, dass ich selber zu Lösungen komme, die MIR im RPG weiterhelfen. Dafür ist ein Blog oder Karneval für mich nur Mittel zum Zweck. Wenn sich andere dann den Ideen anschließen ist das natürlich noch besser: mehr RPG-Spieler, mit denen ich als potentielle Mitspieler etwas anfangen kann.

Noch effektiver ist natürlich das miteinander REDEN, also echte Diskussionsrunden. Aber soweit ist die Technologie halt noch nicht.

« Letzte Änderung: 27. Juni 2013, 18:09:34 von BoyScout »

Lythia

  • Gast
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #9 am: 01. Juli 2013, 06:44:55 »
Vielleicht ist es auch so, dass wir mit "unseren Themen" an der Rollenspielergemeinde "vorbeidiskutieren". Wäre es nicht denkbar, mal testweise in einem Monat die Themenvorgabe durch die community zu starten, also über einen Thread im Tanelorn beispielsweise? Und dann etwa über eine Abstimmung festlegen lassen. Ein paar kleinere Vorgaben könnte man ja machen, so etwa, dass das Thema möglichst allgemein sein soll, damit sich jeder Blog daran beteiligen kann.

Offline Zornhau

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 1.238
  • Freßt NAPALM!
    • Profil anzeigen
    • Zornhau schreibt ...
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #10 am: 01. Juli 2013, 08:36:46 »
Vielleicht ist es auch so, dass wir mit "unseren Themen" an der Rollenspielergemeinde "vorbeidiskutieren".
Oh ja! - Die letzten Themen des Karnevals waren so sehr "WTF?",  das aktuelle übrigens auch, daß ich nicht einmal mehr in die einzelnen Blog-Artikel geschaut habe, um eventuell was Interessantes zu finden. Geschweigen denn, daß ich Lust bekommen hätte selbst einen Artikel für solch ein seltsames Thema abzufassen.

Es hilft übrigens auch kein Stück, wenn man die monatlichen Themen besonders "VERWIRREND" benennt. "Im Mutterleib", "Ausgepreßt", also Leute! Wer meint, daß sich da jemand außer den notorischen Dauerbeitragenden, die eh jedes Thema im Karneval beposten, motivieren läßt, der täuscht sich.

Wäre es nicht denkbar, mal testweise in einem Monat die Themenvorgabe durch die community zu starten, also über einen Thread im Tanelorn beispielsweise?
Das Tanelorn ist NICHT "die community"! Eher im Gegenteil.

Aber man könnte natürlich einn Monat mit "Das ELITÄRE Tanelorn-Only-Thema" durchführen. Das wird die Tanelornis bestimmt freuen.

Offline Jan

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 371
    • Profil anzeigen
    • De Malspöler
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #11 am: 01. Juli 2013, 08:49:36 »
Vielleicht ist es auch so, dass wir mit "unseren Themen" an der Rollenspielergemeinde "vorbeidiskutieren". Wäre es nicht denkbar, mal testweise in einem Monat die Themenvorgabe durch die community zu starten, also über einen Thread im Tanelorn beispielsweise? Und dann etwa über eine Abstimmung festlegen lassen. Ein paar kleinere Vorgaben könnte man ja machen, so etwa, dass das Thema möglichst allgemein sein soll, damit sich jeder Blog daran beteiligen kann.

Hm, glaube ich im Allgemeinen nicht, auch wenn ich manche Themen etwas unschön finde. Aber Monate mit Themenvorgabe von Außen zu machen finde ich eine coole Idee. Das wird auf jeden Fall die Bekanntheit steigern. Man kann ja auch durchaus überlegen mal einen Monat im Tanelorn zu fragen, dann bei Aktion Abenteuer etc, so dass jeder mal drankommen kann. Solange das bei 3 bis 4 Monaten und Communities, die gefragt werden, pro Jahr bleibt, sollte das doch stemmbar sein.
De Malspöler - Das Blog mit NSC

Lythia

  • Gast
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #12 am: 01. Juli 2013, 17:57:01 »
Oh ja! - Die letzten Themen des Karnevals waren so sehr "WTF?",  das aktuelle übrigens auch, daß ich nicht einmal mehr in die einzelnen Blog-Artikel geschaut habe, um eventuell was Interessantes zu finden. Geschweigen denn, daß ich Lust bekommen hätte selbst einen Artikel für solch ein seltsames Thema abzufassen.

Es hilft übrigens auch kein Stück, wenn man die monatlichen Themen besonders "VERWIRREND" benennt. "Im Mutterleib", "Ausgepreßt", also Leute! Wer meint, daß sich da jemand außer den notorischen Dauerbeitragenden, die eh jedes Thema im Karneval beposten, motivieren läßt, der täuscht sich.

