Autor Thema: Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)  (Gelesen 2851 mal)

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Offline Lord Verminaard

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #15 am: 17. Mai 2018, 10:29:56 »
Ich finde das Thema gar nicht schlecht. Muss schauen, ob ich die Zeit finde, was zu schreiben...

Offline Dnalor the Troll

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #16 am: 20. Mai 2018, 07:45:38 »

Offline Talasu

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #17 am: 23. Mai 2018, 09:28:09 »

Offline Timberwere

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Offline Nerd-Gedanken

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #19 am: 24. Mai 2018, 14:19:24 »
Danke an alle, die bisher beigetragen haben :)

Ich lege dann auch nochmal nach:
https://nerd-gedanken.blogspot.com/2018/05/neue-energie-fur-alte-charaktere.html
Nerd-Gedanken: Rollenspiel, Gaming, Phantastik & mehr | Meine organisierten RSP-Karneval-Themen: Ungewöhnliche Gegner | Auswüchse der Wissenschaft | Verwunschen, verzaubert, verflucht

Offline blut_und_glas

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #20 am: 28. Mai 2018, 21:22:00 »
Vampire weiterentwickeln

Mir steckt der erste Beitrag noch in den Knochen.

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Offline Lord Verminaard

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #21 am: 28. Mai 2018, 21:46:41 »

Offline blut_und_glas

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #22 am: 29. Mai 2018, 23:42:49 »
Archiv:

Karneval der Archive – Thema: Spielercharaktere weiterentwickeln

Wir haben uns kurz gefasst. Oder so.

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Offline Merimac

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #23 am: 30. Mai 2018, 01:07:32 »
Wie kann ich meine Charaktere weiterentwickeln:

Hier! Hier! Ich weiß es! Mit Erfahrungspunkten! Von denen kaufe ich mir dann eine neue Charakterklasse!

Nein? :(

blut_und_glas hat mit dieser Einschätzung natürlich vollkommen recht: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, meinen Charakter zu entwickeln

(... oder vielleicht doch nicht?)
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Offline blut_und_glas

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #24 am: 30. Mai 2018, 09:34:46 »
Manchmal vermisse ich ja ein bißchen, die karnevals-/artikelbegleitenden Diskussionen, die wir bei einigen früheren Umzügen in den Threads hatten:

https://dangerzone.rsp-blogs.de/nicht-langweilige-charaktere/

Das ist natürlich nur ein Nebenaspekt, aber weil du ihn zur Einleitung heranziehst, ist er mir doch besonders aufgefallen: Die Reduktion auf das Geschehen direkt am Tisch. Die erste Zwischenüberschrift konstantiert "was bei den anderen ankommt, zählt" direkt gefolgt von "Rollenspiel ist, was am Tisch passiert". Selbst, wenn beides so steht, was ist dann mit Dingen, die bei den Anderen ankommen, aber nicht am Tisch passieren?

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, meinen Charakter zu entwickeln

Mich wundert, dass du die Verquickung von Spiel und Weiterentwicklung in Form von Learning-by-Doing/zweckgebundenen Erfahrungspunkten/sofortigen Steigerungen nicht separat hervorhebst. So klafft für mich gewissermaßen eine Lücke zwischen den Erfahrungspunkten für "gutes Rollenspiel" und den Gummipunkten.

(In einen größer aufgespannten Raum der Charakterentwicklung in und mittels Regeln/Zahlenwerte würden darüberhinaus auch Sanity und andere Statuswerte hineinpassen.)

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Offline Merimac

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #25 am: 30. Mai 2018, 10:47:53 »
Mich wundert, dass du die Verquickung von Spiel und Weiterentwicklung in Form von Learning-by-Doing/zweckgebundenen Erfahrungspunkten/sofortigen Steigerungen nicht separat hervorhebst. So klafft für mich gewissermaßen eine Lücke zwischen den Erfahrungspunkten für "gutes Rollenspiel" und den Gummipunkten.

Mir ging es auch weniger um das Learning-by-Doing, sondern um Belohnungssysteme mit mehr oder weniger aufforderndem Charakter (haha), die direkt im Spielverlauf greifen. Wie so oft bei meinen Beiträgen die rein mechanische Regelseite eben, nachdem dein zynischer Kommentar vom Monatsbeginn ja genau das karikiert.

