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PESA-genehmigte Abenteuerspiele

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Offline Lord Verminaard

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Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« Antwort #90 am: 10. März 2018, 12:59:33 »
Ist jedenfalls von Mark Rein(dot)Hagen...
Gelber Gürtel im Pyro-Fu - Grüner Gürtel (Sword of Lankhmar) im Ghoulu Jitsu - 11. Grad (Maiglöckchen) in des fröhlichen Orcs holistischer Rollo-Lehre - Schwarzer Gürtel im Drama-Fu (Drachen-Stil)
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Offline Infernal Teddy

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Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« Antwort #91 am: 10. März 2018, 13:05:20 »
Ist jedenfalls von Mark Rein(dot)Hagen...

Nein.

Die Mechanik von Ars Magica ist von Jonathan Tweet - vom Probensystem her ist Ars Magica sogar eher ein klarer Vorgänger von D&D 3.x

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Offline MK Ultra

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Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« Antwort #92 am: 10. März 2018, 13:07:02 »
Eine Sache vielleicht noch, die mich immer etwas abgestoßen hat, war die strikte (regeltechnische und soziale) Aufteilung von Figuren (SCs & NSCs) in Magier, Companions & Groggs. Es hatte zwar jeder Spieler (zumindest in den zwei Gruppen die ich erlebt habe und wohl auch vom Regelwerk vorgesehen) einen Magier, ein oder zwei Compannion und 1-3 Grogg SCs, die dann je Abenteuer in wechselnder Kombination bespielt wurden, aber Groggs waren ja de facto minderwertig, weil sie sozial grundsätzlich ganz unten auf der Leiter* standen und auch Regeltechnisch weniger erfahren (was in Ordnung ist, die haben halt weniger Training und Ausbildung) und DUMM (oder mäßig intelligent aber dann halt für ihre eigentlichen Aufgaben inkompetent) waren. Als Reflexion einer Meritokratie währe das ja in Ordnung (also in dem Sinne, dass man eben die Erfahrenen und Talentierten Leute als Companions anheuert und die Grogg-Positionen mit weniger kompetenten Menschen auffüllt), es hatte aber in den Runden und im Spielmaterial einen ganz expliziten Ständegeschmack (Der Magier braucht ein Versuchskaninchen, schnappt er sich einen Grogg, ist ja nicht so schlimm wenn der danach entstellt ist und wenn er stirbt besorgt man halt einen neuen).

*also eigentlich gab es da keine Aufstiegsmöglichkeiten

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guest553

Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« Antwort #93 am: 10. März 2018, 13:23:56 »
Ich muss voraus schicken, dass ich Ars Magica nur aus Spielersicht kenne, und wir die 5. Edition spielen.

Es gibt kein deteiliertes Wirtschaftssystem. Gegenstände sind ohne explizite Preise in poor, average, expensive, etc. oder so eingeteilt (ähnlich WoD). Für die Charaktererschaffung finde ich ist das kein Problem (auch wenn ich selber lieber Münzen zähle) aber es legt schon einen Standard der Beliebigkeit, wenn man dann später im Spiel Ausrüstung kaufen, Söldner anheuern oder den Covenentsitz ausbauen will.
Das gibt es glaube ich in einem Erweiterungsband. Geld als Währung ist aber schlicht nicht sonderlich interessant. Zur Not kann man sich einfach Gold herzaubern.

Die relevanten Resourcen sind Vis und Zeit.

Zitat
Magie ist Verhandlungssache. Ähnlich Mage: The Awakening, ist Magie zu einem gewissen grad beliebig (es mag da noch Ausbaustufen geben, die expliziter sind, die haben wir aber damals nicht bespielt und ich nicht kennen gelernt). Spieler/in kombiniert zwei magische Fertigkeitswerte die zu Action und Objekt der magischen Handlung passen, beschreibt was erreicht werden soll (z.B. ich verwandle den Räuber in eine Katze) und würfelt mit einem vom SL festgelegten Modifikator ob es klappt. Das kann konsistent funktionieren (und die Regeln sind da soweit ich erinnere zumindest noch ein deutliches Stück ausführlicher als der WoD Magus Nebel), birgt aber eine massive Gefahr in die Beliebigkeit abzudriften.

