Autor Thema: Öffentlichkeitsarbeit  (Gelesen 18433 mal)

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Lythia

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #15 am: 01. Juli 2013, 18:37:17 »
Deinen Vorwurf mangelnder Konstruktivität kannst Du gerne ESSEN.

Feedback ist ja auch freiwillig und es liegt in Deiner Entscheidung, ob Du es annehmen möchtest oder nicht.

Dein obiger Beitrag ist übrigens schon deutlich besser zu lesen und enthält einige gute Punkte. Würd mich drüber freuen, wenn ich häufiger diese Art von Beiträgen lesen könnte.

Themen gäbe es schon zuhauf.

Vorschlag?

Offline Zornhau

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #16 am: 01. Juli 2013, 18:41:58 »
  • Konkretere Themen mit Systembezug.
Das fände ich wiederum zu spezifisch und - vor allem - für 1 Gruppe interessant, für N-1 Gruppen uninteressant. Dafür gibt es meist systemspezifische Blogs, die das systemspezifische Interesse besser bedienen können.

Ein Karneval sollte ja nicht nur EINE Art von "Fahrgeschäft" aufweisen, sondern eine FÜLLE, einen Querschnitt, ein buntes Spektrum präsentieren können.

  • Aktuelle Themen aufgreifen.
Das wäre eine GUTE Sache! - Gerade solche "Hypes" wie den *world-Hype oder Fate Core mitsamt all seinen Ablegern sind ja Themen, über die ein internetaktiver deutscher Rollenspieler stolpern könnte. Und solche internetaktiven Leute sind ja sowieso die einzigen, welche einen Rollenspiel-Blog-Karneval überhaupt zur Kenntnis nehmen!

Bei a) müssten Themen mit einem Schwerpunkt gewählt werden, die sich gut in die großen deutschsprachigen Systeme einpassen. Es schadet nichts, wenn auch Nischen mit abgedeckt werden, aber in der Ankündigung muss jedem Spieler eines großen Systems sofort eine Idee anspringen, wie das Motto in sein System passt.
Wenn der Karneval sich nur auf deutschsprachige Systeme beschränken sollte, dann mag man - wie Splittermond - zwar "die Mitte der deutschen Rollenspielerschaft", den ominösen "Mainstream" adressieren, aber dann ist das das RTL-SAT1-Äquivalent der Rollenspiel-Blogs!

Vor allem engt das wiederum den HORIZONT ein!

Neue, heiße Themen, neue Fragestellungen, oder neue Antworten auf alte Fragestellungen (siehe die Alternativansätze für den Dungeon-Crawl von Dungeon World bis 13th Age) würden dabei komplett unter den Tisch fallen, weil ja kein deutsches Produkt dahinter steckt.

Bei b) würden eher aktuelle Themen aufgegriffen, die entweder im Rollenspielbereich gerade groß diskutiert werden oder Themen, die sich gut fürs Rollenspiel eignen.
"Themen, die sich gut fürs Rollenspiel eignen" ist aber ein mächtig breiter "Wildcard". Da paßt von Film- und Comic-Besprechungen über Aufgreifen irgendwelcher Historienfakten oder Alternativhistorien bis hin zum Werkzeuggebrauch in der Jungsteinzeit alles rein. - Und interessiert KAUM JEMANDEN.

Demnächst kommt doch z.B. die deutsche Übersetzung des Rollenspiels zu "Game of Thrones" heraus, da wäre z.B. "Spielen auf Westeros" ein solches aktuelles Thema.
Das wäre schon wieder VIEL ZU SPEZIELL. Das SoIaF-Rollenspiel bedient eine extreme Nische, auch wenn die Romane und die Serie echte Renner sein mögen. Wenn NUR die Spieler dieses einen Rollenspiels die Zielgruppe sein sollen, dann wäre mir das viel zu eng gefaßt.

Warum dann nicht ein Thema wie "Politik-Kampagnen in Fantasy-Settings". Da können dann sowohl DSA-Spieler (Von Eigenen Gnaden Kampagne) als auch die Spieler anderer Rollenspiele wie Ars Magica, Pathfinder, usw. etwas von profitieren.

Lythia

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #17 am: 01. Juli 2013, 18:46:26 »
Warum dann nicht ein Thema wie "Politik-Kampagnen in Fantasy-Settings". Da können dann sowohl DSA-Spieler (Von Eigenen Gnaden Kampagne) als auch die Spieler anderer Rollenspiele wie Ars Magica, Pathfinder, usw. etwas von profitieren.

