Autor Thema: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen  (Gelesen 2963 mal)

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Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
« am: 05. April 2015, 08:57:32 »
Ich erlaube mir mal die Diskussion um Zusammenfassungen hier auszulagern, damit damit nicht die Themenfindung veruneinigt wird.

Ich hatte schon erwähnt, dass mir persölich bisherige Zusammenfassungen durch die Karneval-Orga meist zu gefärbt vorkamen, damit man damit die Teilnehmer am eigenen Karneval nicht vergrault. Zudem möchte ich noch in den Ring werfen, dass die Zusammenfassungen IMHO nicht Leser anziehen. Weil: egal ob während oder nach einem Karneval, nehmen wir an ein "neuer" Leser liest einen der Beiträge. Dann enthält der Beitrag jetzt einen Link zum Forum und, in letzter Zeit üblich, einen Link zum Startpost der Orga. Zweiterer hilft nicht direkt, andere Posts ausfindig zu machen, und ersterer nur, wenn die Orga im Forum eine Liste geführt hat. Vermutlich wird der leicht abgelenkte Leser nämlich weder den ganzen Forumthread lesen, um das Konzept "Karnevall" zu verstehen und die anderen Links zusammenzusuchen, noch wird er im Orga-Blog versuchen, einen etwaigen späteren Zusammenfasungsbeitrag zu suchen.

Dass eine Zusammenfassung jemanden zum Lesen anderer Artikel bringt erfordert, dass der Leser erst mal bei der Zusammenfassung anlangt. Und das tut - IMHO - in der Mehrheit der Fälle der Gelegenheitsleser nicht, sondern nur der Karneval-Leser, der zu diesem Zeitpunkt schon alle Artikel gesehen hat. Damit die Zusammenfassung für mich das erfüllt, was sich andere hier davon wünschen, müsste sie in jedem Karneval-Beitrag verlinkt sein, damit sie gefunden wird. Dass jeder Blog-Autor nach dem Karneval diesen Link hinzufügt, ist wohl nicht realistisch.

Das soll wiederum kein Grund sein, Zusammenfassungen gar nicht zu machen, aber ist für mich ein weiterer Grund, warum man sich diese Arbeit für relativ wenig Nutzen von der Orga erhoffen sollte.

Offline Greifenklaue

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Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
« Antwort #1 am: 05. April 2015, 11:19:31 »
Das setzt ja voraus, dass man eine Wertung vornimmt.

Zitat aus dem Nachbarthread:

    • Zusammenfassender Abschlusspost im Blog nach Karnevalsende. Hier liebe ich selbst es insbesonders, wenn der Moderator seine subjektiven Eindrücke darstellt, was er aus den einzelnen Beiträgen herausholen konnte. Eine schnöde Auflistung bietet ja schon das Forum. Zudem halte ich einen ausführlichen Abschlussartikel auch für ein probates Mittel, den Teilnehmern die eigene Wertschätzung auszudrücken. Mit einer Bewertung hat das bei mir nichts zu tun und soll es auch nicht haben - aber das ist eben auch meine ganz persönliche Intention eines solchen Abschlussartikels.

    Wunderbar![/list]
    « Letzte Änderung: 05. April 2015, 11:26:32 von Greifenklaue »
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    Offline BoyScout

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #2 am: 05. April 2015, 11:31:20 »
    stichhaltige Argumente. Vermutlich wird es wirklich so sein.
    "Damals" war es ja üblich, dass man die Beiträge auch in dem Startpost im Thread gesammelt hat, genauso wie den Abschlussbericht. Das sah dann so aus:
    http://forum.rsp-blogs.de/rsp-karneval/selbstgeschriebene-rollenspiele-%28februar-2012%29/

    Das war vielen klickgeilen Mitbloggern aber nicht genug, da sie befürchteten, dass ihre Leser sich dann ja alle Informationen komfortabel aus dem Thread holen könnten; und haben es dann bleiben lassen.
    Die Probleme sind also rein hausgemacht und ließen sich ohne Weiteres beheben, wenn man es einfach wieder so machen würde, wie es am Anfang gedacht war.

    Ich bin aber auch dafür, das Forum nun nicht mit "Abschlussartikelthreads" der Art "Deine Meinung zum Abschlussartikel" - "Der Abschlussartikel in der heutigen Zeit" - "Pro und Kontra der Abschlussartikel" etc.pp. zuzuspammen.
    « Letzte Änderung: 05. April 2015, 11:32:51 von BoyScout »

    Offline Zornhau

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      • Zornhau schreibt ...
    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #3 am: 05. April 2015, 11:52:58 »
    Offenbar wird eine Zusammenfassung am Karnevals-Ende erwartet, da sie als BELEG für die Wertschätzung des Organisierenden für die Beitragenden dient.