Im Regelwerk gibt es klare Vorgaben, welcher Effekt wie schwer ist.
"Turn a human into a land animal" ist Muto Corpus Level 10, mit einer Animal requisite. Das Level geht - ebenso klar definiert - noch hoch, wenn man Reichweite, Dauer und Ziel anpassen will. Um einen Räuber, der in Rufweite steht, bis zum nächsten Sonnenauf- bzw. -untergang in eine Katze zu verwandeln, braucht es Range: Voice und Duration: Sun, und kommt damit auf Level 30. Und wie es der Zufall so will steht genau der Spruch als Beispiel auch im Regelwerk mit Level 30.

Natürlich ist da nicht JEDER mögliche Zauber abgedeckt, aber zwischen den Richtlinien und den Beispielen kann man schon sehr gut interpolieren, ohne, dass es beliebig wird.

Eine Sache vielleicht noch, die mich immer etwas abgestoßen hat, war die strikte (regeltechnische und soziale) Aufteilung von Figuren (SCs & NSCs) in Magier, Companions & Groggs. Es hatte zwar jeder Spieler (zumindest in den zwei Gruppen die ich erlebt habe und wohl auch vom Regelwerk vorgesehen) einen Magier, ein oder zwei Compannion und 1-3 Grogg SCs, die dann je Abenteuer in wechselnder Kombination bespielt wurden, aber Groggs waren ja de facto minderwertig, weil sie sozial grundsätzlich ganz unten auf der Leiter* standen und auch Regeltechnisch weniger erfahren (was in Ordnung ist, die haben halt weniger Training und Ausbildung) und DUMM (oder mäßig intelligent aber dann halt für ihre eigentlichen Aufgaben inkompetent) waren.

Das ist in der 5. Edition nicht der Fall.  Der einzige Unterschied zwischen Grogs und Companions ist, dass Grogs weniger Virtues und Flaws haben (die sich aber in der Summe immer ausgleichen). Und Magi können zusätzlich noch zaubern.
Prinzipiell ist diese Aufteilung aber tatsächlich etwas, an der man Anstoß nehmen kann und an der sich ein un-PESA-artiger Geist zeigt.

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Offline Skyrock

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Antw:PESA-genehmigte Abenteuerspiele
« Antwort #94 am: 10. März 2018, 13:28:28 »
In der Mages/Companions/Grogs-Aufteilung sehe ich kein Problem. Mages sind praktisch die SC-Klassen in D&D, Grogs das Gegenstück zu Gefolgsleuten und Mietlingen, und Companions irgendwas dazwischen (mal in D&D-Termini betrachtet).

Gefolgsleute und Mietlinge sind schwächer als reguläre SCs, stehen weniger im Mittelpunkt und haben je nach Edition nicht zwingend Aufstiegspotential - aber sie sind keineswegs unwichtig für das Gelingen eines Abenteuers.

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Offline Lord Verminaard

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« Antwort #95 am: 10. März 2018, 14:00:17 »
Die Mechanik von Ars Magica ist von Jonathan Tweet - vom Probensystem her ist Ars Magica sogar eher ein klarer Vorgänger von D&D 3.x

Tweet und Rein-Hagen werden beide als Designer gleichberechtigt genannt. Wer jetzt genau was gemacht hat, weiß ich nicht, zumal ich das Spiel gar nicht kenne, aber wir haben ja auch gerade festgestellt, dass der PESA-Ansatz ein holistischer Ansatz ist. ;)
Gelber Gürtel im Pyro-Fu - Grüner Gürtel (Sword of Lankhmar) im Ghoulu Jitsu - 11. Grad (Maiglöckchen) in des fröhlichen Orcs holistischer Rollo-Lehre - Schwarzer Gürtel im Drama-Fu (Drachen-Stil)
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Offline Infernal Teddy

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« Antwort #96 am: 10. März 2018, 14:20:38 »
Die Mechanik von Ars Magica ist von Jonathan Tweet - vom Probensystem her ist Ars Magica sogar eher ein klarer Vorgänger von D&D 3.x