Find ich gut. Noch mehr Aktualität könnte man sogar noch reinbringen, wenn man das Thema nennt: "Spionage in Fantasysettings - NSA goes Aventurien/SavageWorld/FATE" :)

Ham wir unser Julithema eigentlich schon?  >:D
« Letzte Änderung: 01. Juli 2013, 18:47:57 von Lythia »

Offline blut_und_glas

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #18 am: 01. Juli 2013, 18:50:04 »
Bei mir erzeugt der oben zitierte Beitrag jedenfalls keine positive Grundstimmung

Bei mir hat er den Wunsch erzeugt noch einmal ein wenig stichprobenartig die Fakten zu den aufgestellten Behauptungen zu prüfen:

Und siehe da, im Falle von "Im Mutterleib" beispielsweise, haben interessanterweise alle möglichen Blogs mitgemacht, die eben nicht zu den "den notorischen Dauerbeitragenden" gehören. Das war zwar vermutlich von Zornhau nicht so intendiert, aber bei mir hat das dann doch zu einer sehr positiven Stimmung geführt. ;)

(Aber vielleicht freut es ihn ja doch ein bißchen, immerhin war "Im Mutterleib" indirekt sein Vorschlag.)

In Sachen Konstruktivität:

Die Idee eines Themas "von außen" finde ich gar nicht verkehrt. Ob das über ein Forum (und dann welches?) laufen muss, weiß ich nicht. Wie wäre es denn, dafür eine andere Plattform - etwa Google Plus - einzuspannen? Laut Eröffnungsbeitrag von Roger liegt ja gerade dort der Hase im sprichwörtlichen Pfeffer. Warum also nicht auch da den Versuchsballon steigen lassen?

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Offline Zornhau

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #19 am: 01. Juli 2013, 18:52:43 »
Dein obiger Beitrag ist übrigens schon deutlich besser zu lesen und enthält einige gute Punkte. Würd mich drüber freuen, wenn ich häufiger diese Art von Beiträgen lesen könnte.
Seltsam. Der obige Beitrag ist EXAKT so, wie ALLE meine Beiträge. - Die sind immer GLEICH GUT zu lesen und enthalten IMMER GUTE PUNKTE.

Ich kann keinerlei "Qualitätsschwankungen" feststellen.


Themen gäbe es schon zuhauf.

Vorschlag?
"Der Western in anderen Genres (Fantasy, Sci-Fi, Endzeit, etc.)" - Western-Einflüsse und Western-Versatzstücke in andere Genres einbauen. Was macht das Western-Typische aus, daß man es auch in Sci-Fi oder Fantasy wiedererkennt?

"Mein Dungeon, mein Monster, mein Abenteuer"
- Eine neue Karte, ein neues Monster, beides in einem neuen Abenteuer.

"Wie dreht man an der Spannungsschraube?" - Wachsendes Unheil, steigende Bedrohung, wie setzt man sie im Rollenspiel um? Mechanisch (Doom-Pool, Trouble-Pool, Escalation Die), erzählerisch (dramaturgische Mittel), sprachlich (die Gasse ist dunkel; in dieser Gasse könnte sich alles verstecken, weil ihr nicht die Hand vor Augen seht - Beschreibungstechniken zum Drehen an der Spannungsschraube).

"Battlemap-Alternativen für Battlemap-Muffel"
- Wie kann man eine klare, faire Visualisierung von Kampfszenen vornehmen, ohne gleich ins "Miniaturenschubsen" zu verfallen? Wie kann man greifbare Visualisierung und Kopfkino zusammenbringen?


Das wären ein paar, die ich mir gerade aus dem kurzen T-Shirt-Ärmel gezogen habe. Wo die herkommen, da gibt es noch mehr!

Offline Zornhau

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #20 am: 01. Juli 2013, 18:55:44 »
(Aber vielleicht freut es ihn ja doch ein bißchen, immerhin war "Im Mutterleib" indirekt sein Vorschlag.)
Ach? - Wie das denn?

Offline blut_und_glas

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #21 am: 01. Juli 2013, 18:57:31 »
Das wären ein paar, die ich mir gerade aus dem kurzen T-Shirt-Ärmel gezogen habe. Wo die herkommen, da gibt es noch mehr!

Jetzt bitte nur noch an der richtigen Stelle anbringen.

Da war in den letzten anderthalb Jahren leider sehr wenig (seit dem gelungenen Einstand nichts) mehr von dir zu lesen.

Merke: Vorschläge, die nicht gemacht werden, können auch nicht umgesetzt werden.