Das Tanelorn ist NICHT "die community"! Eher im Gegenteil.

Aber man könnte natürlich einn Monat mit "Das ELITÄRE Tanelorn-Only-Thema" durchführen. Das wird die Tanelornis bestimmt freuen.

Ich finde, dass "etwas mehr Konstruktivität" Deinen Beiträgen - hier und an anderer Stelle - generell nicht schaden könnte. Gemeinhin legst Du gerne den Finger in die (von dir so empfundenen) Wunden, trägst aber wenig bis nichts zu einer Lösung bei (Beispiel siehe obiges Zitat). Es würde mich daher sehr freuen, wenn Du mit lösungsorientierten Antworten dazu beiträgst, ein Ziel zu erreichen, statt beständig darauf hinzuweisen und andere zu belehren was nicht geht.
Selbstverständlich ist es Dir unbenommen, eine eigene Meinung zu einem Thema zu haben, aber das alleine ergibt keinen Prozess, der zu einer Besserung führt. Dann schreiben wir nämlich hier alle nur unsere Meinung auf und gehen nachher wieder nach Hause. Ich würde gerne lesen, was man besser machen könnte und Vorschläge und Ideen zur Veränderung durchsprechen. Dass Du unsere Blogeinträge nicht liest, weil Dir die Themen zu allgemein sind, ist kein Lösungsansatz dazu, wie wir den Karneval für alle (nicht nur für Dich, aber auch für Dich) attraktiver machen.

Ich würde mich außerdem freuen, wenn Du über den Subtext Deiner Beiträge nachdenken würdest und welche Stimmungen und Reaktionen Du mit Deiner Art zu schreiben bei Deinen Lesern hervorrufst. Bei mir erzeugt der oben zitierte Beitrag jedenfalls keine positive Grundstimmung und den Willen, mitzudiskutieren, da ich für mich nicht erkennen kann, dass ich mit Dir auf einen Konsens kommen kann und gemeinsam etwas entwickeln könnte. Ich ärgere mich auch bei Beiträgen wie dem oben zitierten, weil sie pauschalisierend, negierend und auch besserwisserisch auf mich wirken.

Liebe Grüße,
Lars

« Letzte Änderung: 01. Juli 2013, 18:24:44 von Lythia »

Offline Belchion

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 172
    • Profil anzeigen
    • Belchions Sammelsurium
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #13 am: 01. Juli 2013, 18:26:22 »
Ein paar kleinere Vorgaben könnte man ja machen, so etwa, dass das Thema möglichst allgemein sein soll, damit sich jeder Blog daran beteiligen kann.
Ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer: Je allgemeiner ein Thema ist, desto weniger nützlich ist es in der Regel auch. Und ohne Nutzen dürfte es schwierig werden, eine große Öffentlichkeit zu erreichen, die Leser müssen ja das Gefühl haben, dass ihnen die Teilnahme etwas bringt.

Ich sehe dafür nur zwei Möglichkeiten:
  • Konkretere Themen mit Systembezug.
  • Aktuelle Themen aufgreifen.

Bei a) müssten Themen mit einem Schwerpunkt gewählt werden, die sich gut in die großen deutschsprachigen Systeme einpassen. Es schadet nichts, wenn auch Nischen mit abgedeckt werden, aber in der Ankündigung muss jedem Spieler eines großen Systems sofort eine Idee anspringen, wie das Motto in sein System passt.

Bei b) würden eher aktuelle Themen aufgegriffen, die entweder im Rollenspielbereich gerade groß diskutiert werden oder Themen, die sich gut fürs Rollenspiel eignen. Demnächst kommt doch z.B. die deutsche Übersetzung des Rollenspiels zu "Game of Thrones" heraus, da wäre z.B. "Spielen auf Westeros" ein solches aktuelles Thema.

Offline Zornhau

  • Blogger
  • ****
  • Beiträge: 1.238
  • Freßt NAPALM!
    • Profil anzeigen
    • Zornhau schreibt ...
Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #14 am: 01. Juli 2013, 18:31:03 »
Dass Du unsere Blogeinträge nicht liest, weil Dir die Themen zu allgemein sind, ist kein Lösungsansatz dazu, wie wir den Karneval für alle (nicht nur für Dich) attraktiver machen.
Ich habe nicht geschrieben, daß mir die Themen "zu allgemein" wären.

Eher im Gegenteil!