Abgesehen davon habe ich mich wohl auch in der Glosse und, nachdem mir kein besserer Titel mit satirischem Unterton einfallen wollte, mit dem Blödsinn in Photoshop ein wenig verlaufen...
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Offline blut_und_glas

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #26 am: 30. Mai 2018, 12:33:41 »
Mir ging es auch weniger um das Learning-by-Doing, sondern um Belohnungssysteme mit mehr oder weniger aufforderndem Charakter (haha), die direkt im Spielverlauf greifen.

Ja, darauf wollte ich auch hinaus, Learning-by-Doing hat ja oft genau solche Eigenschaften, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt (vom Setzen von Häkchen auf den Bogen, die aber erst einmal noch keine sofortige Auswirkung haben, hin zum sofortigen und permanenten Anstieg von Werten).

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Offline Merimac

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #27 am: 30. Mai 2018, 15:04:46 »
Jetzt kann ich Dir folgen. Nein, die von Dir genannten Beispiele würde ich eher als die (eher klassische) Kompetenzsteigerung interpretieren. Du hast natürlich recht, dass auch hier ein vergleichbarer Aufforderungscharakter zum Nutzen der entsprechenden Eigenschaften vorliegt, der ebenfalls mit einer direkten Belohnung einhergeht.

Mir ging es bei meiner Auflistung aber um den Teilbereich von Belohnungen für das Ausspielen von Elementen, die das Innenleben und die Marotten einer Figur jenseits ihrer Kompetenz darstellen - eben der eingeschränkte Fokus entsprechend dem Karnevalsthema. Als Folgeartikel aber sicherlich interessant...

Deshalb fand ich ja übrigens auch Deinen gemeinen Kommentar zum Threadbeginn so inspirierend, der hübsch unverschämt das Stichwort der Entwicklung eben nur auf die regelseitig festgelegte Kompetenzsteigerung reduziert und Glorias gewünschte Intention so ganz ausblendet.
« Letzte Änderung: 30. Mai 2018, 15:10:30 von Merimac »
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Offline Lord Verminaard

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #28 am: 30. Mai 2018, 22:01:23 »
@b_u_g: Nach meiner Setzung ist das eigentliche Spiel in der Tat das, was passiert, wenn man um den Tisch sitzt, und alles andere ist Beschäftigung mit dem Spiel. Ob das nun der SL ist, der sein Abenteuer vorbereitet, der Aventurien-Fan, der in Hintergrundbänden oder Romanen schmökert, die zwei Mitspieler, die sich abends auf einer Party angeregt über die letzte Spielsitzung unterhalten, oder der Pathfinder-Nerd, der stundenlang an seinen Spreadsheets bastelt, um den besten Build zu finden. Und dazu gehört natürlich auch Charakterhintergrund schreiben oder einfach nur über den eigenen Charakter tagträumen. Ich halte es für eine große Stärke von Rollenspiel, dass es zu so intensiver Beschäftigung mit dem  Spiel einlädt.

Als ich noch in WoW Raiden ging, habe ich mich auch intensiv mit dem Spiel beschäftigt, Guides gelesen, in Foren gepostet, mich in der Kaffeepause mit Arbeitskollegen unterhalten, YouTube-Videos von Bosskämpfen angeguckt, mit der Gilde im Teamspeak gelabert, usw. Und das machte für mich auch mit den Reiz aus. Aber ich wäre nicht darauf gekommen, dass das Teil des Spiels sein könnte. Das Spiel war, wenn man sich auf dem Server einloggte und die Welt betrat. Und genauso sehe ich es bei Pen & Paper auch. Polaris (das von Ben Lehman) hat das sogar durch das Anzünden und Ausblasen der Kerze ritualisiert, in anderen Runden signalisiert der SL eben, wann es "losgeht" und das ist das Spiel. Kann man natürlich anders definieren, finde ich aber weder intuitiv noch sinnvoll.

"Was bei den anderen ankommt, zählt", das mag mancher in der Tat anders sehen, siehe die vielen Charakter-Geheimniskrämer, die Zettelschreiber und Mit-dem-SL-vor-die-Tür-Geher, die sich diebisch darüber freuen, dass die Mitspieler überhaupt keine Ahnung haben, was eigentlich wirklich mit ihrem Charakter abgeht. Oder die schüchternen Spieler, deren Anspruch es gar nicht ist, ihre Mitspieler zu unterhalten. Ich persönlich meine aber, die besten Mitspieler sind die, die durch ihr Spiel die ganze Gruppe bereichern. Das ist halt meine Prämisse, mit langweiligen Charakteren meine ich Charaktere, die die anderen langweilig finden, schreibe ich ja auch.