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Lythia

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #22 am: 01. Juli 2013, 19:02:41 »
Also ich muss sagen, dass ich die Idee (von wem auch immer die jetzt kam), einen aktuellen Bezug zu derzeit im "normalen Leben" wichtigen Themen herzustellen, echt gut finde. Zumindest denke ich, dass man da mal einen Testballon steigen lassen könnte.

Beispiele:

#Neuland -> Im Wörtlichen oder Übertragenen Sinn (neue Kontinente entdecken, was heißt das im Rollenspiel)
#NSA -> Spionage in Fantasywelten
usw.
« Letzte Änderung: 01. Juli 2013, 19:04:38 von Lythia »

Offline Zornhau

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #23 am: 01. Juli 2013, 19:14:37 »
Jetzt bitte nur noch an der richtigen Stelle anbringen.
Erledigt.

Da war in den letzten anderthalb Jahren leider sehr wenig (seit dem gelungenen Einstand nichts) mehr von dir zu lesen.
Wie ich schon oben schrieb: Die seltsamen, schrägen, nach Kreativitäts-Wettbewerb aussehenden Themen haben mich einfach nicht angesprochen.

Liegt vermutlich daran, daß ich ANDERE Themen für interessant halte, als die meisten anderen hier.

Offline Belchion

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #24 am: 01. Juli 2013, 19:18:07 »
Ich wollte gerade erklären, wie ich mir das mit dem Systembezug und den aktuellen Themen vorstelle, da habt ihr sechs Beiträge geschrieben und das bereits so umgesetzt, wie ich es eigentlich erklären wollte: Aktuelles Thema bzw. Systembezug natürlich nur als Aufhänger, nicht als Zwangsjacke.

Offline blut_und_glas

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #25 am: 01. Juli 2013, 22:19:55 »
Wie ich schon oben schrieb: Die seltsamen, schrägen, nach Kreativitäts-Wettbewerb aussehenden Themen haben mich einfach nicht angesprochen.

Ich meinte jetzt auch nicht im Karneval - da ist es ja doch eher so, dass die "Meisten" mal mitmachen und mal nicht, da werde ich nicht anfangen mich bei dir zu beschweren, warum du das auch so machst -, sondern im Vorschlagsthread. ;)

Was generell die "Kreativität" der Themen angeht:

Ich bin ganz bei dir, was den Wunsch nach "tischtauglichen" Karnevalsbeiträgen angeht, zumindest in so weit, als dass das mein eigener Anspruch für meine Artikel ist. (Wenn andere Karnevalisten sich lieber an "Metabeiträgen" versuchen, ist mir das auch kein Dorn im Auge, aber ich freue mich doch über jeden, der das auch so sieht und handhabt.)

Aber gerade deshalb finde ich "solche" Themen nicht verkehrt, weil sie mir beim Schreiben - das heißt, beim Ideen Entwicklen/Finden - nützlicher sind.

Konkretes Beispiel: Das Monster, das ich letzten Oktober zu "From the Grave" geschrieben habe, hätte ich zum "Monster"-Karneval diesen Mai ziemlich sicher nicht schreiben können, weil ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre. (Und tatsächlich ist mein "Monster"-Artikel auch ziemlich fad geworden, wie ich finde.)

Das bringt uns natürlich auch wieder zurück zur Frage nach Sinn und Zweck des Karnevals und insbesondere seines monatlichen Themas/Mottos. Heruntergekocht auf zwei Möglichkeiten, ist es die Frage, ob das Thema nun eine Hilfestellung/Inspiration/... für die Teilnehmer sein soll, oder ob es sich um einen "Wegweiser" für die Leser/Interessierte handeln soll.

Sowohl "kreative" als auch "sachliche" Themen können dabei natürlich in beiden Fällen jeweils Wirkung entfalten, aber gefühlsmäßig würde ich schon sagen, dass die "kreativen" Themen eher in Sachen "Inspiration" punkten, und die "sachlichen" eher als "Wegweiser".

Eventuell muss das aber ja auch gar kein solcher Widerspruch sein:

Vorstellbar wären ja zum Beispiel auch "Doppeltitel", beziehungsweise Kombinationen aus Titel und (kurzem) Untertitel. Nicht einfach bloss "Im Mutterleib" sondern so etwas wie "Im Mutterleib - (Wieder)geburt im Rollenspiel", beziehungsweise "In letzter Sekunde! - Wie dreht man an der Spannungsschraube?" statt einfach bloß "Wie dreht man an der Spannungsschraube?".