Sie sind zu "verdreht speziell". - Mal im Ernst: "Im Mutterleib" oder "Ausgepreßt", das ist nicht nur nicht "zu allgemein", sondern das ist so extrem SPEZIELL und SELTSAM, daß man sich den Blick in die Blog-Einträge gleich spart.

Was ist denn das Problem einen ANSPRECHENDEN Titel, oder wenn das schon nicht geht, wenigstens einen SPRECHENDEN Titel zu finden?

Gerade "Ausgepreßt" erfordert zwei Bildschirmseiten ERKLÄRUNGEN, was man denn bitteschön darunter eigentlich verstehen soll, kann, könnte. - Gute Güte! Wie auch immer dieser Titel als "der ist bestimmt attraktiv und macht Leute neugierig auf den Karneval" ausgewählt worden sein mag, er ist einfach zu "seltsam" und eben erklärungsbedürftig.

Ich habe den Eindruck, daß zumindest einige der jeweils den Karnevals-Monat Organisierenden sich eine Art "Kreativitäts-Wettbewerb" im Finden immer schrägerer, unansprechenderer, eine immer mehr an den Haaren herbeigezogene "Erklärung" erfordernder Titel liefern.

Das halte ich im Sinne des Erreichens von Lesern abseits der Mit-Schreiber im Karneval plus einiger weniger weiterer nicht für eine wirklich sinnvolle Art Themen und Titel zu finden.


Was das Konstruktive, welches ÜBERFLÜSSIGERWEISE von Lythia anmoniert wurde, anbetrifft: Ich hatte ja schon mit nicht zu übersehender VEHEMENZ versucht die Karnevals-Themenfindung mehr in Richtung auf PRAKTISCH Nutzbares zu motivieren.

Rein theoretische Themen, Themen nur für die wenigen Rollenspiel-Entwickler hierzulande, Themen mit massivem Erklärungsbedarf, die wie eine Dadaismus-Performance wirken, damit erreicht man in meinen Augen NICHT das Interesse der "vielen Rollenspieler da draußen"!

Das Konstruktiveste ist einfach KLARE Themenformulierungen zu finden, die "Otto Normalrollenspieler" auch sofort ANSPRECHEN, verständlich vermitteln, worum es geht, was hier zu finden ist, und welchen praktischen Nutzen er für sein Spiel daraus ziehen könnte.


Das Problem dabei: Man kann bei solchen Themen nicht einfach nur drauflos schwafeln oder irgendetwas als Verbalcollage höchster Kreativitätsschübe runterschreiben, sondern man muß dabei an die NUTZER der Texte denken! Das macht ARBEIT!

Arbeit, die man eben diesen Nutzern abnimmt. Arbeit, die andere aber eben aufnehmen können und in ihrer Spielpraxis verwenden können.

So sind für die Zielgruppe der Sandbox-Spieler Zufallstabellen unterschiedlichster Themen, Generatoren, usw. immer ein attraktives Thema und nützliche Werkzeuge im "Sandkasten".

Oder Tipps&Tricks zur dramaturgischen Steuerung mittels Regeln, Hausregeln oder OHNE Regeln. Diese können alle an eher dramaturgisch orientierten Spielformen Interessierte Rollenspieler gebrauchen.

Themen gäbe es schon zuhauf.

Aber, so mein Eindruck, diese Themen sind nun einmal nicht so "einzigartig" und nicht so "künstlerisch wertvoll", daß es manchen der hiesigen Kreativitäts-Wettbewerbs-Teilnehmer wirklich begeistern könnte.



Ich erwarte auch bei "externen" Themen, die durch Umfragen auf einschlägigen Foren wie Aktion Abenteuer, dem ehemaligen Blutschwerter-Forum, DnD-Gate, Google+-Communities, usw. zustande kommen, daß es sich um schon OFT und IMMER WIEDER geäußerte Themen handeln wird.

Mehr Abenteuer. Mehr Generatoren. Mehr Tipps&Tricks. Mehr Charakteroptionen. Mehr Monster. Mehr Karten. etc.

Das sind ja auch nicht ohne Grund echte "Dauerbrenner". Und ich sehe nicht, warum der Karneval immer nur "exotische, marginale oder schwer verständliche" Themen aufgreifen muß. Warum nicht auch mal einfach einen der klaren, bekannten Dauerbrenner als Thema nehmen?


@Lythia: Das obige ist zumindest meinem Empfinden nach konstruktiv. Und ich habe das in dieser Form schon mehrfach hier im Forum zum Karneval geäußert. - Deinen Vorwurf mangelnder Konstruktivität kannst Du gerne ESSEN.