    Wer keine Zusammenfassung schreibt, der ist ein Charakterschwein, das die Beitragenden verachtet und die Beiträge alle scheiße findet.

    Das ist natürlich ein schlagendes Argument dafür quasi aus Selbstschutzgründen des Organisators doch eine Zusammenfassung vorzunehmen, damit er nicht als "nicht-wertschätzender Unmensch" geächtet wird.

    Interessant, was nach so langer Zeit, über die der Karneval hierzulande schon läuft, erst jetzt offenbar wird.

    Ich kann daher jedem Organisator empfehlen nur ja UNMISSVERSTÄNDLICH seine Wertschätzung für die Beitragenden und deren Beiträge nachverfolgbar zu DOKUMENTIEREN. Man weiß ja nie, wie schlimm dann die einsetzenden Unterstellungen und die Hetze ausfallen werden.

    Offline Merimac

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #4 am: 05. April 2015, 12:09:02 »
    Wer keine Zusammenfassung schreibt, der ist ein Charakterschwein, das die Beitragenden verachtet und die Beiträge alle scheiße findet.
    DAS wollte ich mit meinem Schlagwort der Wertschätzung auf keinen Fall zum Ausdruck bringen!  Gemeint ist keine Lobhudelei, sondern einfach ein Mittel des Ausdrucks, das man sich als Moderator mit allen Monatsbeiträgen beschäftigt hat. Das kann auch gerne die Form wie bei den Battlemap-Alternativen annehmen, der wortgewaltig als gescheitert deklariert wurde. Es war ein grandioser Abschluss und erklärt, warum einige Blogger - mich eingeschlossen - gerne auch eine Zusammenfassung des Versionskarnevals gelesen hätten.

    Ich habe mich beispielsweise aber auch über die Kommentare von Greifenklaue zu meinen 10-Irgendwas-Artikeln gefreut - die erfüllten fúr mich den gleichen Zweck, ebenso die wöchentlichen Zusammenfassungen. Dennoch ist mir persönlich der zusammenfassende Artikel die liebste Form.
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    Offline BoyScout

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #5 am: 05. April 2015, 12:12:30 »
    @zornhau: Nein, so habe ich das nicht verstanden. Einzelne mögen das vielleicht so sehen. Ich finde es (mit Meinungen) schön zu lesen aber wenn nicht, dann halt nicht. Ich weiß jetzt auch nicht, wieso man den Leute einen Strick daraus drehen will, weil sie einen kurzen Beitrag mit "Danke für die Teilnahme. Zack, Fertig" als positive Geste empfinden.

    Klingt, als hättest du noch ein schlechtes Gewissen, weil du keinen geschrieben hast, obwohl du das wolltest. Es dreht dir schließlich AUCH keiner einen Strick daraus. Erwartungen und so, dazu hatte ich ja schon was gesagt.
    « Letzte Änderung: 05. April 2015, 12:18:59 von BoyScout »

    Offline Greifenklaue

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #6 am: 05. April 2015, 12:13:14 »
    Offenbar wird eine Zusammenfassung am Karnevals-Ende erwartet, da sie als BELEG für die Wertschätzung des Organisierenden für die Beitragenden dient.

    Wer keine Zusammenfassung schreibt, der ist ein Charakterschwein, das die Beitragenden verachtet und die Beiträge alle scheiße findet.

    Das ist natürlich ein schlagendes Argument dafür quasi aus Selbstschutzgründen des Organisators doch eine Zusammenfassung vorzunehmen, damit er nicht als "nicht-wertschätzender Unmensch" geächtet wird.

    Interessant, was nach so langer Zeit, über die der Karneval hierzulande schon läuft, erst jetzt offenbar wird.

    Ich kann daher jedem Organisator empfehlen nur ja UNMISSVERSTÄNDLICH seine Wertschätzung für die Beitragenden und deren Beiträge nachverfolgbar zu DOKUMENTIEREN. Man weiß ja nie, wie schlimm dann die einsetzenden Unterstellungen und die Hetze ausfallen werden.

    Schreibt ja keiner.

    Ich selbst habe übrigens noch nie (!) einen Abschlußartikel geschrieben.

