Autor Thema: Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?  (Gelesen 1729 mal)

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Offline blut_und_glas

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Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« am: 07. August 2019, 14:49:06 »
Empfehlungen für Wirtschaftsregeln, die für die innere Sphäre funktionieren?
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Offline Settembrini

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #1 am: 07. August 2019, 15:44:48 »
Succession Wars, dann top down. Die "neuen" Hardcover-Bücher haben auch noch Zwischenstufen insterstellar operations und Strategic operations meine ich.
's aber nicht einfach.
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Offline blut_und_glas

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #2 am: 07. August 2019, 16:04:12 »
Funktionieren die auch für die zivile Wirtschaft?
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Offline Settembrini

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #3 am: 07. August 2019, 16:27:05 »
Nein, die ist kryptisch. Es ist ja gar nicht klar, wie vernetzt die Wirtschaften der einzelnen Planeten überhaupt sind. Ich kenne keine seriösen Schätzungen zum Warenverkehr.

Das einzige, was man als basis bottom-up nutzen könnte, wären die Landgut-Regeln aus MW1/2.

Wenn ich das machen wollte, würde ich die alten Hausbücher durchforsten nach Aussagen zur interstellearen Ökonomie und dann mit Fermi-Schätzungen mich herantasten, aber das wäre mein privater Zugang. Die offiziellen Interpretationen weichen mitlerweile stark ab, gerade auch was Bevölkerzungszahlen angeht: Sind die Welten aus den Ahsubüchern typisch oder alle HiPops die nennenswert waren?

Jemadn wie Sir Doom weiß da mehr, was die aktuelle Lehrmeinung angeht, ich bleibe da Hausbuch-Reaktionär.
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Offline Der Oger

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #4 am: 07. August 2019, 22:09:56 »
Ich hatte grob angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen.

Zunächst Mal habe ich aus dem vorhandenen Material irgendwie ein interstellares Durchschnittseinkommen rausgefischt (Ich glaube, es waren 500 C-Noten).

Dann habe ich mir den Planetencode aus ATOW herausgefischt,  und jedem Buchstaben einen Faktor für das lokale Durchschnittsgehalt zugeordnet.

In einem anderen Ansatz habe ich für eine letztendlich grandios gescheiterte Kampagne einfach Traveller übergestülpt, das klappte auch, zumindest für den Handelsteil.

Heute denke ich, der Knackpunkt sind die Sprungschiffe. Es gibt einfach zu wenig davon, und daher müssen die Überlebenden Welten der Nachfolgekriege einfach weitestgehend autark sein. Handel müsste nur mit Waren niedriger Dichte und hoher Verkaufsspanne lukrativ sein  .

Offline Der Oger

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #5 am: 07. August 2019, 22:48:02 »
Nachtrag:
In einer anderen Kampagne von mir hatte ich einen Spieler, dessen Charakter auf die Idee kam, Termingeschäfte als Zubrot zum Gehalt als Söldner tätigen zu wollen. Das ist jetzt 20+ Jahre her, ein fixes System hatte ich nicht, eher so: " Auf Kittery werden 50 Tonnen Tropenholz/Punkt MoS Organisieren angeboten, Stückpreis 2000 C-Noten/Tonne, +/- 5% pro MoS Verhandeln."
Eher Freeforn als fixes System.
Könnte mir vorstellen, das ComStar eine interstellare Warenterminbörse unterhält und als Treuhänder fungiert.

Offline Wulfhelm

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #6 am: 08. August 2019, 00:53:05 »
Empfehlungen für Wirtschaftsregeln, die für die innere Sphäre funktionieren?

EheheheahahahaaaHAHAHAHAHAAAAAAHAHAHAAAAMWAHAHAHAAAAAA

Offline Wulfhelm

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #7 am: 08. August 2019, 00:57:59 »
Ernsthaft jetzt:

Battletech-Universum: Nimm die einfachsten Grundannahmen. Die fünf Häuser, ihre relative Stärke, ihr Territorium. Mechregimenter. Sprung- und Landungsschiffe. Niedergang nach dem Sternenbund. Reiß alles andere ab. Bau es neu auf.

Aus dem Versuch, irgendwie anders rationale Ordnung in dieses Universum zu bringen, kann nichts anderes erstehen als Wahnsinn. Purer, schrecklicher Irrsinn. FASAnomics ist ein Synonym für bewußt gewählte Geisteskrankheit als Herangehensweise.