Das wiederum macht natürlich die Vorschläge "schwieriger" und lenkt potentiell auch stärker. Dennoch könnte auch das eine Überlegung wert sein.

mfG
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PS: Was deine Urheberschaft von "Im Mutterleib" angeht - du hattest diese Formulierung hier im Forum einmal in leicht anderem Zusammenhang gebraucht, mein Stolpern über diese Wortwahl (samt ersten Assoziationen fürs Rollenspiel) hatte ich dann zum Anlass genommen, das sinnentstellend gekürzte Zitat in den Vorschlagsthread zu setzen... ...von wo es Jan dann hervorgezogen hat, als wir den April kurzfristig umorganisieren mussten.
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Lythia

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #26 am: 01. Juli 2013, 22:53:36 »
mir fällt gerade noch was ein, was vielleicht auch dazu führen könnte, den Karneval ein wenig mehr ins "Rampenlicht" zu rücken. Gerade was die Zusammenfassung bzw. die Verlinkung auf dem Ankündigungs-Blogeintrag angeht. Einige Blogger verlinken in ihren Beiträgen auf den Forenthread hier, andere auf den Blogeintrag und manche machen beides.

Mir ist bei der Orga aufgefallen, dass ich auf die Beiträge, welche auf meinen eigenen Blog verlinkt haben, schneller aufmerksam geworden bin und es dazu dann auch direkt nen "Pingback" gibt. Ich fände es gut, wenn dies zu einer allgemeinen Regel beim Karneval würde, denn so kann man sich den Orga-Eintrag im jeweiligen Blog aufrufen und sieht dort als Besucher direkt schon "Kommentare" zum jeweiligen Thema. Ich könnte mir vorstellen, dass man eher auf dem Orga-Blog nachschaut, ob's schon neue Beiträge zu dem Thema gibt, als hier im Forum.

Außerdem erreichen wir so vielleicht auch eine bessere Vernetzung der Blogs untereinander, oder?

Offline BoyScout

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #27 am: 01. Juli 2013, 23:33:48 »
Mann, hier gehts ja auf einmal ab.

Zum Thema "Pingbacktracksfeedreadsblabla..."
Bitte das Ganze noch so handhabbar belassen, dass auch durchschnittliche User, die sich einen Scheiss um ultraspezielle Tools von zweifelhaftem Nutzen scheren, sich daran noch beteiligen können. Denn, wenn es irgendwann heisst "du wirst nur verlinkt, wenn du deinen Pingbacktracksfeedreadsblabla auf XY setzt oder dieses 20 Seitige Tutorial liest", dann kapselt das wieder unnötig Interessierte aus und es ist eine unnötige Einstiegshürde.

Hype-Themen aus der Community zu nehmen ist eine sehr gute Idee. Man sollte aber bedenken, dass der Karneval ein SEHR LANGSAMES Schritttempo hat. 12 Monate, 12 Themen pro Jahr. Das ist nicht wirklich viel. Und dann muss man schon gut überlegen, ob man das für ein kurzzeitig aufflackenders Thema oder einen FlameWar aufgreift, nur weil wieder irgendwo irgendjemand irgendeinen RPG-Begriff nicht verstanden hatte.

m.E. sollte es das Ziel sein, die User abzugreifen, die sowieso schon immer im Netz geschrieben haben. Das sind ja VIEL mehr als die paar aktiven RSP-Blogs Blogger. Aber was IST die Community? Die Forenuser? Das waren die einmal. Leider kapseln sich diese Foren immer weiter ab. Manche, wie das Tanelorn sogar aktiv, da hat Lythia vermutlich nur aus Unwissenheit auf diese als kreative Mitgestalter hingewiesen.
So, und dementsprechend fällt in diesen Foren auch nichts sinnvolles mehr ab. Dort einen Themen-Such-Thread zu starten ist meistens völlig sinnlos. Ich ertappe mich z.B. immer wieder dabei, Dinge zu erläutern, die in einem Forum VÖLLIG neu für die Leute sind, die aber anderswo schon vor Jahren durchgekaut und abgehakt wurden.

Vorschlag: Kann man nicht einfache eine Google+ Seite/HP/Kreis/COmmunity/Clique für den Karneval einrichten, sofern sowas da überhaupt überschaubar funktioniert? m.E. erreicht man mittlerweile über Google+ die meisten Rollenspieler und man sollte das fördern, damit es nicht von Anfang an wieder abstirbt, auch wenn Google alles in seiner Kraft stehende daran setzt, die Plattform durch Unübersichtlichkeit wieder abzutöten.
Foren sind GUT, um in kleinen Kreisen zu Diskutieren, aber die breite Masse an Nutzern erreicht man die nächsten Jahre nur noch über die Netzwerke.