Zitat
Selbst, wenn beides so steht, was ist dann mit Dingen, die bei den Anderen ankommen, aber nicht am Tisch passieren?

Die könnten zumindest theoretisch Dinge sein, die nicht Spiel, sondern Beschäftigung mit dem Spiel sind, und trotzdem "zählen". Könnte man für einzelne Beispiele jeweils durchdeklinieren. Man müsste es immer wieder auf die Prämisse runterbrechen, also trägt es dazu bei, dass die anderen deinen Charakter nicht langweilig finden? Ich denke aber, dass das in der Regel nur dann der Fall sein wird, wenn es auch am Tisch in irgendeiner Form aufgegriffen wird. Wenn ich dir auf der besagten Party abends beschwipst von diesem total coolen Hintergrund erzähle, den ich mir für meinen Charakter ausgedacht habe, schön und gut. Aber wenn wir uns dann das nächste Mal zum Spielen treffen, und du achtest ganz genau darauf, wie ich den Charakter spiele, und kannst darin nicht einmal Spuren dieses total coolen Hintergrundes erkennen, macht das den Charakter dann interessant?

Offline blut_und_glas

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Antw:Spielercharaktere weiterentwickeln (Mai 2018)
« Antwort #29 am: 30. Mai 2018, 23:26:00 »
Mir ging es bei meiner Auflistung aber um den Teilbereich von Belohnungen für das Ausspielen von Elementen, die das Innenleben und die Marotten einer Figur jenseits ihrer Kompetenz darstellen - eben der eingeschränkte Fokus entsprechend dem Karnevalsthema. Als Folgeartikel aber sicherlich interessant...

Ich hätte das eher als Zwischenstufe eingeordnet (daher auch die empfundene Lücke), über die direkte Steigerung auch von solchen Werten, die auf der Nahtstelle aus "Kompetenz" und "Marotte" sitzen.

Ich halte es für eine große Stärke von Rollenspiel, dass es zu so intensiver Beschäftigung mit dem  Spiel einlädt.

Da bin ich einerseits ganz bei dir, andererseits aber ziehe ich für mich diese scharfe Grenze nicht. Dieses... Ausgreifende von Rollenspiel ist für mich keine reine Beschäftigung mit, sondern ist auch Teil des Spiels selbst, ist Spiel(en) (oder kann es auch sein, die Übergänge sind hier für mich aber so fließend geworden, dass ich es mittlerweile meistens vermeide, überhaupt Abgrenzungen und Definitionen zu versuchen).

Zitat
Wenn ich dir auf der besagten Party abends beschwipst von diesem total coolen Hintergrund erzähle, den ich mir für meinen Charakter ausgedacht habe, schön und gut. Aber wenn wir uns dann das nächste Mal zum Spielen treffen, und du achtest ganz genau darauf, wie ich den Charakter spiele, und kannst darin nicht einmal Spuren dieses total coolen Hintergrundes erkennen, macht das den Charakter dann interessant?

Im Prinzip war das meine Frage. Wobei ich mehr die zielgerichtete Kommunikation im Kopf hatte, also die Weitergabe des Hintergrundes nicht beschwipst auf der Party, sondern beispielsweise über das gemeinsam genutzte Kampagnen-Wiki.
Die Antwort ergibt sich aber natürlich schon aus der Setzung oben. Mit deiner schärferen Abgrenzung macht es den Charakter vermutlich nicht interessant, weil er während der gemeinsamen Zeit am Tisch blass bleibt. Mit der weicheren (oder fehlenden) Abgrenzung macht es den Charakter eher interessant, da er in anderen Abschnitten/Teilen des Spiels lebendig wird. (Ein anderer Aspekt wäre noch die Frage, ob nicht die reine Kenntnis des Hintergrundes schon die Wahrnehmung auf das am Tisch Gespielte verändert - ob das Wissen das Kopfkino beeinflusst und interessant macht, selbst wenn die Darstellung "objektiv" unverändert blass bliebe. Führt aber wieder ganz woanders hin.)

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