Offline Wulfhelm

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #8 am: 08. August 2019, 01:06:01 »
Wenn ich das machen wollte, würde ich die alten Hausbücher durchforsten nach Aussagen zur interstellearen Ökonomie und dann mit Fermi-Schätzungen mich herantasten, aber das wäre mein privater Zugang.
Auch das: Schierer Wahnsinn. Als ob Du aus Xenophon, Ranke und Mommsen (und nur aus diesen) ein kohärentes Bild der europäischen Gesellschaft zusammenzimmern wolltest.
« Letzte Änderung: 08. August 2019, 01:07:35 von Wulfhelm »

Offline Der Oger

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #9 am: 08. August 2019, 01:14:29 »
Wenn ich das machen wollte, würde ich die alten Hausbücher durchforsten nach Aussagen zur interstellearen Ökonomie und dann mit Fermi-Schätzungen mich herantasten, aber das wäre mein privater Zugang.
Auch das: Schierer Wahnsinn. Als ob Du aus Xenophon, Ranke und Mommsen (und nur aus diesen) ein kohärentes Bild der europäischen Gesellschaft zusammenzimmern wolltest.
Irgendwo muss man anfangen.

Offline Wulfhelm

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #10 am: 08. August 2019, 01:21:07 »
Irgendwo muss man anfangen.
Nein. Mit einer unmöglich zu lösenden Aufgabe konfrontiert, ist die rationale Antwort, die Aufgabe abzulehnen und ggf. neu zu definieren.

Das BattleTech-Universum ist seit spätestens 1988 rational nicht mehr zu lösen.

Offline Der Oger

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #11 am: 08. August 2019, 02:05:19 »
Irgendwo muss man anfangen.
Nein. Mit einer unmöglich zu lösenden Aufgabe konfrontiert, ist die rationale Antwort, die Aufgabe abzulehnen und ggf. neu zu definieren.

Das BattleTech-Universum ist seit spätestens 1988 rational nicht mehr zu lösen.

Erleuchte uns. Wie würdest Du diese Aufgabe definieren/lösen?

Offline blut_und_glas

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #12 am: 08. August 2019, 02:23:09 »
was die aktuelle Lehrmeinung angeht, ich bleibe da Hausbuch-Reaktionär.

Ja, ach, ich bin da ja mehr oder minder bei dir. Gerade in Sachen Rollenspiel schaue ich da viel lieber nach hinten als nach vorne.

Aber gerade da tut sich dann die Frage nach den Wirtschaftsregeln doppelt auf.

In einem anderen Ansatz habe ich für eine letztendlich grandios gescheiterte Kampagne einfach Traveller übergestülpt, das klappte auch, zumindest für den Handelsteil.

Ja, so in diese Richtung dachte ich auch ganz grob.

Zitat
Heute denke ich, der Knackpunkt sind die Sprungschiffe. Es gibt einfach zu wenig davon, und daher müssen die Überlebenden Welten der Nachfolgekriege einfach weitestgehend autark sein. Handel müsste nur mit Waren niedriger Dichte und hoher Verkaufsspanne lukrativ sein  .

Und auch das sehe ich genauso, wobei ich da noch die Landungsschiffe dazunehmen würde, da deren Frachtkapazitäten auch so schrecklich begrenzt sind. Autarkie zumindest in den absoluten Grundbedürfnissen muss sein, sonst steht die Welt mit mindestens einem Bein in der Katastrophe. Wobei das ja zu den Nachfolgekriegen sogar ganz gut passt - und indirekt auch eine der Triebfedern war, überhaupt die Frage zu stellen (planetare Lehensverwaltung und interstellare Kriegsführung/Raubzüge unter Einbeziehung solcher seidenen Fäden).
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Offline Settembrini

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #13 am: 08. August 2019, 06:14:52 »
Ja, ich sehe das tatsächlich so, daß die alle in den 80ern technisch stecken, die Welten, weil es keinen sinnvollen Handel mehr gibt. Luxusgüter und Kleinteile halt, laut Hausbüchern muß es aber auch ein paar Großfrachterlinien noch geben, manchmal steht da was von "Breadbakset of the Sector" oder so.
Höchstwahrscheinlich sind der Betrieb und die Angestellten auch so eine Art Gilde mit Ritualen und Kostümen dann...müssen ja Sternenbund-Großraumer bedienen.
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Offline Settembrini

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Antw:Mechwarrior: Wirtschaftsmodul?
« Antwort #14 am: 08. August 2019, 06:18:10 »
Zitat
Auch das: Schierer Wahnsinn. Als ob Du aus Xenophon, Ranke und Mommsen (und nur aus diesen) ein kohärentes Bild der europäischen Gesellschaft zusammenzimmern wolltest.

Du weißt schon, wie Archäologen arbeiten? Mit den Hausbüchern (inkl. Periphery und Star League) haben wir ja ne ganze Menge, die recht gut paßt (hust). Mehr, als auf jeden Fall viele Archäologen, die aus drei Scherben ganze Priesterkasten rausorakeln...

Die Mech-Produktionszahlen aus den "Glorreichen Sieben" Büchern habe ich mal rausgearbeitet, das paßt zu Sucession Wars.

Was kam 1988 raus, was alles hinfällig machte?
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