Also ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber Systembezogene Karnevale halte ich für zu einschränkend. Dann hat man z.B. ein Thema "Phantastischer Realismus in DSA". Super. Darf ich dann nichts mehr zu "phantastischer Realismus in D&D" schreiben?
Das ist doch doof.

Und wo ich gerade dabei bin: Da mir 100% aller mir bekanntene Regelsysteme zur Zeit am Arsch vorbeigehen und ich sie meide, ich als Abnehmer uninteressant für die Entwickler geworden bin und allenfalls Ansätze darin gut finde (die singulär betrachtet natürlich kein Spielbares System ergeben) und ich auf etwas NEUES warte, finde ich rein theoretische Beiträge, meinetwegen auch Werkzeuge viel viel interessanter und gewinnbringender, da sie u.U. zu dem erhofften NEUEN führen können.

Aber bitte nicht mehr:
Wie setzte ich den Bader in DSA am Besten ein ?
Wie nutze ich lvl0 NSCs in OD&D ?
Wie mache ich aus einem FATE Aspekt ein hilfreiches Werkzeug?
ich.kanns.nicht.mehr.lesen.

Zu Spielmaterial (Monster, NPCs, Karten, Tabellen etc.) hatten wir andernorts mal diskutiert mit dem Grundtenor, dass man 98% solcher Materialien überhaupt nicht vernünftig nutzen kann, ohne sie massiv anzupassen. Was soll ich mit einer toll gemalten Karten, wenn es so einen Landstrich in meiner Welt nicht gibt? usw.

Zornhaus allgemeine Themenvorschläge da oben sind m.E. viel reichhaltiger.
« Letzte Änderung: 01. Juli 2013, 23:44:43 von BoyScout »

Lythia

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #28 am: 02. Juli 2013, 07:28:50 »
Tanelorn war ja nur ein Vorschlag. Natürlich ist das nicht "die" community, ist mir auch klar. Nur sind da bereits sehr viele Menschen unterwegs. Eine eigene G+Seite oder sogar eigene Homepage für den Karneval ist natürlich auch ganz nett, aber zum einen bedeutet die Einrichtung & Verwaltung wieder Arbeit (G+ weniger, eigene Homepage mehr) und dann müsste man sie auch erstmal wieder bekannt machen, damit die Seite überhaupt einen Effekt erzielt. Für das Bbekanntmachen der Beiträge reicht meiner Ansicht nach auch das Verlinken in der RPG-Gemeinde auf G+. Zumindest bei mir auf HM.de erzielt das einen sehr guten Effekt.

Ich denke schon, dass unsere Themenwahl einfach dazu führt, dass die potentiellen Leser nicht wirklich interessiert sind.

Was das Thema Pingback angeht: das ist nun wirklich kein großes Hindernis, man muss ja nur in seinem Blogeintrag auf den Ankündigungs-Blogeintrag verlinken. Fertig. Ich seh da keine große Herausforderung.


Offline Jan

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Re: Öffentlichkeitsarbeit
« Antwort #29 am: 02. Juli 2013, 07:57:38 »
Mir ist bei der Orga aufgefallen, dass ich auf die Beiträge, welche auf meinen eigenen Blog verlinkt haben, schneller aufmerksam geworden bin und es dazu dann auch direkt nen "Pingback" gibt. Ich fände es gut, wenn dies zu einer allgemeinen Regel beim Karneval würde, denn so kann man sich den Orga-Eintrag im jeweiligen Blog aufrufen und sieht dort als Besucher direkt schon "Kommentare" zum jeweiligen Thema. Ich könnte mir vorstellen, dass man eher auf dem Orga-Blog nachschaut, ob's schon neue Beiträge zu dem Thema gibt, als hier im Forum.

Mein Reden. Klar kann man niemanden zwingen und sollte man auch nicht. Man sollte es auch nicht als Voraussetzung für die Teilnahme festschreiben, aber es wäre doch verdammt schick, wenn jeder mal nachschauen würde, wie er das auf seinem Blog einschalten kann. Und wenn er es nicht weiß kurz nachfragen, irgendwer weiß das sicher.

Die Google+-Idee finde ich auch nicht schlecht. Bei G+ sind in der Tat viel mehr Rollos aktiv als auf FB.
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