    Aber z.B. die Zusammenfassung von Merimacs Karneval war wirklich toll, habe ich gerne gelesen. Zu Deinem Alternative zur Battlemap-Artikel im übrigen auch, der ist mir auch in Erinnerung geblieben.

    Das heisst aber nicht, das man nicht Verständnis dafür hat, wenn zeitmäßig keiner zustande kommt. Oder meinethalben auch aus bewußter Überlegung.

    Das ändert aber nix daran, dass ich diesen Artikel besonders gerne lese.
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    Offline Greifenklaue

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #7 am: 05. April 2015, 12:16:34 »
    Ich habe mich beispielsweise aber auch über die Kommentare von Greifenklaue zu meinen 10-Irgendwas-Artikeln gefreut - die erfüllten fúr mich den gleichen Zweck, ebenso die wöchentlichen Zusammenfassungen. Dennoch ist mir persönlich der zusammenfassende Artikel die liebste Form.

    War übrigens durchaus noch in Form eines Abbschlußartikels geplant, aber schlicht dem Umfang geschuldet, es nicht zu machen. Aber dafür gibt es dann ja im GKpodcast noch die Möglichkeit, da noch mehr zu hören. (Woche 3 ist auch schon aufgenommen ...)
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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #8 am: 05. April 2015, 12:18:52 »


    Dass eine Zusammenfassung jemanden zum Lesen anderer Artikel bringt erfordert, dass der Leser erst mal bei der Zusammenfassung anlangt. Und das tut - IMHO - in der Mehrheit der Fälle der Gelegenheitsleser nicht, sondern nur der Karneval-Leser, der zu diesem Zeitpunkt schon alle Artikel gesehen hat.
    Die Logik erschließt sich mir nicht.
    Dazu das, was ich bereits im anderen Thread gesagt hatte: Dass sich nur eine Minderheit für den Karneval als solchen interessiert, bedeutet nicht, dass das Thema des jeweiligen Karnevals und somit eine Auswertung niemanden interessieren würde. Ich zitiere mal aus den Kommentaren zu einer Karnevals-Zusammenfassung von mir:
    "Sehr sehr interessant und amüsant zu lesen, auch als lahmer PC-Rollenspieler ;-)" (=Kein Interesse am Karneval als solchen, aber die Zusammenfassung wurde begrüßt)
    Gerade weil die Leute das lesen, was man auf seinen Lieblingsblogs so liest, wäre es schade , den Karneval auf das Forum zu reduzieren. Denn so bleibt man unter sich und Periphär-Interessierte bekommen erst gar nicht die Chance, auf für sie dch noch interessante Links zum Thema zu stoßen.

    Von meinen Lesern zumindest liest fast niemand die anderen Karnevalsartikel - warum auch, sie gucken ja nicht extra in andere Blogs, die sie thematisch nicht interessieren. (und die sie dann uU doch weiterverfolgen, weil sie den Artikel ganz großartig fanden.) Durch einen zusammenfassenden Artikel jedoch werden einige dazu animiert, bei euch vorbei zu schauen. Ganz ohne Schleimerei. Denn wie bereits erwähnt, geht es um eine thematische Zusammenfassung, die jedem was bringen soll.

    Und ja, wenn eine ZUsammenfassung gelungen ist, teile ich sie auch gerne auf meinen sozialen Kanälen. Eine schnöde Liste, wie sie im Forum zu finden ist, liest keine Sau. Wenn es jedoch nett und sinnig zusammengefasst und "analysiert" wird, schaut man auch als KArnevalsunwissender gerne mal vorbei.

    Als Organisator sollte  man sich schon ein bisschen Mühe machen, meiner Meinung nach. Das hilft nicht nur den Lesern, sondern auch den Mitbloggern. Ich für meinen Teil lese auch nicht jeden Karnevalsbeitrag, wenn ich nicht gerade Organisator bin. Die Zusammengassung lese ich mir allerdings immer durch und finde dann noch das ein oder andere interessante Artikelchen.


    Und nein, man soll nicht gezwungen werden, einen zu schreiben. Wenn man es nicht schafft oder nicht möchte, ist es halt so und ich wrde denjenigen aufgrund dessen nicht schlechtreden wollen. Ich finde schlichtweg, dass solch ein ABschlussartikel ausschließlich Vorteile bringt. That's it.
    « Letzte Änderung: 05. April 2015, 13:07:15 von Zeitzeugin »

    Offline Zornhau

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      • Zornhau schreibt ...
    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #9 am: 05. April 2015, 12:24:42 »
    War übrigens durchaus noch in Form eines Abbschlußartikels geplant, aber schlicht dem Umfang geschuldet, es nicht zu machen. Aber dafür gibt es dann ja im GKpodcast noch die Möglichkeit, da noch mehr zu hören. (Woche 3 ist auch schon aufgenommen ...)
    Das ist an sich ein anderes Thema, aber eines, das ich hier gerne ansprechen möchte:

    Verweise auf Podcasts, wenn es gerade um BLOG-Artikel geht, finde ich seltsam.