Tweet und Rein-Hagen werden beide als Designer gleichberechtigt genannt. Wer jetzt genau was gemacht hat, weiß ich nicht, zumal ich das Spiel gar nicht kenne, aber wir haben ja auch gerade festgestellt, dass der PESA-Ansatz ein holistischer Ansatz ist. ;)

Rein-Hagen wird immer als Ideen/Setting-Mensch beschreiben, während er sich für den mechanischen Aspekt andere Designer dazuholt. Vgl. V:tM/ST und SR (Beides Tom Dowd für den Würfelpoolmechanismus)

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Offline Blechpirat

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« Antwort #97 am: 10. März 2018, 19:02:28 »
Wie ulkig: Wenn man dieses Tool hier https://www.uptrends.com/de/tools/uptime verwendet, testet es die Verfügbarkeit der Seite von einigen 10 Servern weltweit. Und sie ist völlig ungleichmäßig erreichbar. Hamburg ja, Berlin nein, z.B.

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Offline MK Ultra

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« Antwort #98 am: 10. März 2018, 20:27:16 »
Na ganz offensichtlich wird Set in der alten Heimat geblockt!

PS: Musstest Du deshalb auch Berlin verlassen, wegen der Blogs und Foren?

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Offline Settembrini

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« Antwort #99 am: 11. März 2018, 06:53:23 »
Nein, eher:

Zitat
Goodbye Muirsheen Durkin, oh, I'm sick and tired of workin'
No more, I'll dig the praties and no longer, I'll be fooled
As sure as me name is Carney, I'll be off to Californy
Where instead of diggin' praties, I'll be diggin' lumps of gold


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Offline Banbai-san

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« Antwort #100 am: 11. März 2018, 21:38:46 »
Zu Ars Magic: Was Pyromancer sagt.

Wir spielten 4th Ed, das Magiesystem ist offen mit klaren Grenzen, insbesondere auch die Artefakt Erstellung. Das Grog / Companion System war eher easy bei uns und ermöglichte auch mal geistig "einfach" zu spielen, sein Magus hat dann eben geforscht oder war auf Reisen. Soziale Leiter gab es nicht: Der Viehhirte St 4 mit Keule war nicht Rangmäßig unter uns Magi , eher umgekehrt...

In der Runde haben sehr sehr schlaue Leute mitgespielt (ich meine jetzt nicht mich, so schlau war ich damals noch nicht) und es war klares Storytelling. Was mir gefallen hat war, dass aufgrund authentischer Spieler authentische Charaktere gespielt wurden. Zwei Spieler*innen hatten starken DSA Hintergrund. Kein Railroad, Internetforumsunterstützung. Ich habe viel hineingesteckt und viel herausbekommen.

Ob es PESA-konform ist kann ich nicht beurteilen, weil unsere Runde schon speziell war.

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Offline ghoul

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« Antwort #101 am: 17. April 2018, 09:03:33 »
Pathfinder

Hiermit beantrage ich die unverzügliche Tilgung von Pathfinder aus der PESA-Liste.
Pathfinder ist sittenwidrig und gefährdet die Jugend. SchErz-Apologeten haben unter dem PESA-Siegel nichts zu suchen!
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Offline Settembrini

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« Antwort #102 am: 17. April 2018, 10:29:28 »
Ja...die taktisch-strategischen Railroads sind eine Seuche...ist das SchERZ oder SchEARSade (Schummel-Erzähl-Abenteuerrollenspiel-Scharade; mit extra Marquis de)?

Ich habe getilgt.
« Letzte Änderung: 17. April 2018, 10:31:29 von Settembrini »
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Offline Archoangel

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« Antwort #103 am: 18. April 2018, 22:28:41 »
Bin ich der einzige, oder fehlt noch jemandem MERS bzw. MERP auf der Liste?
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Offline Der Oger

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« Antwort #104 am: 18. April 2018, 22:53:01 »
Bin ich der einzige, oder fehlt noch jemandem MERS bzw. MERP auf der Liste?

...oder Spacemaster?