    Für mich ist ein Podcast ein komplett anderes Medium (anstrengender nachzuverfolgen, praktisch überhaupt nicht mehr kommentierbar, usw.) als ein Blog-Artikel.

    Daher nützt mir eine Stellungnahme, Zusammenfassung oder was auch immer zu einem Blog-Artikel, die in einem Podcast versteckt wird, überhaupt nichts.

    Ich halte ja auch Podcasts, die als Karnevals-Beitrag anträten, für unpassend. Im BLOG-Karneval geht es um BLOG-Artikel. - Man könnte sicher auch einen Podcast-Karneval aufziehen, für all jene, die lieber hören als selbst lesen.

    Offline Zeitzeugin

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #10 am: 05. April 2015, 12:33:33 »
    Videos zählen schonmal dazu: Vlogs, also Videoblogs. Weit entfernt ist es von einem Podcast keineswegs. Sie enthalten die Inhalte eines schriftlichen Blogartikels, nur in anderer Form. Man muss es ja nicht sehen bzw. hören, wenn man nicht will. Aber ich sehe keinen Sinn darin, solche Formate auszuschließen.
    « Letzte Änderung: 05. April 2015, 12:35:58 von Zeitzeugin »

    Offline Belchion

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #11 am: 05. April 2015, 13:19:13 »
    Ich finde die kommentierten Zusammenfassungen zum Abschluss immer ganz praktisch, dadurch bin ich schon häufiger auf Artikel gestoßen, die mir sonst entgangen wären. Von daher fehlt es mir schon ein bißchen, wenn es keinen gibt.

    Offline Zornhau

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #12 am: 05. April 2015, 13:35:57 »
    Videos zählen schonmal dazu: Vlogs, also Videoblogs. Weit entfernt ist es von einem Podcast keineswegs. Sie enthalten die Inhalte eines schriftlichen Blogartikels, nur in anderer Form. Man muss es ja nicht sehen bzw. hören, wenn man nicht will. Aber ich sehe keinen Sinn darin, solche Formate auszuschließen.
    Ja, da bin ich vermutlich ziemlich alleine mit dieser Wahrnehmung, daß Audio-Podcasts und Videos einfach ein anderes Medium darstellen, vor allem ein nicht-schriftliches, das sich einer schriftlichen Fortführung eines Diskurses auch durch eben dieses andere Medium sperrt.

    Klar kann man auf Videos auch seine Video-Antworten geben. - Doch dann gehört man zu den Youtubern und nicht zu den Bloggern. - Blogger können noch lesen und schreiben, nicht nur - mit oder ohne Kamera - vor sich hin labern.

    Liegt vermutlich am Alter, daß ich der "heißen Luft" von Podcasts und Videos wenig abgewinnen kann.

    Daher: Weitermachen. Eventuell wird ja der Karneval der RSP-Blogs damit zu einem richtigen Youtube-Channel, statt nur die veralteten textuellen Blog-Artikel zu umfassen. Lesen ist ja sowas von letztes Jahrtausend!

    Offline Belchion

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #13 am: 05. April 2015, 14:12:15 »
    Eventuell wird ja der Karneval der RSP-Blogs damit zu einem richtigen Youtube-Channel, statt nur die veralteten textuellen Blog-Artikel zu umfassen.
    Es gibt mit dem Vlogtaculum einen Karneval für Videoblogger. Deine eventuelle Zukunft ist schon Vergangenheit!

    Offline Zornhau

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    Re: Sinn und Unsinn von Karneval-Zusammenfassungen
    « Antwort #14 am: 05. April 2015, 14:21:50 »
    Daß es das "Vlogtaculum" gibt, war mir bewußt. Doch ist das ja nicht identisch zum hiesigen Karneval - und es ist ja nur für die Leute aus dem Hillbilly-Forum gedacht, wie es scheint.

    Aber je mehr bisherige Blogger nun den Weg anderer Medien gehen - Video oder Audio - desto eher sehe ich einer Verschiebung auch des hiesigen Karnevals in Richtung Anhören oder Zuschauen und weniger Lesen entgegen.